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ASM3142: Asmedias USB-3.1-Gen2-Controller benötigt weniger Energie

Computex 2017
Gleiche Leistung, aber sparsamer: Der ASM3142 ist ein Host-Controller für USB 3.1 Gen2. Asmedia hat einige Firmware-Optimierungen vorgenommen, um die Effizienz zu steigern. Nebenbei gab es noch Seitenhiebe in Richtung Intel.
/ Marc Sauter
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Platine mit Asmedias ASM3142 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
Platine mit Asmedias ASM3142 Bild: Marc Sauter/Golem.de

Asmedia stellt auf der Komponentenmesse Computex 2017 den aktuellen ASM3142-Host-Controller vor. Er ist der Nachfolger des ASM1142 und ASM2142 und für Mainboards gedacht. Bisher bewirbt nur MSI eine entsprechende Platine - das Z270 Godlike Gaming(öffnet im neuen Fenster) mit Sockel LGA 1151 - mit dem neuen Controller, der deutlich sparsamer sein soll als seine Vorgänger. Wir haben uns von Asmedia erklären lassen, wo die Unterschiede liegen.

Der ASM2142 und der ASM3142 nutzen zwei PCIe-Gen3-Lanes und erreichen damit rund 1.100 MByte pro Sekunde. Das reicht, um zwei USB-3.1-Gen2-Ports mit fast voller Geschwindigkeit (8 GBit/s von theoretisch 10 GBit/s) anzusteuern. Der ältere ASM1142 mit einer PCIe-Gen3-Bahn schafft nur die Hälfte. Er wird in einem 90-nm-Verfahren beim Auftragsfertiger TSMC hergestellt, der ASM2142 und der ASM3142 hingegen mit 55-nm-Technik.

Firmware und LDOs machen den Unterschied

Verglichen mit dem ASM2142 soll der ASM3142 nur halb so viel Energie benötigen. Asmedia zufolge ist dafür eine Kombination aus verbesserten LDOs(öffnet im neuen Fenster) und einigen Firmware-Änderungen verantwortlich. Allerdings ist der neue ASM3142 nicht durchweg drastisch sparsamer, wie üblich kommt es darauf an, in welchem Leistungszustand er sich gerade befindet und wie viele angeschlossene Geräte welche Datenrate erfordern.

Im Gespräch konnte sich Asmedia einen Seitenhieb nicht verkneifen: Man sei zu Beginn der einzige Anbieter von USB-3.1-Gen2-Controllern gewesen und Intel hätte bis heute noch keine Chipsätze mit integrierter USB-3.1-Gen2-Funktion veröffentlicht. Das können derzeit nur die Thunderbolt-3-Controller, die wie der ASM3142 zusätzlich auf der Platine verlötet werden müssen.

AMD hat mit dem X370 und den kleineren Varianten bereits Chipsätze mit USB 3.1 Gen2, die wurden aber von Asmedia entwickelt.


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