Abo
  • Services:
Anzeige
Butterfly Labs wird jetzt wegen verzögerter Auslieferung verklagt.
Butterfly Labs wird jetzt wegen verzögerter Auslieferung verklagt. (Bild: Butterfly Labs)

ASIC-Mining: Klagen gegen Butterfly Labs

Die Hersteller von Mining-Hardware kommen immer wieder in Verruf, weil sie bestellte Ware zu spät ausliefern. Jetzt wird Butterfly Labs deswegen von Kunden verklagt.

Anzeige

Butterfly Labs wird sich wohl vor Gericht verantworten müssen, wenn es sich nicht vorher mit den Klägern einigt. Sie wollten Mining-Computer bei Butterfly Labs kaufen, bekamen sie nicht und verklagten deshalb den Hardwarehersteller. Es ist nicht die erste Klage gegen Butterfly Labs. Auch Martin Meissner will sein Geld zurück und zusätzlich 5 Millionen US-Dollar. Der Vorwurf lautet: Betrug und Veruntreuung.

Butterfly Labs stellt Mining-Hardware für Bitcoins her. Der Markt dafür ist groß, die Entwicklungs- und die Herstellungskosten ebenfalls. Geräte wie The Monarch kosten über 2.000 US-Dollar. Die PCI-e-Karte soll spezielle ASICs enthalten, die mit 28-Nanometer-Technik gefertigt sind und 600 GH/s - also Gigahashes pro Sekunde - schaffen. Der Auslieferungstermin war eigentlich für August 2013 geplant. Der ASIC-Schürfer wurde bis heute nicht ausgeliefert. Deshalb gehen Meissner und eine weitere Gruppe jetzt gegen Butterfly Labs vor Gericht.

Schwierige Entwicklung

ASICs zu entwickeln, die speziell für das Schürfen von Kryptowährungen gedacht sind, sei nicht einfach, argumentieren die kleinen Unternehmen nicht zu Unrecht. Das von Kunden vorausbezahlte Geld wird nicht selten zunächst in die Entwicklung gesteckt. Jüngst hatte das schwedische Unternehmen Kncminer bekanntgegeben, dass es seine neue Neptune-Reihe noch nicht ausliefern könne und bot seinen Kunden stattdessen eine modifizierte Version seiner aktuellen Hardware an.

Außerdem werden solche Geräte häufig mit Bitcoin bezahlt. Die starken Kursschwankungen bedeuten nicht selten auch ein Verlustgeschäft für die Hersteller oder auch für die Kunden. Je länger ein Kunde auf seine Mining-Hardware wartet, desto höher wird der Schwierigkeitsgrad für die Berechnung der virtuellen Währung. Das bedeutet für den Kunden ebenfalls ein Verlustgeschäft.

Sich selbst bereichern

Die Kunden haben aber noch einen weiteren Verdacht: Butterfly Labs behält die bereits erhaltene, aber noch nicht ausgelieferte Hardware so lange wie möglich, um damit selbst Bitcoin zu generieren - unter dem Vorwand einer "Testphase". Bis die Hardware an die Kunden ausgeliefert wird, hätte Butterfly Labs sich nicht nur selbst bereichert, sondern die Hardware auch so lange behalten, bis sie dem Käufer kaum noch nützt.

Die neue Klage unterstellt den Besitzern von Buttelfly Labs aber auch Veruntreuung. Sie hätten von dem Vorschuss für sich Häuser und Autos gekauft.


eye home zur Startseite
SirPaddyy 11. Apr 2014

Ja, 11. April 2013 bestellt bei Butterflylabs direkt. 25GH/s Bitcoin Miner (1249$) plus...

Prinzeumel 11. Apr 2014

Nö. Sonst würdest du nicht das da fragen...>>>

Fenix.de 11. Apr 2014

Ich betreibe lieber mein eigenes Rig aus 3x Radeon 280x, die machen 2300 kh/s und für...

GrannyStylez 10. Apr 2014

Ich gönne es eigentlich niemanden. Die Kunden sind Idioten und die Verkäufer betreiben...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. flexis AG, Stuttgart
  2. Wolfgang Westarp GmbH, Beckum
  3. Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg
  4. DRÄXLMAIER Group, Vilsbiburg bei Landshut


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 69,99€ (Release 31.03.)
  2. 5,99€
  3. (-15%) 25,49€

Folgen Sie uns
       


  1. Playstation VR

    Sonys VR-System verkauft sich über 900.000 Mal

  2. Xperia XA1 und XA1 Ultra

    Sony präsentiert zwei Android-Smartphones ab 300 Euro

  3. Sony Xperia XZ Premium

    Smartphone mit 4K-Display nimmt 960 Bilder/s auf

  4. Lenovo Miix 320

    Günstiges Windows-Detachable mit LTE-Modem

  5. Alcatel A5 LED im Hands on

    Wenn die Smartphone-Rückseite wild blinkt

  6. Yoga 520 und 720

    USB-C und Kaby Lake für Lenovos Falt-Notebooks

  7. Lenovo-Tab-4-Serie

    Lenovos neue Android-Tablets kosten ab 180 Euro

  8. Senkrechtstarter

    Solardrohne fliegt wie ein Harrier

  9. Genovation

    Elektrische Corvette bricht Rekord

  10. Entschärfung

    China kommt Deutschland bei Elektroauto-Quote entgegen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Bundesnetzagentur: Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
Bundesnetzagentur
Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
  1. My Friend Cayla Eltern müssen Puppen ihrer Kinder zerstören
  2. Matoi Imagno Wenn die Holzklötzchen zu dir sprechen
  3. Smart Gurlz Programmieren lernen mit Puppen

Galaxy-A-Serie vs. P8 Lite (2017): Samsungs und Huaweis Kampf um die Mittelklasse
Galaxy-A-Serie vs. P8 Lite (2017)
Samsungs und Huaweis Kampf um die Mittelklasse
  1. Wettbewerbsverstoß Google soll Tizen behindert haben
  2. Strafverfahren De-facto-Chef von Samsung wegen Korruption verhaftet
  3. Samsung Preisliches Niveau der QLED-Fernseher in der Nähe der OLEDs

Fire TV Stick 2 mit Alexa im Hands on: Amazons attraktiver Einstieg in die Streaming-Welt
Fire TV Stick 2 mit Alexa im Hands on
Amazons attraktiver Einstieg in die Streaming-Welt
  1. Fernsehstreaming Fire-TV-App von Waipu TV bietet alle Kanäle kostenlos
  2. Fire TV Amazon bringt Downloader-App wieder zurück
  3. Amazon Downloader-App aus dem Fire-TV-Store entfernt

  1. Re: IP68(?)

    TrollNo1 | 09:46

  2. Re: Rückseitiger Sensor

    TrollNo1 | 09:45

  3. Re: Das Elektroautos schnell sein können...

    RheinPirat | 09:45

  4. ein mal ausprobieren und dann liegts in der ecke

    flasherle | 09:44

  5. Re: stand by 1 monat?

    ArcherV | 09:44


  1. 09:30

  2. 08:45

  3. 08:45

  4. 08:10

  5. 08:00

  6. 08:00

  7. 08:00

  8. 07:52


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel