Abo
  • Services:

AsiaBSDCon: Kunden drängen Intel zu größerer FreeBSD-Unterstützung

Intel will sich künftig stärker im FreeBSD-Projekt engagieren und begründet dies explizit mit dem Wunsch seiner Kunden. Die Unterstützung beginnt mit einer eher unerwarteten Großspende an die FreeBSD-Foundation.

Artikel veröffentlicht am ,
FreeBSD soll besseren Support von Intel bekommen.
FreeBSD soll besseren Support von Intel bekommen. (Bild: FreeBSD)

Auf der Entwicklerkonferenz AsiaBSDCon in Tokio hat Intel am vergangenen Wochenende eine Großspende über 250.000 US-Dollar an die FreeBSD-Foundation angekündigt. Damit wäre Intel der für dieses Jahr bisher größte Einzelspender an den gemeinnützigen Verein, der die Entwicklung des freien Betriebssystems FreeBSD unterstützt. Die Spende dient wohl als erster Schritt einer vermutlich langfristig angelegten Verpflichtung gegenüber dem FreeBSD-Projekt.

Stellenmarkt
  1. Allianz Deutschland AG, München
  2. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden

Denn zusätzlich zu der Spende will sich Intel eigenen Angaben zufolge stärker als bisher in dem Projekt engagieren, was die FreeBSD-Foundation auf Twitter bestätigt. Demnach hat Intel "wichtige Rückmeldungen" seiner Kunden darüber erhalten, dass sich diese nicht nur eine breitere, sondern vor allem aktuelle Unterstützung des Betriebssystems durch Intel selbst wünschen. Diese Kunden sind wahrscheinlich Betreiber von Rechenzentren oder FreeBSD-Appliances wie etwa Netflix.

Die Unterstützung für FreeBSD sei darüber hinaus im Einklang mit der sonstigen Softwarestrategie des Unternehmens sowie dem Wunsch, eine Vielzahl von Betriebssystemen auf seinen Plattformen zu unterstützen, so Intel. Die Zusammenarbeit mit FreeBSD soll "Treiber, Werkzeuge und Anwendungen für CPU, Netzwerk-Produkte sowie SSDs" umfassen. Ebenso sollen Intel-eigene Techniken wie etwa Quickassist oder künftig auch 3D-Xpoint-Speicher dank der Kollaboration künftig besser in FreeBSD genutzt werden können.

Dass die Kunden den Hersteller Intel zu einer besseren und vor allem schnelleren Unterstützung neuer Hardware und Technik in FreeBSD drängen, ist wenig verwunderlich. So wird FreeBSD unter anderem wegen seines Netzwerkstacks in besonders kritischen Umgebungen nach wie vor gern eingesetzt. Im Vergleich zum Linux-Support investiert Intel bisher aber sehr wenige Ressourcen in FreeBSD, so dass etwa neue Intel-Hardware erst sehr viel später als unter Linux auch in FreeBSD genutzt werden kann. Das wird sich künftig wohl ändern.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 05.10.)
  2. 2,99€
  3. 31,49€

xmaniac 14. Mär 2017

Standardisiert: Keinde Dokumentation. Ansonsten zeig mal bitte eine aktuelle...

xmaniac 14. Mär 2017

....einen Schrott wie Linux anstatt eines der BSDs zum Hauptgegner zu erklären. Hat ja...


Folgen Sie uns
       


i-Cristal autonomer Bus - Interview (englisch)

Der nächste Schritt steht an: Der französische Verkehrsbetrieb plant einen Test mit einem autonom fahenden Bus. Er soll Anfang 2020 in einer französischen Großstadt im normalen Verkehr fahren.

i-Cristal autonomer Bus - Interview (englisch) Video aufrufen
Athlon 200GE im Test: Celeron und Pentium abgehängt
Athlon 200GE im Test
Celeron und Pentium abgehängt

Mit dem Athlon 200GE belebt AMD den alten CPU-Markennamen wieder: Der Chip gefällt durch seine Zen-Kerne und die integrierte Vega-Grafikeinheit, die Intel-Konkurrenz hat dem derzeit preislich wenig entgegenzusetzen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. AMD Threadripper erhalten dynamischen NUMA-Modus
  2. HP Elitedesk 705 Workstation Edition Minitower mit AMD-CPU startet bei 680 Euro
  3. Ryzen 5 2600H und Ryzen 7 2800H 45-Watt-CPUs mit Vega-Grafik für Laptops sind da

Mobile-Games-Auslese: Bezahlbare Drachen und dicke Bären
Mobile-Games-Auslese
Bezahlbare Drachen und dicke Bären

Rundenbasierte Strategie auf dem Smartphone mit Chaos Reborn Adventure Fantasy von Nintendo in Dragalia Lost - und dicke Alpha-Bären: Die Mobile Games des Monats bieten spannende Unterhaltung für jeden Geschmack.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile-Games-Auslese Städtebau und Lebenssimulation für unterwegs
  2. Mobile-Games-Auslese Barbaren und andere knuddelige Fantasyhelden
  3. Seismic Games Niantic kauft Entwickler von Marvel Strike Force

MacOS Mojave im Test: Mehr als nur dunkel
MacOS Mojave im Test
Mehr als nur dunkel

Wer MacOS Mojave als bloßes Designupdate sieht, liegt falsch. Neben Neuerungen wie dem Dark Mode bringt Apples neues Betriebssystem vieles, was die Produktivität der Nutzer steigern kann - sofern sie sich darauf einlassen.
Ein Test von Andreas Donath

  1. MacOS Mojave Lieber warten mit dem Apple-Update
  2. Apple Öffentliche Beta von MacOS Mojave 10.14 verfügbar
  3. MacOS 10.14 Mojave Apple verabschiedet OpenGL und verbessert Machine Learning

    •  /