Abo
  • Services:
Anzeige
Die Ashley-Madison-Erpresser nutzen mittlerweile offenbar Briefpost.
Die Ashley-Madison-Erpresser nutzen mittlerweile offenbar Briefpost. (Bild: Screenshot Golem.de)

Ashley Madison: Nutzer des Seitensprungportals werden mit Briefen erpresst

Die Ashley-Madison-Erpresser nutzen mittlerweile offenbar Briefpost.
Die Ashley-Madison-Erpresser nutzen mittlerweile offenbar Briefpost. (Bild: Screenshot Golem.de)

Offenbar sind Erpresser in den USA jetzt dazu übergegangen, ehemalige Ashley-Madison-Nutzer per Post zu erpressen - und nicht mehr nur per Mail. Das könnte jedoch zum Problem für die Kriminellen werden.

Nutzer des im August gehackten Seitensprungportals Ashley Madison werden neuerdings per Brief erpresst - das berichtet der Sicherheitsforscher Graham Cluley in seinem Blog. Schon kurz nach dem Hack kursierten zahlreiche Erpressungsversuche, diese wurden jedoch in der Regel an die hinterlegten E-Mail-Adressen der Nutzer gesendet.

Anzeige

Jetzt sind die Betrüger offensichtlich umgeschwenkt. Ein Betroffener berichtete Cluley in einer E-Mail von einer Erpresserforderung in Höhe von 4.167 US-Dollar, die ihm per Briefpost zugeschickt worden sei. Diese Masche birgt für die Erpresser ein deutlich höheres Risiko, gefunden zu werden. Denn auch für Briefpost gibt es mittlerweile automatisierte Überwachungssysteme. Außerdem könnten Fingerabdrücke oder andere forensische Spuren vorhanden sein.

Die Sicherheitsmaßnahmen von Ashley Madison waren mangelhaft

Ashley Madison wurde nach dem Hack von vielen Sicherheitsexperten kritisiert, weil die Sicherheitsvorkehrungen viele Lücken aufwiesen. So hatte Ashley Madison zunächst angegeben, die Passwörter mit dem Bcrypt-Verfahren gehasht auf dem Server abgelegt zu haben. Doch offenbar traf dies nur auf einen kleinen Teil der Passwörter zu. Ältere Passwörter wurden mit unsicheren Verfahren wie MD5 gehasht und konnten so einfacher geknackt werden.

Außerdem wusste das Unternehmen offenbar schon lange vor dem Hack von gravierenden Sicherheitsproblemen. Einem internen, geleakten Memo zufolge war die Webseite für Cross-Site-Scripting-Angriffe (XSS) und Cross-Site-Request-Forgery-Schwachstellen (CSRF) anfällig. Auch durch fast schon historische Sicherheitslücken wie SQL-Injektionen soll die Webseite angreifbar gewesen sein.


eye home zur Startseite
M.Kessel 16. Dez 2015

Ich nehme die spitzen Steine für 3 Schekel .... Du glaubst doch wohl nicht wirklich, das...

.02 Cents 15. Dez 2015

Die Frage kannst du genauso für die meisten Klingeltonanbieter, Hausaufgabenhilfen und Co...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Online Software AG, Weinheim
  2. Techniklotsen GmbH, Bielefeld
  3. thyssenkrupp AG, Duisburg, Essen
  4. Bertrandt Technikum GmbH, Ehningen bei Stuttgart


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 39,90€ + 5,99€ Versand
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. 17,99€ statt 29,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Bayerischer Rundfunk

    Fernsehsender wollen über 5G ausstrahlen

  2. Kupfer

    Nokia hält Terabit DSL für überflüssig

  3. Kryptowährung

    Bitcoin notiert auf neuem Rekordhoch

  4. Facebook

    Dokumente zum Umgang mit Sex- und Gewaltinhalten geleakt

  5. Arduino Cinque

    RISC-V-Prozessor und ESP32 auf einem Board vereint

  6. Schatten des Krieges angespielt

    Wir stürmen Festungen! Mit Orks! Und Drachen!

  7. Skills

    Amazon lässt Alexa natürlicher klingen

  8. Cray

    Rechenleistung von Supercomputern in der Cloud mieten

  9. Streaming

    Sky geht gegen Stream4u.tv und Hardwareanbieter vor

  10. Tado im Langzeittest

    Am Ende der Heizperiode



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Blackberry Keyone im Test: Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
Blackberry Keyone im Test
Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
  1. Blackberry Keyone kommt Mitte Mai
  2. Keyone Blackberrys neues Tastatur-Smartphone kommt später
  3. Blackberry Keyone im Hands on Android-Smartphone mit toller Hardware-Tastatur

The Surge im Test: Frust und Feiern in der Zukunft
The Surge im Test
Frust und Feiern in der Zukunft
  1. Wirtschaftssimulation Pizza Connection 3 wird gebacken
  2. Mobile-Games-Auslese Untote Rundfahrt und mobiles Seemannsgarn
  3. Spielebranche Beschäftigtenzahl in der deutschen Spielebranche sinkt

Redmond Campus Building 87: Microsofts Area 51 für Hardware
Redmond Campus Building 87
Microsofts Area 51 für Hardware
  1. Windows on ARM Microsoft erklärt den kommenden x86-Emulator im Detail
  2. Azure Microsoft betreut MySQL und PostgreSQL in der Cloud
  3. Microsoft Azure bekommt eine beeindruckend beängstigende Video-API

  1. Re: 25MBit/s - wann begreifen die endlich, dass...

    Apfelbrot | 21:19

  2. Re: macht Tesla nicht übermäßig viel Miese mit...

    oxybenzol | 21:15

  3. Re: an Golem: Videos bitte wieder download-bar...

    ksi | 21:12

  4. Re: Und gleich mal wieder die GEZ dafür erhöhen...

    Mumu | 21:08

  5. Re: Konkurrenz-Produkt ist überflüssig

    Kakiss | 21:07


  1. 18:45

  2. 16:35

  3. 16:20

  4. 16:00

  5. 15:37

  6. 15:01

  7. 13:34

  8. 13:19


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel