Abo
  • Services:
Anzeige
Ashley Madison wirbt noch immer mit besonderer Sicherheit auf seiner Webseite.
Ashley Madison wirbt noch immer mit besonderer Sicherheit auf seiner Webseite. (Bild: Ashley Madison/Screenshot: Golem.de)

Ashley Madison: Hack des Seitensprungportals hat schwere Folgen

Ashley Madison wirbt noch immer mit besonderer Sicherheit auf seiner Webseite.
Ashley Madison wirbt noch immer mit besonderer Sicherheit auf seiner Webseite. (Bild: Ashley Madison/Screenshot: Golem.de)

Der Hack des Impact Teams hat schwerwiegende Folgen: Zwei Nutzer haben sich laut der kanadischen Polizei das Leben genommen, nachdem ihre Daten veröffentlicht wurden. Damit sind auch Unbeteiligte wie Angehörige und Freunde der Ashley-Madison-Nutzer Opfer des Hacks geworden.

Anzeige

Nach dem Ashley-Madison-Hack haben zwei Menschen sich das Leben genommen. Die BBC berichtet von dem Ergebnis früher Untersuchungen im Zusammenhang mit der Veröffentlichung der Kundendaten des Seitensprungportals vor wenigen Tagen. Zudem kommt es laut der kanadischen Polizei zu kriminellen Aktivitäten als Seiteneffekt. Dazu dürften auch die ersten Erpressungsversuche gegen die Teilnehmer des Portals gehören.

Verantwortlich für den Hack ist das Impact Team, das mit dem Hack bewirken wollte, dass Avid Life Media sein Angebot einstellt. Es hat sehr heikle Daten veröffentlicht, die nicht unterscheiden, ob der Teilnehmer nur neugierig war oder tatsächlich seinen Partner betrogen hat. Die Datenstruktur legt zudem nahe, dass einige Betroffene aus Ländern stammen, in denen Homosexuelle nach dem dort gültigen Rechtssystem aktiv verfolgt und bestraft werden können.

Zu den Opfern gehören auch die Angehörigen

Beim Ashley-Madison-Hack gibt es keine Gewinner: Die beiden Selbstmorde zeigen nun, wie weitreichend die Konsequenzen sein können, wenn Daten veröffentlicht werden. Opfer der Selbstmorde sind dabei nicht nur die Menschen, die sich selbst töten. Auch Verwandte und Freunde müssen den Verlust verkraften. Details zu den Personen gibt die kanadische Polizei aus nachvollziehbaren Gründen nicht bekannt.

Derweil bittet die kanadische Polizei die Hacking Community um Hilfe bei der Festsetzung des Impact Teams. Dieses habe Grenzen verletzt, so die Polizei. Auch Avid Life Media, das durch das unsichere Portal und falsche Versprechungen den Hack erst ermöglichte und damit ebenfalls Verantwortung an den Folgen trägt, will die kriminellen Hacker identifiziert wissen und bietet eine Belohnung von 500.000 kanadischen Dollar.

Mittlerweile hat Avid Life Media zugegeben, dass die entwendeten Daten echt sind. Mitarbeiter des Unternehmens seien mit einer E-Mail angegriffen worden, die ein Musikstück enthielt, so die kanadische Polizei laut dem BBC-Bericht. Es gibt allerdings auch eine unbekannte Zahl falscher Profile. Zum einen durch erzeugte Frauenprofile, die Männer anlocken sollen, zum anderen durch Nutzer des Portals, die schlicht falsche Daten angegeben haben, was dank fehlender Verifizierung offenbar möglich war.

Nachtrag vom 24. August 2015, 21:40 Uhr

Eine Übersicht von Informationen und Hilfsangeboten gibt es bei der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.


eye home zur Startseite
jg (Golem.de) 25. Aug 2015

Liebe Leser, wegen der erschreckend hohen Anzahl menschenverachtender Kommentare mussten...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. BASF Business Services GmbH, Ludwigshafen
  2. LexCom Informationssysteme GmbH, München
  3. SSI Schäfer Automation GmbH, Giebelstadt bei Würzburg
  4. W&W Asset Management GmbH, Ludwigsburg


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 299,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 79,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)

Folgen Sie uns
       


  1. Diamond Mega

    Randloses Topsmartphone mit zwei Dual-Kameras für 500 Euro

  2. Adobe

    Deep Fill denkt beim Retuschieren Bildelemente dazu

  3. Elektroautos

    Tesla will Autos in China bauen

  4. Mirai-Nachfolger

    Experten warnen vor "Cyber-Hurrican" durch neues Botnetz

  5. Europol

    EU will "Entschlüsselungsplattform" ausbauen

  6. Krack-Angriff

    AVM liefert erste Updates für Repeater und Powerline

  7. Spieleklassiker

    Mafia digital bei GoG erhältlich

  8. Air-Berlin-Insolvenz

    Bundesbeamte müssen videotelefonieren statt zu fliegen

  9. Fraport

    Autonomer Bus im dichten Verkehr auf dem Flughafen

  10. Mixed Reality

    Microsoft verdoppelt Sichtfeld der Hololens



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Essential Phone im Test: Das essenzielle Android-Smartphone hat ein Problem
Essential Phone im Test
Das essenzielle Android-Smartphone hat ein Problem
  1. Teardown Das Essential Phone ist praktisch nicht zu reparieren
  2. Smartphone Essential Phone kommt mit zwei Monaten Verspätung
  3. Andy Rubin Essential gewinnt 300 Millionen US-Dollar Investorengelder

Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test: Google fehlt der Mut
Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test
Google fehlt der Mut
  1. Pixel Visual Core Googles eigener ISP macht HDR+ schneller
  2. Smartphones Googles Pixel 2 ist in Deutschland besonders teuer
  3. Pixel 2 und Pixel 2 XL im Hands on Googles neue Smartphone-Oberklasse überzeugt

Krack-Angriff: Kein Grund zur Panik
Krack-Angriff
Kein Grund zur Panik
  1. Neue WLAN-Treiber Intel muss WLAN und AMT-Management gegen Krack patchen
  2. Ubiquiti Amplifi und Unifi Erster Consumer-WLAN-Router wird gegen Krack gepatcht
  3. Krack WPA2 ist kaputt, aber nicht gebrochen

  1. Re: Scheint mir eigentlich ne gute Entwicklung ..

    Overlord | 08:31

  2. Re: Enttäuscht

    XunilUtnubu | 08:28

  3. Randloses Display ein fragwürdiger Trend

    Daem | 08:27

  4. Re: Mir kommt die Galle hoch

    drmccoy | 08:24

  5. Re: Besser als GTA

    DeathMD | 08:24


  1. 07:49

  2. 07:43

  3. 07:12

  4. 14:50

  5. 13:27

  6. 11:25

  7. 17:14

  8. 16:25


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel