Asetek und Alienware: Flüssig gekühltes Notebook mit zwei GPUs

Auf Basis des Alienware-Notebooks M18x hat Asetek einen Prototyp gebaut, bei dem CPU und zwei GPUs flüssig gekühlt werden. Das Resultat: 4,4 GHz für den Prozessor und 800 MHz für die beiden Grafikchips.

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Das Kühlsystem
Das Kühlsystem (Bild: Asetek)

Der Kühlungsspezialist Asetek nennt seine neue Entwicklung "slim form factor liquid cooling". Das Konzept ist nicht nur für Notebook-Boliden mit über vier Kilogramm Gewicht wie das Alienware M18x vorgesehen, es soll auch All-in-One-PCs (AIO) zu mehr Leistung verhelfen.

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Dabei setzt Asetek auf eine Flüssigkühlung mit einer Pumpe - welches Kühlmittel dabei zum Einsatz kommt, verrät das Unternehmen jedoch nicht. Wie bei den meisten Wasserkühlungen für Desktop-PCs wird dabei ein Kreislauf gebildet, der im Falle des Alienware-Prototyps den Prozessor und zwei GPUs verbindet.

Das ist ein entscheidender Unterschied zu bisherigen Lösungen für Notebooks, wo meist für jeden Chip eine eigene Heatpipe und ein ebensolcher Kühlkörper zum Einsatz kommen. Da sich die Bausteine aber selten gleichmäßig erwärmen, ist eine Verbindung der Wärmeleitsysteme nicht sinnvoll - sie würden sich dann nur gegenseitig erhitzen.

Das System ist so leistungsfähig, dass Asetek die beiden GPUs von 680 auf 800 MHz übertakten konnte und den Prozessor von 3,5 auf 4,4 GHz. Zu den Typen der Bausteine macht das Unternehmen aber bisher keine Angaben, bei der CPU dürfte zudem der Turbo-Takt bei nur einem Thread gemeint sein. Die 3,5 GHz deuten auf einen Core i7-2760QM hin, der serienmäßig schnellste mobile Quad-Core von Intel, der Core i7-2960XM kommt auf 3,7 GHz mit einem Thread.

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Wann das System in Alienware-Notebooks oder anderen Geräten verfügbar ist und was es kostet, behält Asetek noch für sich. Als Anhaltspunkt kann der Preis des M18x mit Luftkühlung dienen, es kostet je nach Ausstattung ab 2.000 Euro.

Nachtrag vom 21. März 2012, 14:50 Uhr

Asetek hat die zwar im Video, aber nicht in dem Blogeintrag genannten Modelle von CPU und GPU bestätigt. Der Prozessor ist ein Intel Core i7-2920XM, der laut Intels Daten auf den maximalen Turbo-Takt von 3,5 GHz kommt. Mit Last auf allen acht möglichen Threads sind aber in Werkseinstellung nur 2,5 GHz zu erreichen - wie hoch die CPU mit Aseteks Übertaktung kommt, ist weiterhin nicht bekannt. Bei den GPUs handelt es sich um AMDs Radeon HD 6990M, die nach Angaben des Herstellers aber 715 MHz Standardtakt erreicht. Das legt aber insbesondere bei GPUs der Notebookhersteller selbst fest.

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