Abo
  • Services:

Ascend Mate: Huawei präsentiert Smartphone mit 6,1-Zoll-Display

Huawei hat ein neues Android-Smartphone mit großem Bildschirm und interessanten Extrafunktionen vorgestellt. Dank eines großen Akkus und Stromsparfunktionen soll das Telefon bei normaler Nutzung zwei Tage ohne Aufladen auskommen.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Huawei Ascend Mate
Das Huawei Ascend Mate (Bild: Huawei)

Huawei hat wie erwartet auf der Consumer Eletronics Show (CES) das Ascend Mate vorgestellt. Mit einer Displaygröße von 6,1 Zoll ist das Android-Smartphone größer als das Galaxy Note 2 von Samsung. Der chinesische Hersteller hat dem Gerät zudem eine Reihe von sinnvollen Zusatzfunktionen spendiert, die auch dazu dienen, den großen Bildschirm besser bedienen zu können.

  • Die "Easy-Panel"-Funktion des Huawei Ascend Mate (Bild: Huawei)
  • Das Ascend Mate hat eine Bildschirmdiagonale von 6,1 Zoll. (Bild: Huawei)
  • Das Huawei Ascend Mate (Bild: Huawei)
  • Das One-Hand-UI des Huawei Ascend Mate (Bild: Huawei)
  • Mit der Smart-Reading-Funktion können markierte Begriffe nachgeschlagen und übersetzt werden. (Bild: Huawei)
Die "Easy-Panel"-Funktion des Huawei Ascend Mate (Bild: Huawei)
Stellenmarkt
  1. Auvesy GmbH, Landau in der Pfalz
  2. AKDB, Regensburg

Das Display des Mate hat eine Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln, was bei einer Displaygröße von 6,1 Zoll einer Pixeldichte von 240 ppi entspricht. Der Bildschirm des Galaxy Note 2 ist bei gleicher Auflösung 5,5 Zoll groß. Das Display wird durch Gorilla-Glas vor Kratzern geschützt.

Quad-Core-Prozessor und 8-Megapixel-Kamera

Im Inneren des Mate arbeitet ein K3V2 Quad-Core-Prozessor mit 1,5 GHz, zur GPU macht Huawei im technischen Datenblatt keine Angaben. Das Smartphone unterstützt alle vier GSM-Bänder sowie die UMTS-Frequenzen 850, 900, 1.700, 1.900 und 2.100 MHz. HSPA+ wird mit HSDPA bis 21 MBit/s und HSUPA bis 5,7 MBit/s unterstützt. Dank einer dualen Antenne soll der Empfang zudem um 20 bis 30 Prozent verbessert sein.

Bluetooth ist in der Version 4.0 vorhanden. Zum WLAN-Standard macht Huawei im technischen Datenblatt keine Angaben, bei der Gerätevorstellung gibt Huawei-Chef Richard Yu allerdings eine Geschwindigkeit von maximal 150 MBit/s an.

Auf der Rückseite des Smartphones ist eine Kamera mit 8 Megapixeln und Autofokus eingebaut, auf der Vorderseite befindet sich eine 1-Megapixel-Kamera für Videotelefonie. Das Gerät ist 163,5 x 85,7 x 9,9 mm groß und 198 Gramm schwer. Ausgeliefert wird es mit Android 4.1, über das Huawei eine eigene Benutzeroberfläche legt, die Emotion UI heißt. Wie es mit einem Update auf Android 4.2 aussieht, ist nicht bekannt.

Eigene Android-Benutzeroberfläche

Die Emotion UI genannte Oberfläche ist laut Yu nötig, da Android zu kompliziert sei. Sie beinhaltet mehrere Zusatzfunktionen, die es dem Nutzer erleichtern, den großen Bildschirm zu benutzen. Außerdem kann der Anwender direkt auf bestimmte Anwendungen zugreifen und mit "Floating Windows" mehrere Programme gleichzeitig benutzen. Diese Funktion erinnert an die Multi-Window-Funktion des Galaxy Note 2 und Galaxy S3 von Samsung.

Dank Smart Reading kann direkt nach markierten Begriffen gesucht oder Wörter können direkt übersetzt werden. Der Touchscreen soll sich mit herkömmlichen Handschuhen bedienen lassen, so dass dafür keine Spezialhandschuhe erforderlich sind.

Großer Akku mit langer Laufzeit

Der Akku des Ascend Mate hat eine Kapazität von 4.050 mAh, die Akkulaufzeit beträgt im WCDMA-Modus laut Huawei 9 Tage, bei normaler Benutzung 2 Tage. Die Gesprächszeit mit einer Akkuladung soll 22 Stunden sein, 14 Stunden lang kann der Nutzer im Internet surfen. Videos spielt das Smartphone über 10 Stunden lang ab.

Diese Laufzeit soll durch mehrere Stromsparfunktionen ermöglicht werden: Quick Power Control (QPC) soll während einer WLAN-Verbindung 10 Prozent weniger Strom verbrauchen, zusammen mit der ADRX-Technologie (Automated Discontinuous Reception) soll das Smartphone im Vergleich zum typischen Energieverbrauch 30 Prozent weniger verbrauchen. Außerdem soll das Ascend Mate bis zu 30 Prozent schneller den Akku laden als andere Konkurrenzgeräte.

Der globale Marktstart des Ascend Mate ist im März 2013, einen genauen Veröffentlichungstermin für Deutschland hat Huawei nicht genannt. Auch zu einem Preis äußerte sich der Hersteller nicht.

Nachtrag vom 8. Januar 2013, 11:45 Uhr

Huawei gibt nun im technischen Datenblatt die Größe des Arbeitsspeichers an. Das RAM ist demnach 2 GByte groß. Auf Nachfrage teilte der Hersteller Golem.de zudem mit, dass das Ascend Mate ab Juli 2013 in Deutschland erhältlich sein soll. Ein Preis steht noch nicht fest.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 85,55€ + Versand
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. ab 349€

Schnapsbrenner 09. Jan 2013

Wusste nich, dass das geht? Wenn du mir verrätst wie ein Tablet (neben dem Surface Pro...

Endwickler 09. Jan 2013

Das sieht so viel ähnlicher wie ein iPhone aus als die Samsunggeräte. Wenn Apple hier...

tk (Golem.de) 08. Jan 2013

Hallo! Vielen Dank für den Hinweis, da hat sich zu später Stunde der Fehlerteufel...


Folgen Sie uns
       


Apple WWDC 2018 Keynote in 11 Minuten - Supercut

Im Supercut zur WWDC 2018 zeigen wir in zehn Minuten, was Apple Entwicklern und Nutzern von iOS 12, MacOS Mojave und WatchOS 5 und TvOS präsentiert hat.

Apple WWDC 2018 Keynote in 11 Minuten - Supercut Video aufrufen
Shift6m-Smartphone im Hands on: Nachhaltigkeit geht auch bezahlbar und ansehnlich
Shift6m-Smartphone im Hands on
Nachhaltigkeit geht auch bezahlbar und ansehnlich

Cebit 2018 Das deutsche Unternehmen Shift baut Smartphones, die mit dem Hintergedanken der Nachhaltigkeit entstehen. Das bedeutet für die Entwickler: faire Bezahlung der Werksarbeiter, wiederverwertbare Materialien und leicht zu öffnende Hardware. Außerdem gibt es auf jedes Gerät ein Rückgabepfand - interessant.
Von Oliver Nickel


    Hacker: Was ist eigentlich ein Exploit?
    Hacker
    Was ist eigentlich ein Exploit?

    In Hollywoodfilmen haben Hacker mit Sturmmasken ein ganzes Arsenal von Zero-Day-Exploits, und auch sonst scheinen die kleinen Programme mehr und mehr als zentraler Begriff der IT-Sicherheit verstanden zu werden. Der Hacker Thomas Dullien hingegen versucht sich an einem theoretischen Modell eines Exploits.
    Von Hauke Gierow

    1. IoT Foscam beseitigt Exploit-Kette in Kameras
    2. Project Capillary Google verschlüsselt Pushbenachrichtigungen Ende-zu-Ende
    3. My Heritage DNA-Dienst bestätigt Datenleck von 92 Millionen Accounts

    Mars: Die Staubstürme des roten Planeten
    Mars
    Die Staubstürme des roten Planeten

    Der Mars-Rover Opportunity ist nicht die erste Mission, die unter Staubstürmen leidet. Aber zumindest sind sie inzwischen viel besser verstanden als in der Frühzeit der Marsforschung.
    Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

    1. Nasa Dunkle Nacht im Staubsturm auf dem Mars
    2. Mars Insight Ein Marslander ist nicht genug

      •  /