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Wertekanon so wichtig wie die erste Code Base

Diese philosophischen Grundsätze sind für Asana so wichtig, dass sie bereits seit der Gründung des Unternehmens bestehen. "In der ersten Woche, nachdem wir das Unternehmen gegründet haben, haben wir zwei Sachen gemacht: eine einfache Code Base erstellt und unsere Werte aufgeschrieben", erklärt Rosenstein. Er bezeichnet diese Werte als die DNS von Asana, die im Laufe der Jahre unverändert geblieben ist.

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"Eine der Eigenschaften von Asanas Unternehmenskultur ist Authentizität: Wir ermutigen unsere Mitarbeiter dazu, sich komplett in die Arbeit einzubringen, mit all ihren Schrullen. Das entfesselt eine Menge Kreativität", findet Rosenstein. Das bedeutet im Umkehrschluss natürlich nicht, dass jeder Mitarbeiter machen kann, was er will. "Wenn 'sich komplett in die Arbeit einbringen' bedeutet, dass sich jemand einem Kollegen gegenüber respektlos verhält, würden wir an dieser Stelle natürlich eine Grenze ziehen."

Grundwerte und Mission von Asana stehen nicht zur Disposition

"Man kann zum Beispiel nicht superlaut sein. Und wenn es um unsere Grundwerte und um die Mission des Unternehmens geht, tolerieren wir keine Abweichung", erklärt Rosenstein. "Wenn jemand bei uns anfängt, muss er wirklich einverstanden sein mit dem, was wir für richtig halten, und mit dem, was wir erreichen wollen. Danach wollen wir so viel Vielfalt wie möglich." Natürlich gibt es auch rechtliche Beschränkungen - ein Nudist hätte es auch bei Asana schwer, erklärt Rosenstein schmunzelnd. Mittlerweile hat sich die Unternehmensphilosophie von Asana so weit herumgesprochen, dass es bei Bewerbungsgesprächen diesbezüglich kaum noch Überraschungen gibt. "Leute, die sich bei uns bewerben, sind sehr selbstselektiv. Wer sich bei uns bewirbt, findet unseren Ansatz mindestens ok, die meisten sind sogar begeistert davon."

Asana versucht, Reibungspunkte innerhalb des Unternehmens aus der Welt zu schaffen. "So wie Software Bugs hat, hat auch unsere Unternehmenskultur Bugs. In beiden Fällen wollen wir diese aus der Welt schaffen", sagt Rosenstein. Dazu werden regelmäßig Fragebögen an die Mitarbeiter verschickt, in denen diese Kritik äußern können. Falls etwas schieflaufen sollte, werden Gegenmaßnahmen eingeleitet - und die Situation ein paar Monate später noch einmal überprüft.

Um die Zukunft seines Unternehmens macht Justin Rosenstein sich aktuell wenig Sorgen. "Es gibt andere Produkte wie Trello, die aber nicht in der Lage sind, die Arbeitsabläufe von großen Unternehmen zu organisieren", sagt er. "Und dann gibt es noch riesige, schwerfällige Projektmanagement-Tools, die zwar eine Menge können, aber viel zu schwer zu bedienen sind."

"Die Konkurrenz wird es schwer haben, zu uns aufzuschließen", ist sich Rosenstein sicher. Er hofft aber trotzdem, dass auch andere Unternehmen die Firmenphilosophie von Asana aufgreifen. "Wir veröffentlichen so viel darüber, wie wir intern arbeiten, über unsere Unternehmenskultur und darüber, wie wir unsere Angestellten behandeln, weil wir wollen, dass jedes Unternehmen der Welt diese Methoden übernimmt", sagt Rosenstein. "Unser kultureller Ansatz trägt nicht nur zur Zufriedenheit der Angestellten bei - ich denke, er trägt auch wirklich zum Erfolg unseres Unternehmens bei."

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Xeo81 05. Feb 2020

Ja, einfach 2 Döner weniger im Monat essen. Oder einen guten Bürger weniger. Schon ist...

Megusta 05. Feb 2020

das ist eben der Unterschied zwischen Reichen und Armen, der Reiche kann machen was er...

berritorre 11. Feb 2019

+1

devarni 08. Feb 2019

Es gibt mittlerweile schon Tools die auf der Überholspur sind und das in jeglicher...

User_x 08. Feb 2019

Jira ist geduldig. Wird es nicht ausreichend gepflegt, herrscht auch da das Chaos, bzw...


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