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Entscheidungen durch Experten, nicht zwingenderweise durch Vorgesetzte

Dieses Modell, in dem Manager eher unterstützen als von oben herab bestimmen, wird durch eine Praxis ergänzt, die Rosenstein "verteilte Diktatur" nennt (distributed dictatorship). "In vielen Unternehmen werden Entscheidungsprozesse durch eine nur geringe Anzahl an Verantwortlichen ausgebremst, und in vielen dieser Fälle haben die Verantwortlichen nicht die Zeit oder die Information, die beste Entscheidung zu treffen", sagt er. "Daher verwenden wir ein Modell mit Verantwortlichkeitsräumen, in dem wir die Entscheidungen innerhalb des Unternehmens aufteilen."

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"Wir versuchen, Entscheidungen so gut es geht von denjenigen Leuten treffen zu lassen, die tatsächlich etwas damit zu tun haben. Das ergibt insofern Sinn, als dass sie die meisten Informationen haben und daher auch schneller entscheiden können", erklärt Rosenstein. Das kann auch dazu führen, dass ein jüngerer Mitarbeiter, der noch nicht so lange im Unternehmen ist, eine wichtige Entscheidung trifft, und nicht der Senior Manager.

Kritik ist explizit erwünscht

Die offene Unternehmensphilosophie mit flacheren Hierarchien soll es Angestellten auch erlauben, ungehindert Kritik zu üben und auch unangenehme Punkte ansprechen zu können. "In vielen Unternehmen können Mitarbeiter nicht problemlos Dinge ansprechen, die schlecht laufen. Wir ermutigen hingegen unsere Mitarbeiter, solche Dinge zu nennen, damit wir besser werden können", sagt Rosenstein. Damit es hierbei nicht zu Konflikten kommt, durchläuft jeder neue Mitarbeiter ein Training der Conscious Leadership Group, einer Firma für Kommunikationstraining in Unternehmen.

Dort lernen die angehenden Mitarbeiter unter anderem konfliktfreie Kommunikation. "Ein Teil des Trainings besteht darin, den Umgang mit unangenehmen Konversationsthemen zu erlernen und sich gegenseitig die Wahrheit zu sagen", erklärt Rosenstein. Dadurch soll verhindert werden, dass Mitarbeiter bei Problemen schweigen und diese letztlich nicht lösen. Rosenstein nennt den Ansatz "direktes, freundliches Feedback", bei dem Mitarbeiter direkt zur Sache kommen sollen, die Probleme aber immer freundlich kommunizieren.

Dieser Ansatz baut auf dem Grundsatz der Achtsamkeit auf, den Asana verfolgt. "Wenn ich an Achtsamkeit denke, dann denke ich an die Fähigkeit innezuhalten, über das Jetzt und das Vergangene zu reflektieren, zu erkennen, was gut funktioniert und was nicht gut funktioniert, und bewusste Entscheidungen treffen zu können, um Sachen zu verbessern und voranzubringen", sagt Rosenstein. Das Prinzip der Achtsamkeit ist zentral für Asana als Konzept, das das komplette Unternehmen voranbringen kann.

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Xeo81 05. Feb 2020

Ja, einfach 2 Döner weniger im Monat essen. Oder einen guten Bürger weniger. Schon ist...

Megusta 05. Feb 2020

das ist eben der Unterschied zwischen Reichen und Armen, der Reiche kann machen was er...

berritorre 11. Feb 2019

+1

devarni 08. Feb 2019

Es gibt mittlerweile schon Tools die auf der Überholspur sind und das in jeglicher...

User_x 08. Feb 2019

Jira ist geduldig. Wird es nicht ausreichend gepflegt, herrscht auch da das Chaos, bzw...


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