Entscheidungen durch Experten, nicht zwingenderweise durch Vorgesetzte

Dieses Modell, in dem Manager eher unterstützen als von oben herab bestimmen, wird durch eine Praxis ergänzt, die Rosenstein "verteilte Diktatur" nennt (distributed dictatorship). "In vielen Unternehmen werden Entscheidungsprozesse durch eine nur geringe Anzahl an Verantwortlichen ausgebremst, und in vielen dieser Fälle haben die Verantwortlichen nicht die Zeit oder die Information, die beste Entscheidung zu treffen", sagt er. "Daher verwenden wir ein Modell mit Verantwortlichkeitsräumen, in dem wir die Entscheidungen innerhalb des Unternehmens aufteilen."

Stellenmarkt
  1. Spezialist*in (m/w/d) Informationssicherheit für Projekte der Entwicklungszusammenarbeit
    Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, Eschborn
  2. IT Service Manager (m/w/d)
    Gasunie Deutschland Transport Services GmbH, Hannover, Schneiderkrug
Detailsuche

"Wir versuchen, Entscheidungen so gut es geht von denjenigen Leuten treffen zu lassen, die tatsächlich etwas damit zu tun haben. Das ergibt insofern Sinn, als dass sie die meisten Informationen haben und daher auch schneller entscheiden können", erklärt Rosenstein. Das kann auch dazu führen, dass ein jüngerer Mitarbeiter, der noch nicht so lange im Unternehmen ist, eine wichtige Entscheidung trifft, und nicht der Senior Manager.

Kritik ist explizit erwünscht

Die offene Unternehmensphilosophie mit flacheren Hierarchien soll es Angestellten auch erlauben, ungehindert Kritik zu üben und auch unangenehme Punkte ansprechen zu können. "In vielen Unternehmen können Mitarbeiter nicht problemlos Dinge ansprechen, die schlecht laufen. Wir ermutigen hingegen unsere Mitarbeiter, solche Dinge zu nennen, damit wir besser werden können", sagt Rosenstein. Damit es hierbei nicht zu Konflikten kommt, durchläuft jeder neue Mitarbeiter ein Training der Conscious Leadership Group, einer Firma für Kommunikationstraining in Unternehmen.

Dort lernen die angehenden Mitarbeiter unter anderem konfliktfreie Kommunikation. "Ein Teil des Trainings besteht darin, den Umgang mit unangenehmen Konversationsthemen zu erlernen und sich gegenseitig die Wahrheit zu sagen", erklärt Rosenstein. Dadurch soll verhindert werden, dass Mitarbeiter bei Problemen schweigen und diese letztlich nicht lösen. Rosenstein nennt den Ansatz "direktes, freundliches Feedback", bei dem Mitarbeiter direkt zur Sache kommen sollen, die Probleme aber immer freundlich kommunizieren.

Golem Akademie
  1. Cloud Computing mit Amazon Web Services (AWS): virtueller Drei-Tage-Workshop
    14.–16. Februar 2022, virtuell
  2. Hands-on C# Programmierung: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    12.–13. Januar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Dieser Ansatz baut auf dem Grundsatz der Achtsamkeit auf, den Asana verfolgt. "Wenn ich an Achtsamkeit denke, dann denke ich an die Fähigkeit innezuhalten, über das Jetzt und das Vergangene zu reflektieren, zu erkennen, was gut funktioniert und was nicht gut funktioniert, und bewusste Entscheidungen treffen zu können, um Sachen zu verbessern und voranzubringen", sagt Rosenstein. Das Prinzip der Achtsamkeit ist zentral für Asana als Konzept, das das komplette Unternehmen voranbringen kann.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Asana-Gründer im Gespräch: "Die Konkurrenz wird es schwer haben, zu uns aufzuschließen"Wertekanon so wichtig wie die erste Code Base 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5.  


Xeo81 05. Feb 2020

Ja, einfach 2 Döner weniger im Monat essen. Oder einen guten Bürger weniger. Schon ist...

Megusta 05. Feb 2020

das ist eben der Unterschied zwischen Reichen und Armen, der Reiche kann machen was er...

berritorre 11. Feb 2019

+1

devarni 08. Feb 2019

Es gibt mittlerweile schon Tools die auf der Überholspur sind und das in jeglicher...

User_x 08. Feb 2019

Jira ist geduldig. Wird es nicht ausreichend gepflegt, herrscht auch da das Chaos, bzw...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bitcoin und Co.
Kryptowährungen stürzen ab

Bitcoin, Ether und andere Kryptowährungen haben ein schlechtes Wochenende hinter sich. Bitcoin liegt fast 20 Prozent unter dem Wert der Vorwoche.

Bitcoin und Co.: Kryptowährungen stürzen ab
Artikel
  1. Virtueller Netzbetreiber: Lycamobile ist in Deutschland insolvent
    Virtueller Netzbetreiber
    Lycamobile ist in Deutschland insolvent

    Lycamobile im Netz von Vodafone ist pleite. Der Versuch, über eine Tochter in Irland keine Umsatzsteuer in Deutschland zu zahlen, ist gescheitert.

  2. Arbeiten bei SAP: Nur die Gassi-App geht grad nicht
    Arbeiten bei SAP
    Nur die Gassi-App geht grad nicht

    SAP bietet seinen Mitarbeitern einiges. Manchen mag das zu viel sein, aber die geringe Fluktuation spricht für das Softwareunternehmen.
    Von Elke Wittich

  3. VATM: Telekommunikationsverband will Bundesnetzagentur aufspalten
    VATM
    Telekommunikationsverband will Bundesnetzagentur aufspalten

    Die beiden großen Telekommunikationsverbände VATM und Breko sind hinsichtlich einer Spaltung der Bundesnetzagentur gespalten.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Bosch Professional Werkzeug und Zubehör • Corsair Virtuoso RGB Wireless Gaming-Headset 187,03€ • Noiseblocker NB-e-Loop X B14-P ARGB 24,90€ • ViewSonic VX2718-2KPC-MHD (WQHD, 165 Hz) 229€ • Alternate (u. a. Patriot Viper VPN100 2 TB SSD 191,90€) [Werbung]
    •  /