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Asahi Linux: Freier Treiber für Apples M1-GPU könnte Jahre dauern

Zwar könnte der freie Grafiktreiber für das Apple-SoC M1 schon bald gut genug sein. Für den vollständigen Treiber wird es aber schwierig.

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Das Asahi-Linux-Projekt portiert Linux auf die neuen ARM-Chips von Apple. (Bild: Asahi Linux/CC-BY-SA 4.0)

Die Entwicklerin Alyssa Rosenzweig hat in einem ausführlichen Blogpost den aktuellen Stand der Arbeiten an dem freien 3D-Treiber für Apples ARM-SoC M1 zusammengefasst. Rosenzweig gibt darüber hinaus einen realistischen Ausblick auf die Arbeiten, die per Reverse Engineering umgesetzt werden. Demnach könnte es noch Jahre dauern, bis ein optimierter Vulkan-Treiber existiert, der auch gut genug ist, um OpenGL 4.6 über die Zink-Bibliothek zu unterstützen.

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Rosenzweig schränkt weiter ein, dass bisher auch niemand in Vollzeit an dem Treiber arbeite und schreibe: "Reverse-Engineering verlangsamt den Prozess erheblich. Wir werden in absehbarer Zeit keine AAA-Spiele spielen." Doch die Entwicklerin schreibt auch, dass das Open-Source-Spiel Neverball nach einigen Anstrengungen bereits mit dem freien Treiber dargestellt werden kann.

Darüber hinaus heißt es, dass Rosenzweig optimistisch sei, bis zum Ende dieses Jahres OpenGL 2.1 mit dem Treiber unterstützten zu können, was auch an den großen Mengen geteilten Codes in der Mesa-Bibliothek liege. Das reiche aus, um eine Desktop-Umgebung zu beschleunigen oder auch Browser. "Auch ohne ausgefallene Funktionen sorgt die GPU-Beschleunigung für flüssige Animationen und eine längere Akkulaufzeit", schreibt Rosenzweig.

Für das Asahi-Linux-Projekt, das Linux auf die neuen Macs mit den ARM-Chips Apple Silicon portiert, wird der freie Treiber wohl aber nicht schnell nutzbar sein. Denn bisher entsteht der 3D-Treiber von Rosenzweig noch auf dem proprietären Kernel-Treiber von MacOS. Parallel dazu entsteht auch ein Linux-Kernel-Treiber, der eventuell sogar in Rust geschrieben werden könnte. Die Arbeiten daran sind aber erst am Anfang.