As Dusk Falls im Test: Interaktives Abenteuer mit Sheriffstern und Quicktime

Drama in der nordamerikanischen Provinz: In As Dusk Falls verfolgen wir das berührende Schicksal einer Kleinfamilie - auch im Multiplayer.

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Artwork aus As Dusk Falls
Artwork aus As Dusk Falls (Bild: Interior Night)

Ein einfacher Umzug in eine andere Stadt, was soll da schon passieren? Im interaktiven Abenteuer As Dusk Falls passiert jede Menge: Der stämmige Vince Walker gerät mit Frau, Kind, Vater und Familienhund in dramatische Geschehnisse.

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Was genau passiert, sagen wir hier nicht. Nur so viel: Die über mehrere Jahrzehnte angelegte Handlung bleibt halbwegs realistisch - weder tauchen Außerirdische noch Fantasymonster auf.

Stattdessen erfahren wir viel über die Vorgeschichte und das Innenleben von mehreren Figuren, sowie ein paar düstere Geheimnisse.

Die Geschichte spielt zwar in der nordamerikanischen Provinz, ist aber bei dem britischen Entwicklerstudio Interior Night entstanden. Es wurde von Caroline Marchal gegründet, früher bei Quantic Dream die Lead Game Designerin von Heavy Rain und Beyond Two Souls.

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As Dusk Falls ist ein ähnlich interaktives Adventure mit Entscheidungen (teils unter Zeitdruck) sowie mit Quicktime-Reaktionstests. Wir können zwar nichts völlig falsch machen, wohl aber dem einen oder anderen Protagonisten ein etwas besseres oder eben schlechteres Schicksal bereiten.

Die Filmsequenzen in der rund sechs Stunden lange Story laufen nicht flüssig, sondern ruckartig animiert ab. Zusammen mit der auch im Deutschen sehr guten Sprachausgabe fühlt sich das Programm deshalb stellenweise an wie ein Hörbuch, oder zumindest wie ein vertonter Cartoon.

Wir haben As Dusk Falls im Solomodus gespielt. Es gibt aber auch die Option, mit bis zu sieben weiteren Spielern vor Ort anzutreten. Die anderen Teilnehmer müssen sich dazu eine kostenlose Companion App (lag uns nicht vor) auf ihr Smartphone oder Tablet herunterladen.

  • In dieser frühen Szene nähert sich Unheil in Form des Sheriffs. (Bild: Interior Night/Screenshot: Golem.de)
  • Für Hauptfigur Vince müssen wir in Quicktime-Events bestehen. (Bild: Interior Night/Screenshot: Golem.de)
  • Im Optionenmenü legen wir unter anderem fest, wie viel Zeit wir für Quicktime-Events haben. (Bild: Interior Night/Screenshot: Golem.de)
  • Nach jedem Kapitel gibt es eine Art Abrechnung. (Bild: Interior Night/Screenshot: Golem.de)
  • Die Grafik setzt auf eine Mischung aus Real und sehr künstlich. (Bild: Interior Night/Screenshot: Golem.de)
  • Zu Spielbeginn erklären ein paar Tutorialtafeln alles Wichtige. (Bild: Interior Night/Screenshot: Golem.de)
In dieser frühen Szene nähert sich Unheil in Form des Sheriffs. (Bild: Interior Night/Screenshot: Golem.de)

Alternativ gibt es Online-Multiplayer - dann benötigen alle Spieler eine Version des Programms, sowie auf Konsolen einen Zugang zu Xbox Live. Das Ganze ist gedacht für Personen, die sich schon kennen. So etwas wie Matchmaking gibt es nicht.

Sowohl lokal wie online können alle Teilnehmer bei den Entscheidungen mitstimmen. Wer sich unbedingt durchsetzen möchte, kann das über eine Art Wildcard. Wie viele davon jeder Spieler hat, wird in den Optionen festgelegt. Zusätzlich bietet der Titel eine Steamer-Option für Twitch, die wir ebenfalls nicht ausprobieren konnten.

As Dusk Falls erscheint am 19. Juli 2022 für Series X/S und Windows-PC (Steam, Microsoft Store) für rund 30 Euro. Außerdem ist es in den Spieleabos Xbox und PC Game Pass enthalten. Auf Xbox One, PC und auf kompatiblen mobilen Endgeräten kann es über die Game-Pass-Abos per Spielestreaming (Xbox Cloud Gaming) verwendet werden. Die USK hat eine Freigabe ab 16 Jahre erteilt.

Fazit

Der seltsam halbrealistische Grafikstil von As Dusk Falls gefällt uns nicht so richtig, die Stop-Motion-Animationen finden wir sogar nervig. Dennoch: Dank der spannenden Handlung haben wir dieses interaktive Abenteuer gerne gespielt. Es gibt schön schwierige Entscheidungen, ein paar gelungene Überraschungen und Figuren, die uns mit der Zeit ans Herz wachsen.

Im Grunde kann man sich von dem Spiel wie von einer gut gemachten TV-Serie unterhalten lassen, nur eben mit ein bisschen mehr Mitmach-Möglichkeiten. Wir würden As Dusk Falls eher nicht kaufen. Aber wer Zugriff über ein Spieleabo hat, sollte dem Titel eine Chance geben.

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