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Aruba Networks: 802.11ac-Access-Points mit integrierten Bluetooth Beacons

Arubas WLAN-Access-Points der zweiten Welle des 802.11ac-Standards bekommen Bluetooth Beacons. Diese per Bluetooth Smart funkenden kleinen Ergänzungen sollen damit die Wartung batteriebetriebener Beacons in der Nähe der Access Points vereinfachen.

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Arubas neue 320er-APs unterstützen 802.11ac Wave 2.
Arubas neue 320er-APs unterstützen 802.11ac Wave 2. (Bild: Aruba Networks)

Aruba Networks hat seine ersten Access Points angekündigt, die den 802.11ac-Standard in seiner zweiten Auslieferungswelle (Wave 2) unterstützen. Die Wave-2-APs gehören zur 320er-Serie und bieten Maximalgeschwindigkeiten von bis zu 1,733 GBit/s. Ermöglicht wird das mit vier Streams und einer Kanalbandbreite von 80 MHz. 160 MHz, ebenfalls Teil des Wave-2-Standards, wird nicht unterstützt. Im 2,4-GHz-Betrieb gibt Aruba eine Bandbreite von 800 MBit/s an, was allerdings Endgeräte nicht können. Allerdings geben auch andere Hersteller, wie etwa Ruckus Wireless mit seinen neuen Access Points, im unteren Band mittlerweile 800 MBit/s als Bruttodatenrate an. Die höhere Datenrate ergibt sich vermutlich aus der besseren Modulation mit 256-QAM. Aus dem Datenblatt ist das jedoch nur bei Ruckus Wireless zu entnehmen. Bereits 450 MBit/s per 802.11n (64-QAM, 40 MHz, 3x3) ist recht selten zu finden.

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Im ac-Betrieb schaffen die Access Points die maximale Datenrate nur im Single User MIMO. Per MU-MIMO, eine Neuerung des Wave-2-Standards, werden maximal 1,3 GBit/s übertragen, verteilbar auf maximal drei unterschiedliche Clients gleichzeitig im Downstream.

Die Energieversorgung kann nicht nur ein Netzteil übernehmen, auch 802.3af und 802.3at werden unterstützt. Wer allerdings mit af-Equipment arbeitet, muss mit eingeschränktem Funktionsumfang der Access Points rechnen. Die Leistungsaufnahme liegt nämlich eigentlich bei rund 20 Watt. Per 802.3af kann der Access Point aber nur etwa 13 Watt netto aus der Ethernet-Leitung beziehen.

Eine Zusatzfunktion bietet die Integration von Bluetooth Beacons. Damit will Aruba die Konfiguration umliegender batteriebetriebener Beacons über den Access Point vereinfachen. Da es sich um Beacons handelt, setzt Aruba auf Bluetooth Low Energy alias Bluetooth Smart, einen optionalen Teil der Bluetooth-Spezifikation. Auch Ruckus Wireless bietet diese Funktion. Ruckus verbaut das Bluetooth Radio allerdings mit einem USB-Stick, der in den AP Z710 gesteckt wird.

Weitere Informationen finden sich im ausführlichen Datenblatt.

Die neuen 320er-Access-Points sollen im Laufe des dritten Quartals 2015 auf den Markt kommen.



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