• IT-Karriere:
  • Services:

Artikel-29-Gruppe: Googles neue Datenschutzbestimmung ist in Europa illegal

Googles neues Kleingedruckte soll in Europa nicht wie angekündigt zum 1. März 2012 gelten dürfen. Die geänderte Datenschutzbestimmung verstößt gegen europäisches Recht.

Artikel veröffentlicht am ,
Artikel-29-Gruppe: Googles neue Datenschutzbestimmung ist in Europa illegal
(Bild: Google)

Google soll seine für den 1. März 2012 angekündigte neue Datenschutzbestimmung nicht einführen, weil sie gegen europäisches Recht verstößt. Das hat eine Prüfung der Artikel-29-Gruppe der europäischen Datenschutzbehörden ergeben, die die französische Commission Nationale de l'Informatique et des Libertés (CNIL) durchgeführt hat. Die Untersuchung der CNIL kommt zu dem Ergebnis, dass die umfassende Nutzung und Verknüpfung personenbezogener Daten von Google-Kunden aus unterschiedlichen Diensten nicht mit den Anforderungen der EU-Datenschutzrichtlinie vereinbar ist.

Stellenmarkt
  1. Time Change GmbH, Berlin
  2. operational services GmbH & Co. KG, Dresden, Berlin, Frankfurt am Main

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar betonte: "Kritisch sehe ich es auch, dass die Nutzer der Neufassung der Datenschutzerklärung nicht in ausreichender Klarheit entnehmen können, welche Daten das Unternehmen für welche Zwecke erhebt, speichert, übermittelt und auswertet." Er forderte den US-Internetkonzern auf, die angekündigte Umstellung der Datenverarbeitungsregeln auszusetzen, bis alle Zweifel an der Rechtskonformität ausgeräumt seien.

EU-Justizkommissarin Viviane Reding erklärte Golem.de: "Unternehmen, die Dienstleistungen für die Verbraucher in der EU anbieten, müssen den europäischen Regeln des Datenschutzes folgen." Sie begrüße daher die Forderung der Artikel-29-Gruppe, die Einführung der Datenschutzbestimmung auszusetzen.

Die Stiftung Warentest hatte die neue Datenschutzbestimmung von Google ebenfalls kritisiert. Google räume sich Möglichkeiten ein, "die nach deutschem Recht angreifbar" seien. Zwar sei die neue Datenschutzerklärung besser strukturiert und verständlicher als zahlreiche Vorgängerversionen, doch sei der Google-Text voller dehnbarer Formulierungen wie "möglicherweise" (15-mal), "gegebenenfalls" (zehnmal) und "unter Umständen (einmal)". Am deutlichsten werde dies in der Passage zum Thema Profilbildung, die besagt: "Unter Umständen verknüpfen wir personenbezogene Daten aus einem Dienst mit Informationen und personenbezogenen Daten aus anderen Google-Diensten." Damit sei die Bildung "sehr umfassender Profile der Nutzer" möglich.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 20,49€
  2. 2,49€
  3. 19,99
  4. (-74%) 15,50€

Bouncy 01. Mär 2012

Bisher. Und in Zukunft? Denkst du die Komplexität und Informationsfülle im Netz nimmt...

SaSi 29. Feb 2012

so schauts aus, aber viele werden einfach auf ja klicken und akzeptieren, unser staat...

__destruct() 29. Feb 2012

Aber meckern sie aktuell nicht daran herum, dass alles schwammig ist?

__destruct() 29. Feb 2012

Gar keine. Ist die Ironie in meinem Beitrag wirklich so gut versteckt?

mp5gosu 29. Feb 2012

Ja, dann gilt es Tools, die zusätzlich das DOM analysieren, zu verwenden. Um zu sehen...


Folgen Sie uns
       


VW-Elektroautos aus Zwickau - Bericht

Der Volkswagen-Konzern will ab 2020 in Zwickau nur noch Elektroautos bauen - wir haben uns die Umstellung angesehen.

VW-Elektroautos aus Zwickau - Bericht Video aufrufen
Echo Dot mit Uhr und Nest Mini im Test: Amazon hängt Google ab
Echo Dot mit Uhr und Nest Mini im Test
Amazon hängt Google ab

Amazon und Google haben ihre kompakten smarten Lautsprecher überarbeitet. Wir haben den Nest Mini mit dem neuen Echo Dot mit Uhr verglichen. Google hat es sichtlich schwer, konkurrenzfähig zu Amazon zu bleiben.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Digitale Assistenten Amazon verkauft dreimal mehr smarte Lautsprecher als Google
  2. Googles Hardware-Chef Osterloh weist Besuch auf smarte Lautsprecher hin
  3. Telekom Smart Speaker im Test Der smarte Lautsprecher, der mit zwei Zungen spricht

Sendmail: Software aus der digitalen Steinzeit
Sendmail
Software aus der digitalen Steinzeit

Ein nichtöffentliches CVS-Repository, FTP-Downloads, defekte Links, Diskussionen übers Usenet: Der Mailserver Sendmail zeigt alle Anzeichen eines problematischen und in der Vergangenheit stehengebliebenen Softwareprojekts.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Überwachung Tutanota musste E-Mails vor der Verschlüsselung ausleiten
  2. Buffer Overflow Exim-Sicherheitslücke beim Verarbeiten von TLS-Namen
  3. Sicherheitslücke Buffer Overflow in Dovecot-Mailserver

Smarter Akku-Lautsprecher im Praxistest: Bose zeigt Sonos, wie es geht
Smarter Akku-Lautsprecher im Praxistest
Bose zeigt Sonos, wie es geht

Der Portable Home Speaker ist Boses erster smarter Lautsprecher mit Akkubetrieb. Aus dem kompakten Gehäuse wird ein toller Klang und eine lange Akkulaufzeit geholt. Er kann anders als der Sonos Move sinnvoll als smarter Lautsprecher verwendet werden. Ganz ohne Schwächen ist er aber nicht.
Ein Praxistest von Ingo Pakalski

  1. ANC-Kopfhörer Bose macht die Noise Cancelling Headphones 700 besser
  2. Anti-Schnarch-Kopfhörer Bose stellt Sleepbuds wegen Qualitätsmängeln ein
  3. Noise Cancelling Headphones 700 im Test Boses bester ANC-Kopfhörer sticht Sony vielfach aus

    •  /