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Sammelkartenspiel mit Zufall und Ka-Ching

Um solche nervigen Zufälle so gut es geht zu vermeiden, benötigen Spieler die ideale Kombination aus Spielkarten im konstruierten Deck. Im Internet gibt es genau wie bei Magic, Pokémon oder Hearthstone bereits zahlreiche Rezepte für den idealen Mix und die besten Decks - es fehlen also nur die richtigen Karten.

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Erst nach den ersten zehn Stunden wird Spielern also bewusst, dass sie für ernsthafte Draft-Turniere oder Einzelkarten für kom­pe­ti­tive Decks erneut Geld ausgeben werden müssen. Bis dahin hat man entweder frustriert aufgegeben oder sich reingefuchst, wie wir.

Gewöhnlich, ungewöhnlich, selten

Die Spielkarten, im ersten Set Call to Arms 280 an der Zahl, haben alle einen echten Marktwert im Steam-Shop und können einzeln oder mit einer Prise Zufall über Boosterpackungen erworben werden. Die Karten sind in die bewährten Kategorien gewöhnlich, ungewöhnlich und selten eingeteilt. Ungewöhnliche und seltene Karten sind dabei deutlich nützlicher, wenn es darum geht, ein effektives Deck aus mindestens 40 Karten zu bauen.

Spieler können ihre Karten selbst zum Verkauf stellen, was sich für Doppelungen anbietet. Merkwürdigerweise sind auch Standardhelden wie Sven, den jeder Käufer des Hauptspiels erhält, erneut in Boosterpackungen, obwohl sie niemand wirklich ein zweites Mal gebrauchen kann. An Stellen wie diesen ist Artifact entweder schlecht durchdacht oder bereits auf die Zukunft ausgerichtet, in denen sich die Standardkarten mit dem Kauf des Hauptspiels häufig ändern werden.

  • Im Item-Shop zwischen den Runden gibt es unter anderem zufällige Gegenstände aus dem Secret Shop. (Bild: Valve/Screenshot Golem.de)
  • Der Deck-Builder ist recht unübersichtlich. (Bild: Valve/Screenshot Golem.de)
  • Das Öffnen von Boosterpackungen wird in anderen digitalen Sammelkartenspielen opulenter präsentiert. (Bild: Valve/Screenshot Golem.de)
  • Wir haben im Test insgesamt 70 Euro für Artifact bezahlt und haben bei weitem nicht alle Karten des ersten Sets. (Bild: Valve/Screenshot Golem.de)
  • Zeus setzt seine Spezialfähigkeit ein. (Bild: Valve/Screenshot Golem.de)
Das Öffnen von Boosterpackungen wird in anderen digitalen Sammelkartenspielen opulenter präsentiert. (Bild: Valve/Screenshot Golem.de)

Es lässt sich lange darüber diskutieren, ob ein Marktwert von Karten den Spielspaß erhöht oder einfach nur den Homo Oeconomicus in unseren Köpfen kitzelt. Wichtig ist am Ende nur zu wissen, dass ernsthafte Duelle und Turniere in Artifact nicht ohne weitere Einkäufe realistisch sein werden. Es sei denn, man möchte mit einer limitierten Anzahl an schlechteren Karten ständig verlieren.

Sollte Valve den Verkauf alter Sets mit künftigen Erweiterungen sogar einstellen, kann das dazu führen, dass der sekundäre Markt die Preise für die entsprechenden Karten in exkludierende Bereiche führt - siehe Magic the Gathering.

Wir hätten einen kostenlosen Einstieg sowie die Nutzung einer sekundären Zweitwährung, die durch Spielen, also Zeiteinsatz verdient wird, passender empfunden. Das funktioniert bei Magic the Gathering Arena oder Hearthstone schließlich auch.

Zwar können Artifact-Spieler im Casual-Modus alle Karten ohne Echtgeld spielen, allerdings gibt es dort hinterher auch keinerlei Belohnungen zu gewinnen.

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 Artifact im Test: Zusammengewürfelt und potenziell teuerTechnik, Verfügbarkeit und Fazit 
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Lord Gamma 01. Dez 2018

Das ist dennoch eine Variante von Pay2Win, und sogar eine besonders direkte Form von...

Lumumba 30. Nov 2018

Ich denke mal es wird eine Traderscene wie bei TF2 entstehen die mit Artifact sehr viel...

Lumumba 30. Nov 2018

Ja aber bis auf Macs betrifft diese Problem ja niemanden. Da fast alle normalen Laptops...

Lonser 30. Nov 2018

Hey, danke für eure Antworten. Es stimmt, ich kenne mich auf dem Gebiet des Marketings...

quineloe 29. Nov 2018

und bei Starcraft musst du gar nichts kaufen und kannst auf jedem Niveau mitspielen.


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