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Artemis & Co.: Welchen Risiken gehen Mondastronauten ein?

Das Artemis-Programm plant Langzeitaufenthalte auf dem Mond. Extreme Strahlung und Staub bergen jedoch Risiken für Körper und Psyche.
/ Patrick Klapetz
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Langzeitaufenthalte im Weltraum und Mond verursachen Probleme für die menschliche Gesundheit. (Bild: Pixabay/Montage: Golem)
Langzeitaufenthalte im Weltraum und Mond verursachen Probleme für die menschliche Gesundheit. Bild: Pixabay/Montage: Golem
Inhalt
  1. Artemis & Co.: Welchen Risiken gehen Mondastronauten ein?
  2. Training und Ernährung

Zum ersten Mal seit der Apollo-Ära bereiten sich Menschen nicht nur darauf vor, den Mond zu besuchen, sondern dort wochen-, monate- und schließlich jahrelang zu leben und zu arbeiten. Doch das Leben auf dem Mond bedeutet Stress für jedes Organsystem des menschlichen Körpers.

Die Mondumgebung setzt Astronauten einer Kombination aus physikalischen, chemischen, biologischen und psychologischen Risikofaktoren aus. Dazu gehören(öffnet im neuen Fenster) verminderte Schwerkraft, chronische Exposition gegenüber kosmischer Strahlung, starke Temperaturschwankungen, scharfkantiger Mondstaub, Isolation, gestörte Schlaf-Wach-Rhythmen und lang anhaltende Enge.

Gesundheitliche Herausforderungen

Im Gegensatz zu Astronauten in der erdnahen Umlaufbahn bewegen sich Mondbesatzungen größtenteils außerhalb des schützenden Magnetfelds der Erde(öffnet im neuen Fenster). Dadurch sind sie Weltraumstrahlung stärker ausgesetzt(öffnet im neuen Fenster), die die DNA schädigen, die Immunfunktion stören und das Gehirn sowie das Herz-Kreislauf-System(öffnet im neuen Fenster) auf subtile, aber potenziell schwerwiegende Weise beeinträchtigen kann.

Die verringerte Schwerkraft verändert zudem grundlegend, wie sich Blut, Sauerstoff und Flüssigkeiten im Körper bewegen. Mikrogravitation kann die Versorgung des Gehirns(öffnet im neuen Fenster) mit Blut(öffnet im neuen Fenster), Sauerstoff und Glukose stören und damit die Anfälligkeit für neurologische und vaskuläre Funktionsstörungen im Laufe der Zeit erhöhen.

Die Betrachtung einzelner Organe reicht hier nicht aus. Es ist wichtig zu verstehen(öffnet im neuen Fenster), wie Gehirn(öffnet im neuen Fenster), Herz, Blutgefäße, Muskeln, Knochen, Immunsystem und Stoffwechsel unter Weltraumbedingungen als integriertes Ganzes zusammenwirken. Eine kleine Störung in einem System sendet Wellen durch die anderen.

Eine der größten Herausforderungen besteht darin, dass sich viele weltraumbedingte physiologische Veränderungen schleichend entwickeln. Astronauten fühlen sich möglicherweise wohl, während Komplikationen unter der Oberfläche brodeln und erst Monate oder sogar Jahre später sichtbar werden.

Anpassung des Tagesablaufes

Der Mensch ist bemerkenswert anpassungsfähig, weswegen die Herausforderung darin besteht, diese Anpassung auf sichere und nachhaltige Weise zu lenken. Einige dieser Maßnahmen(öffnet im neuen Fenster) wie Bewegung oder Ernährung lassen sich leichter umsetzen.


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