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Training und Ernährung

Auf der Internationalen Raumstation verbringen Astronauten etwa zwei Stunden pro Tag mit Training(öffnet im neuen Fenster), um Muskelmasse, Knochendichte und Herz-Kreislauf-Funktion zu erhalten. Auf dem Mond müssen Trainingssysteme jedoch für die Teilschwerkraft neu konzipiert werden, da die gewohnten Belastungen wie auf der Erde dort nicht mehr gelten.

Die Ernährung beeinflusst(öffnet im neuen Fenster) die Knochengesundheit, den Muskelerhalt, die Sehkraft, die Immunabwehr und sogar die Reaktion des Körpers auf Strahlung. Personalisierte Ernährungsstrategien, die auf die individuelle Physiologie zugeschnitten sind, werden bei langen Mondmissionen wahrscheinlich zunehmend an Bedeutung gegenüber Einheitsmenüs gewinnen.

Technologieeinsatz zur Risikoverringerung

Auch künstliche Schwerkraft wird derzeit erforscht. Zentrifugen mit kleinem Radius könnten Astronauten für kurze Zeit einer erhöhten Schwerkraftbelastung aussetzen, was möglicherweise zur Stabilisierung des Herz-Kreislauf- und des neurovaskulären Systems beiträgt.

Der Strahlenschutz(öffnet im neuen Fenster) wird einerseits auf der Abschirmung der Wohnmodule beruhen – möglicherweise unter Verwendung von Strukturen aus Mondboden. Andererseits sind Frühwarnsysteme für Sonnenstürme sowie operative Strategien, die die Exposition während Hochrisikophasen begrenzen, wichtig.

Kontinuierliche physiologische Überwachung, tragbare Sensoren und fortschrittliche Datenanalyse könnten es den Missionsteams ermöglichen, frühe Warnzeichen zu erkennen und einzugreifen, bevor kleine Probleme zu missionskritischen werden.

Es gibt Lösungsansätze, jedoch muss noch viel geforscht werden. Es reicht nicht aus, die Mondumgebung zu kennen, sondern man muss auch die Einflüsse auf den menschlichen Körper außerhalb der Erde(öffnet im neuen Fenster) verstehen. Deswegen legt die US-Raumfahrtbehörde Nasa in ihrem Artemis-Programm auch so viel Wert auf langfristige physiologische Überwachung. Erst durch genügend Daten können die Risiken gemindert werden.


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