Abo
  • Services:
Anzeige
Art Camera: Ein Bild ist einer halben Stunde gescannt.
Art Camera: Ein Bild ist einer halben Stunde gescannt. (Bild: Google Cultural Institute/Screenshot: Golem.de)

Art Camera: Googles Spezialkamera scannt Kunstwerke

Art Camera: Ein Bild ist einer halben Stunde gescannt.
Art Camera: Ein Bild ist einer halben Stunde gescannt. (Bild: Google Cultural Institute/Screenshot: Golem.de)

Wie führten impressionistische Maler den Pinsel? Im Museum lässt sich das kaum beurteilen - in einer hochaufgelösten Ansicht am Computer schon. Dafür hat Googles Art Camera schon über tausend Gemälde gescannt.

Eine Kamera für die Kunst: Das Google Cultural Institute digitalisiert Kunstwerke und stellt sie hochaufgelöst ins Internet. Dafür hat Google eigens eine Kamera entwickelt: die Art Camera.

Anzeige

Viele Bilder geben wichtige Merkmale erst in der Nahansicht preis - etwa Vincent van Goghs oder Claude Monets Pinselstriche, die entscheidend sind für die Wirkung der impressionistischen Gemälde. Im Museum kommt der Betrachter aber oft genug nicht nahe genug an ein Gemälde heran, um diese Details wahrzunehmen. In Googles hochaufgelösten Ansichten hingegen ist es möglich, nahe genug heranzuzoomen.

Ein Motor bewegt die Kamera

Die Art Camera ist kardanisch aufgehängt und wird motorisiert gesteuert - vergleichbar dem automatischen Panoramakopf Gigapan, an dessen Entwicklung Google beteiligt war. Die Kamera wird vor dem Bild postiert und dann eingerichtet. Das bedeutet, der Fotograf gibt den Aufnahmebereich vor, indem er die Kamera auf die vier Ecken des Bildes richtet. Alles Weitere läuft automatisch ab.

Die Kamera fokussiert mit Hilfe eines Lasers und eines Ultraschallsensors. Dann tastet sie das Bild systematisch ab und nimmt mehrere tausend Einzelbilder auf. Diese werden an Googles Server übertragen und montieren daraus ein Bild mit einer Auflösung im Gigapixel-Bereich. Das dauert nur einige Stunden.

Ein Scan dauerte fast einen Tag

Solche Bilder zu erstellen, war sehr aufwendig: Fast einen ganzen Tag habe es früher gedauert, ein 1 Meter x 1 Meter großes Bild zu scannen, sagte Marzia Niccolai vom Google Cultural Institute dem US-Onlinemagazin The Verge. Entsprechend hatte das Institut in den ersten fünf Jahren seit der Gründung im Jahr 2011 nur rund 200 Bilder digitalisiert.

Das hat sich laut Niccolai mit der Art Camera "drastisch" geändert: Die Aufnahme eines 1 Meter x 1 Meter großes Bildes dauert jetzt nur noch eine halbe Stunde. In den wenigen Monaten mit der Art Camera haben die Google-Mitarbeiter 1.000 weitere Bilder gescannt.

Weiterer Grund für die Beschleunigung: Früher musste das Institut die Ausrüstung mieten. Insgesamt hat Google 20 Art Cameras bauen lassen. Diese stellt das Google Cultural Institute Museen kostenlos zur Verfügung, damit diese ihre Bilder scannen und über das Internet verfügbar machen können.


eye home zur Startseite
M.P. 18. Mai 2016

Ich denke aber schon, daß ich mit "kaum ein..." richtig liege ... Es gibt für die Haltung...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. T-Systems International GmbH, verschiedene Standorte
  2. TenneT TSO GmbH, Bayreuth
  3. BRUNATA Wärmemesser GmbH & Co. KG, München
  4. Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm, Nürnberg


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Platoon, Erbarmungslos, Training Day, Spaceballs, Einsame Entscheidung)
  2. (u. a. The Revenant 7,97€, James Bond Spectre 7,97€, Der Marsianer 7,97€)
  3. (u. a. Spaceballs, Training Day, Der längste Tag)

Folgen Sie uns
       


  1. Super Mario Run

    Nintendo bleibt trotz Enttäuschung beim Bezahlmodell

  2. Samsung

    Galaxy Note 7 wird per Update endgültig lahmgelegt

  3. The Ringed City

    From Software zeigt Abschluss von Dark Souls 3 im Trailer

  4. Dieter Lauinger

    Minister fordert Gesetz gegen Hasskommentare noch vor Wahl

  5. Die Woche im Video

    Cebit wird heiß, Android wird neu, Aliens werden gesprächig

  6. Mobilfunkausrüster

    Welche Frequenzen für 5G in Deutschland diskutiert werden

  7. XMPP

    Bundesnetzagentur will hundert Jabber-Clients regulieren

  8. Synlight

    Wie der Wasserstoff aus dem Sonnenlicht kommen soll

  9. Pietsmiet

    "Alle Twitch-Kanäle sind kostenpflichtiger Rundfunk"

  10. Apache-Lizenz 2.0

    OpenSSL plant Lizenzwechsel an der Community vorbei



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Videostreaming im Zug: Maxdome umwirbt Bahnfahrer bei Tempo 230
Videostreaming im Zug
Maxdome umwirbt Bahnfahrer bei Tempo 230
  1. USA Google will Kabelfernsehen über Youtube streamen
  2. Verband DVD-Verleih in Deutschland geht wegen Netflix zurück
  3. Nintendo Vorerst keine Videostreaming-Apps auf Switch

Buch - Apple intern: "Die behandeln uns wie Sklaven"
Buch - Apple intern
"Die behandeln uns wie Sklaven"
  1. Übernahme Apple kauft iOS-Automatisierungs-Tool Workflow
  2. Instandsetzung Apple macht iPhone-Reparaturen teurer
  3. Earbuds mit Sensor Apple beantragt Patent auf biometrische Kopfhörer

Lithium-Akkus: Durchbruch verzweifelt gesucht
Lithium-Akkus
Durchbruch verzweifelt gesucht
  1. Super MCharge Smartphone-Akku in 20 Minuten voll geladen
  2. Brandgefahr HP ruft über 100.000 Notebook-Akkus zurück
  3. Brandgefahr Akku mit eingebautem Feuerlöscher

  1. Re: Betonköpfe

    crazypsycho | 00:12

  2. Re: Nonsense!

    Neuro-Chef | 00:06

  3. Re: Eigentlich doch genial

    crazypsycho | 00:05

  4. Re: Leider alternativ-los...

    Neuro-Chef | 00:05

  5. Re: Jetzt mal halblang!

    bombinho | 00:02


  1. 15:20

  2. 14:13

  3. 12:52

  4. 12:39

  5. 09:03

  6. 17:45

  7. 17:32

  8. 17:11


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel