Arrow Launcher ausprobiert: Der Android-Launcher von Microsoft

Microsoft wagt sich mit Arrow weiter auf Android-Territorium vor: Eine Betaversion des Launchers ist jetzt geleakt, Golem.de hat sich die Benutzeroberfläche angesehen. Geeignet scheint sie eher für Minimalisten.

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Arrow heißt Microsofts Launcher für Android
Arrow heißt Microsofts Launcher für Android (Bild: Screenshot: Golem.de)

Microsoft testet aktuell mit Arrow einen eigenen Android-Launcher und erweitert damit sein App-Angebot für Android. Auf Google+ gibt es eine entsprechende Testgruppe; wird der Nutzer hier Mitglied, kann er die App bereits ausprobieren.

Inhalt:
  1. Arrow Launcher ausprobiert: Der Android-Launcher von Microsoft
  2. Unkomplizierte Benutzeroberfläche

Allerdings können Interessenten den Launcher auch ausprobieren, ohne dem Testprogramm beizutreten: Die APK-Datei des Launchers ist mittlerweile auch im Netz herunterladbar, wie Android Police berichtet. Golem.de hat Arrow ausprobiert.

  • Der Hauptbildschirm von Arrow mit den zuletzt und häufig genutzten Apps (Screenshot: Golem.de)
  • Der Notizen-Bildschirm von Arrow (Screenshot: Golem.de)
  • Zieht der Nutzer die konfigurierbare App-Leiste hoch, erscheinen weitere Anwendungen sowie Schnellzugriffe auf die letzten Kontakte. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Kontakt-Bildschirm von Arrow (Screenshot: Golem.de)
Der Hauptbildschirm von Arrow mit den zuletzt und häufig genutzten Apps (Screenshot: Golem.de)

Arrow besteht anders als andere Android-Launcher nur aus drei Bildschirmen: einem Hauptbildschirm mit Apps, einer Seite für Erinnerungen und Notizen und einem Kontaktbildschirm. Weitere Seiten lassen sich nicht hinzufügen. Das sorgt zwar für Übersicht, dürfte aber Nutzer mit vielen Apps etwas einschränken.

Maximal 25 Apps auf dem Startbildschirm

Für die Apps stehen auf dem Hauptbildschirm insgesamt 25 Plätze zur Verfügung. Davon werden 16 von Arrow selbst gewählt - vier kürzlich verwendete und zwölf häufig benutzte Apps. Darunter gibt es eine Leiste mit Platz für vier Anwendungen, die der Nutzer selbst wählen kann, sowie eine Schaltfläche für die Übersicht über alle installierten Apps.

Wischen wir diese Leiste nach oben, kommen weitere fünf Apps zum Vorschein, die wir selbst auswählen können. Zusätzlich haben wir jetzt Zugriff auf diejenigen fünf Kontakte, die wir zuletzt kontaktiert haben. Die insgesamt elf Plätze für Apps, die wir selbst belegen können, lassen sich auch mit Ordnern füllen - so können beispielsweise mehrere Chat-Apps oder Google-Anwendungen für einen schnellen Zugriff platziert werden.

Die App-Übersicht lässt sich vertikal scrollen, am rechten Rand befindet sich ein alphabetischer Schnellzugriff. Im oberen Bereich ist eine Suchleiste eingeblendet, während der Eingabe werden bereits Suchergebnisse angezeigt.

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Unkomplizierte Benutzeroberfläche 
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