Unkomplizierte Benutzeroberfläche

Wischt der Nutzer nach rechts, ruft er den Kontakte-Bildschirm auf. Auch hier werden kürzlich und häufig angerufene Kontakte angezeigt, am oberen rechten Rand kann zudem direkt die Telefon-App aufgerufen werden. Der Menü-Button daneben bringt die Kontaktdatenbank auf den Schirm.

  • Der Hauptbildschirm von Arrow mit den zuletzt und häufig genutzten Apps (Screenshot: Golem.de)
  • Der Notizen-Bildschirm von Arrow (Screenshot: Golem.de)
  • Zieht der Nutzer die konfigurierbare App-Leiste hoch, erscheinen weitere Anwendungen sowie Schnellzugriffe auf die letzten Kontakte. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Kontakt-Bildschirm von Arrow (Screenshot: Golem.de)
Der Notizen-Bildschirm von Arrow (Screenshot: Golem.de)

Neben den angezeigten Kontakten befinden sich kleine Piktogramme, die anzeigen, auf welche Art kommuniziert wurde - also per Telefon, SMS oder E-Mail. Chatprogramme werden nicht angezeigt. Drücken wir auf das entsprechende Piktogramm, wird die Person auf die gleiche Weise wieder kontaktiert. Ein Druck auf den Personennamen blendet auch andere Kontaktmöglichkeiten ein.

Simpel gehaltener Aufgabenbereich

Der Aufgabenbildschirm ist sehr einfach gehalten: Nutzer können lediglich einzelne Einträge hinzufügen, die sich abhaken lassen. Einträge lassen sich nicht in Überschrift und Haupttext gliedern. Die Erinnerungen lassen sich mit einem Alarm verknüpfen. Eine Integration mit Notizdiensten wie etwa Evernote ist zumindest in der aktuellen Betaversion nicht vorhanden.

Die Einstellungen von Arrow erreicht der Nutzer über die ausgezogene App-Leiste des Hauptbildschirms. Viel zu sehen gibt es hier allerdings noch nicht: Der Hintergrund lässt sich ändern, ansonsten gibt es keine Launcher-relevanten Einstellungen.

Fazit

Dem ersten Eindruck nach zu urteilen, ist Arrow ein sehr spartanischer Launcher, der dem Nutzer schnellen Zugriff auf die wichtigsten Apps bietet. Obwohl es keine Homescreens im herkömmlichen Sinn gibt, finden wir den Zugriff auf installierte Apps nicht umständlich: Die häufig verwendeten Apps sowie die selbst konfigurierbare App-Leiste bieten genügend Platz für unsere Lieblingsanwendungen. Dank der Suchfunktion lassen sich auch die übrigen Apps schnell aufrufen.

Die Kontakte-Seite macht das, was sie soll: Kontakte anzeigen. Ansonsten ist sie recht unspektakulär, wie auch die Notizen-Seite. Hier fänden wir es gut, wenn es künftig noch mehr Optionen bezüglich der Art der Notizen sowie eine Verbindung zu vorhandenen Notizdiensten geben würde.

Es bleibt abzuwarten, wohin Microsoft mit seinem Arrow-Launcher will; denkbar ist etwa eine stärkere Einbindung der eigenen Cloud-Services. Vom Gesamtkonzept reiht sich Arrow mit Aviate, Nokias Z Launcher und anderen Launchern in die Reihe der Benutzeroberflächen ein, die dem Nutzer eine vereinfachte, auf die eigene Nutzung zugeschnittene Erfahrung bieten will. Verglichen mit Aviate ist hier aber noch etwas Arbeit nötig.

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 Arrow Launcher ausprobiert: Der Android-Launcher von Microsoft
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