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Arrow Lake: Intels iGPU soll mehr als doppelt so schnell werden

Die Prozessoren der 15. Generation sollen mehr Performance, KI -Beschleunigung und vor allem eine schnelle GPU bieten. Zur Leistungsaufnahme gibt es erste Vermutungen.
/ Martin Böckmann
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Besonders die integrierte Grafikeinheit der Prozessoren soll stark zulegen. Außerdem kommen KI-Beschleuniger hinzu. (Bild: Intel)
Besonders die integrierte Grafikeinheit der Prozessoren soll stark zulegen. Außerdem kommen KI-Beschleuniger hinzu. Bild: Intel

Laut internen Einschätzungen von Intel, die Igor's Lab vorliegen(öffnet im neuen Fenster) sollen, erwartet Intel für die kommenden Arrow-Lake-Prozessoren eine Mehrleistung von bis zu 21-Prozent für Multithread-Anwendungen. Dabei soll die Leistungsaufnahme mit maximal 250 Watt auf dem gleichen Niveau liegen, wie das aktuelle Topmodell Intel Core i9-13900K.

Die integrierte Grafikeinheit hingegen soll mehr als doppelt so schnell werden. Bis zu 140 Prozent Mehrleistung werden hier für synthetische Benchmarks wie 3DMark angegeben. Die als Xe-LPG bezeichnete integrierte Grafikeinheit basiert auf der Intel-Arc-Alchemist-Architektur und ist auf einem separaten Tile (Chiplet) untergebracht. Weitere technische Details gibt es bislang nicht.

Besonders performant sollen die Prozessoren bei der Fließkommaberechnung sein. Die CPUs unterstützen dafür auch die für KI-Anwendungen benötigten AVX-VNNI-INT16, SHA512 sowie SM3 und SM4 Instruktionen. Das soll die in immer mehr Anwendungen integrierten KI-Funktionen schneller und vor allem effizienter machen.

Arrow Lake braucht neue Mainboards

Die Prozessoren finden auf Mainboards mit dem neuen Sockel LGA 1851 Platz. Dieser hat rund neun Prozent mehr Pins als der aktuelle Sockel LGA 1700. Die neuen Mainboards werden vermutlich keine Unterstützung für DDR4 mehr bieten, dafür wird weitgehende PCIe-Gen5-Unterstützung auch für mehrere M.2-Slots erwartet.

Zwischenzeitlich kommt voraussichtlich im Oktober 2023 der Raptor-Lake-Refresh, über den wir bereits berichteten . Hier werden die Verbesserungen eher im Detail liegen, so dass sie vor allem bei einem Neukauf interessant sind, nicht jedoch als Upgrade von der 13. Generation. Konkurrent AMD äußerte sich kürzlich sogar offiziell zu kommenden Ryzen-Prozessoren , auch wenn es dabei keine konkreten Einschätzungen zur Performance gab.


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