Arrival: Royal Mail testet Elektro-Lkw in London

Rot, eckig und elegant: So sieht der leichte Lastkraftwagen von Arrival aus, den die britische Post derzeit in London testet. Das Fahrzeug, das ein wenig an das Design der Doppeldeckerbusse erinnert, verfügt über einen Reichweitenverlängerer, um den Akku wieder aufzuladen.

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Elektrotransporter der Royal Mail
Elektrotransporter der Royal Mail (Bild: Arrival)

Die Royal Mail fährt die Post mit knapp 50.000 Fahrzeugen aus und will nun testen, ob einige davon mit Elektroantrieb fahren können. Damit sollen lokale Emissionen reduziert werden.

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Die Deutsche Post hat indes den Elektroautoproduzenten Streetscooter gekauft und stellt nun eigene Fahrzeuge für den Transport von Briefen und Paketen her, die bereits eingesetzt werden. Die Deutsche Post hat derzeit nach eigenen Angaben rund 3.000 E-Fahrzeuge des Typs Streetscooter Work und Work L sowie rund 10.500 Pedelecs im Einsatz. Im April 2017 kündigte das Unternehmen an, dass mindestens die Hälfte der diesjährigen Produktion für externe Interessenten wie Kommunen oder große Flottenkunden in Deutschland und Europa gedacht seien.

Die Royal Mail testet die von Arrival gebauten Fahrzeuge indes noch im Rahmen eines befristeten Versuchs. Dabei sollen einem Bericht von Wired nach neun Prototypen des Lastkraftwagen eingesetzt werden. Der Hersteller Arrival hieß früher Charge Auto und gehört den Erfindern der autonomen Rennserie Roborace.

Arrival testet zusammen mit der Royal Mail drei, fünf, sechs und siebeneinhalb Tonnen schwere Lkw, um Pakete zwischen den Postverteilzentren in der Stadt und im Umland zu bewegen. Die Lkw verfügen über eine breite Frontscheibe, durch die der Fahrer den Verkehr beobachten kann. So können Fußgänger und Radfahrer ohne Verwendung von Spiegeln oder Kameras gesehen werden, wenn sie sich auf gleicher Höhe des Fahrzeugs befinden.

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Die Reichweite der Arrival-Fahrzeuge liegt bei 160 Kilometern. Zudem kann ein Hilfsaggregat mit Verbrennungsmotor eingeschaltet werden, um den Akku zu laden. Ein ähnliches Prinzip nutzt auch BMW bei seinem Elektrofahrzeug i3, das optional ebenfalls mit einem sogenannten Reichweitenverlängerer ausgestattet gekauft werden kann. Arrival hat eine neue Fabrik in den Midlands gebaut, die eine Kapazität von bis zu 50.000 Fahrzeugen jährlich haben soll.

Außerdem kauft die Royal Mail 100 Elektro-Lieferwagen von Peugeot, die im Dezember 2017 in Dienst gestellt werden sollen.

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