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ARMv8: Oracles Linux-System für ARM-CPUs ist verfügbar

Nach mehreren Testversionen wagt Oracle den letzten Schritt und bringt Oracle Linux 7 in der Version 5 auf den Markt. Das Betriebssystem unterstützt Armv8-Prozessoren und basiert auf einem aktuellen Linux-Kernel. Dazu werden wichtige Tools wie Docker und MySQL auf das OS portiert.

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Oracle Linux unterstützt ARM-Prozessoren.
Oracle Linux unterstützt ARM-Prozessoren. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Oracle veröffentlicht die Version 7 Update 5 seiner eigens entwickelten Linux-Distribution Oracle Linux. Diese soll unter anderem ARM-Prozessoren unterstützen - genaugenommen die 64-Bit-Serie ARMv8. Das schreibt das Unternehmen in einem Blog-Eintrag. Oracle meint, eine generelle Verfügbarkeit des bisher noch in der experimentellen Phase befindlichen Betriebssystems sei eine Botschaft an Kunden und Partner, dass es sich dabei "um ein echtes Produkt, nicht um ein Experiment" handele.

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Oracle Linux 7 für ARM basiert auf dem aktuellen Linux-Kernel 4.14 und dem Unbreakable Linux Kernel, den das Unternehmen selbst entwickelt. Das Betriebssystem soll aus den gleichen Quellpaketen, wie die x86-Version des Linux-Systems entwickelt werden. Dadurch soll eine recht einfache Kompatibilität von bereits vorhandenen Werkzeugen für On-Premise- und Cloud-Hardware gegeben sein. Es steht als ISO-Image in der Oracle Software Delivery Cloud zur Verfügung.

SQL, Docker und Dtrace für Oracle Linux

Damit sich das Betriebssystem auch lohnt, portiert Oracle mehrere wichtige Tools auf Oracle Linux 7 für ARM, darunter MySQL, Docker, die Developer Toolchain und Dtrace. Damit ist das OS die dritte parallel laufende Variante - neben x86-Servern und Cloud-Ressourcen mit Oracle-Sparc-Prozessoren. Möglicherweise erhofft sich das Unternehmen dadurch ein breiteres Spektrum an potenziellen Kunden. ARM-Server haben sich in der Vergangenheit zumindest als energieeffizient erwiesen, wie das Techmagazin The Register schreibt.

Doch sind auf diesem Markt bereits teils große Konkurrenten aktiv, beispielsweise Cray mit eigenen ARM-Servern, die auf dem Cavium Thunder X2 basieren. Andererseits scheinen gerade Oracles eigene Sparc-Systeme nicht so erfolgreich zu sein, wie erwartet. Das zeigen Entlassungen im Herbst des Jahres 2017. ARM-Systeme könnten das ausgleichen.



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DooMRunneR 25. Jun 2018

.... denn die haben RHEL 7 schon vor 3 Monaten auf ARM portiert.


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