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Charakterstarke Figuren und enttäuschender Umfang

Von der leicht bekleideten Französin Twintelle, die ihre Hände gern auf die Hüften legt und mit ihren Locken boxt, über das Defensiv-Monster Master-Mummy bis hin zum fluffig umherspringenden Ribbon Girl - alle zehn Figuren in Arms sind Nintendo sehr gut gelungen.

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Die Kämpfer sind detailverliebt animiert und haben je eine individuelle Spezialfähigkeit. Master-Mummy generiert zum Beispiel Lebensenergie, während er blockt, Roboter Byte bringt einfach seinen Hund Barq mit in die Arena, der von Zeit zu Zeit angreift.

Es ist offensichtlich, dass hier die Macher von Mario Kart 8 am Werk waren. Die Wiederholungen in Zeitlupe und verschiedenen Kameraperspektiven setzen die Animationen spektakulär in Szene.

In Sachen Charakterdesign spielt Arms damit fast in der absoluten Oberklasse eines Overwatch oder Dota 2 mit. Und Nintendo hat für die Zukunft bereits weitere Charaktere in Aussicht gestellt - sehr schön!

Enttäuschender Solo-Modus

Allerdings: Die Nintendo-Direct-Episode zu Arms im Mai 2017 hatte mehr Handlung, als sich im finalen Spiel befindet. Solospieler können in einem elf Kämpfe langen Turnier auf sieben Schwierigkeitsgraden gegen die KI antreten. Dabei sorgen nur die unterschiedlichen Layouts der Arenen für Abwechslung. Einen Story-Modus wie Tekken 7, eine Kampagne wie Injustice 2 oder andere atmosphärische Aktivitäten, die die Charaktere stärker hervorheben könnten, gibt es nicht.

Neben den Standardkämpfen ist es aber möglich, in Mini-Spielen zum Beispiel eine Art Volleyball und Basketball zu spielen, alleine gegen 100 Gegner anzutreten oder Team-Kämpfe (1 vs 3 oder 2 vs 2) auszutragen. Übungsplätze zum Zielen für die Schläge sind ebenfalls verfügbar.

Duelle für den großen Spaß

Wie in diesem Genre üblich sind daher die Duelle mit anderen menschlichen Spielern das zentrale Betätigungsfeld für Arms-Spieler. Offline können zwei Spieler gemeinsam an einem Switch im geteilten Bildschirm antreten. Online nutzt Nintendo ein Lobby-System, in dem Spieler auf ihren Kampf warten. Die Wartezeit kann mit ein paar Trainingsaufgaben überbrückt werden, wir haben aber lieber unsere künftigen Gegner beobachtet und ihre Taktiken studiert.

Im Test haben wir nur sehr wenige Verbindungsabbrüche erlebt und insgesamt eine gute Online-Erfahrung gemacht. Die Online-Matches sind auch die effizienteste Art, an Arms-Münzen zu kommen, die zum Freischalten der vielen Boxhandschuhe nötig sind.

 Arms im Test: Gerade statt AufwärtshakenQual der Wahl beim Freischalten und der Steuerung 
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andreastetkov 18. Jun 2017

Nein ich meinte das tatsächlich schon Ernst. ;) 40 Stunden Onlinemodus mit Mario Kart 8...

blubba 09. Jun 2017

Ist okay, antkov.

Dwalinn 08. Jun 2017

Meistens gibt es ja Spieletest und Techniktest... nur lohnen sich Techniktest bei...

mw (Golem.de) 08. Jun 2017

In den Lobbies spielt man fast immer mit, da ja auch 1:3 und mal 2:2 aufgeteilt werden...


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