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Komplette Amiga-Konsole ab 139 US-Dollar

Um strikt legale Software sollte man sich mit einem Armiga aber ohnehin kaum sorgen, denn bisher liest das System nur Disketten ohne Kopierschutz - die meisten Originalspiele für Amigas waren mit teils sehr aufwendigen Verfahren geschützt. Auch von den ungeschützten Floppys, bei denen es sich wohl um die weit verbreiteten Schwarzkopien handeln dürfte, liest der Armiga bisher nur 90 Prozent. Erst wenn ein weiteres, nicht genau beziffertes Finanzierungsziel erreicht ist, sollen auch geschützte Disks gelesen werden. Auch andere Emulationen wie für die Konsolen Megadrive, Neo Geo und den unter Amiga-Fans verpönten Atari ST sind vorgesehen.

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Damit der Armiga im eng an den Amiga 500 angelehnten Gehäuse mit ARM-Board und Diskettenlaufwerk zustande kommt, sind Zusagen von 140.000 US-Dollar nötig, bisher kamen nur gut 500 US-Dollar zusammen - das Projekt läuft aber noch bis zum 20. Mai 2014. Werden über 1 Million US-Dollar finanziert, sollen Hard- und Software zu Open Source werden. Schon jetzt sollen die Armigas auch mit Android 4.2.2 als Alternative arbeiten können.

  • Links ein Raspberry Pi mit Floppy-Controller, rechts das Laufwerk (Bild: Indiegogo)
  • Handgebauter, aber funktionierender Prototyp des Armiga (Bild: Indiegogo)
Links ein Raspberry Pi mit Floppy-Controller, rechts das Laufwerk (Bild: Indiegogo)

Wer selbst mit anderen Rechnern Amiga-Disketten nutzen will, erhält für 69 US-Dollar den Controller samt Software, Anleitungen will das Projekt später im Web bereitstellen. Den kompletten Armiga gibt es ab 139 US-Dollar im klassischen Beige der Heimcomputer. Für 199 US-Dollar ist er auch in Schwarz erhältlich, zusätzlich gibt es bei diesem Angebot Kabel und eine SD-Karte mit 8 GByte und vorinstallierter Software. 279 US-Dollar sind für die erste Betaausgabe fällig, bei ihr wird außer Armiga und Kabeln auch ein Programmiergerät für den Floppy-Controller mitgeliefert. Bisher basieren diese Plattformen auf einem Raspberry Pi.

Diese Beta sowie die Controller ohne Armiga sollen im August 2014 als Erste erscheinen, wenn das Finanzierungsziel erreicht wird. Die fertigen Systeme sind dann für November 2014 geplant. Zu allen genannten Preisen kommen noch Versandkosten, die das in Spanien beheimatete Projekt mit 10 US-Dollar für den Controller und 34 US-Dollar für die kompletten Armigas angibt. Die hohen Kosten dürften unter anderem daran liegen, dass als Standort die Kanareninsel Teneriffa angegeben wird.

Wer sich für die Nutzung seiner Amiga-Disketten interessiert, sollte vorher prüfen, ob sie überhaupt noch lesbar sind, am besten mit einem echten Amiga. Viele der Scheiben aus den 1980er und 1990er Jahren dürften inzwischen durch das Erdmagnetfeld gelöscht sein, bei guter Lagerung können Floppys aber auch 20 oder mehr Jahre überstehen - allgemeingültige Aussagen sind hier kaum zu treffen.

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 Armiga: Amiga-Emulator als Konsole mit echtem Diskettenlaufwerk
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Galde 17. Apr 2014

Ich hab zum Glück noch 2 Amigas, damit hab ich vor einigen Jahren meine Disketten...

Anonymer Nutzer 28. Mär 2014

Also wenn Disketten nach 3 Jahren nicht mehr lesbar sind, war die Lagerung falsch und...

der_wahre_hannes 28. Mär 2014

Bei eBay werden absolut unrealistische Mondpreise bezahlt. Klappere lieber mal ein paar...

der_wahre_hannes 28. Mär 2014

ICE CREAM! ICE CREAM!

EynLinuxMarc 28. Mär 2014

Gut das der Dos PC Gewonnen hat. ^^ ich hatte ein c64 wer den nicht ^^ den ein Atari...


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