Bee AI: Amazon kauft Startup für KI-Wearables, die alles abhören
Amazon übernimmt das Wearables-Start-up Bee AI. Das gab Bee-AI-Chefin Maria de Lourdes Zollo am 22. Juli 2025 in einem Linkedin-Beitrag bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Amazon hat dem Nachrichtensender CNBC die Übernahme bestätigt(öffnet im neuen Fenster) . Angaben zum Kaufpreis wurden nicht gemacht.
Bee mit Sitz in San Francisco bietet ein 50-Dollar-Gerät an, das einem Fitbit-Armband ähnelt. Das Gerät sei mit KI-Funktionen und Mikrofonen ausgestattet, um Gespräche abzuhören und daraus Zusammenfassungen, To-do-Listen und Erinnerungen für alltägliche Aufgaben zu erstellen. Die Bundesnetzagentur verbietet(öffnet im neuen Fenster) Aufnahmegeräte, die in Alltagsgegenständen versteckt sind und heimlich Bild- oder Tonaufnahmen ermöglichen und kabellos an andere Geräte wie ein Smartphone übertragen.
Gründer waren zuvor bei Squad
Bee AI wurde von de Lourdes Zollo zusammen mit Ethan Sutin gegründet. Beide arbeiteten zuvor bei Squad, das die gemeinsame Bildschirm-Nutzung in Videochats ermöglicht, um zusammen Filme oder Youtube-Videos ansehen zu können.
Das Unternehmen startete seine Bee-AI-Plattform im Februar 2024 als Betaversion. Im Januar 2025 begann man mit dem Verkauf der Hardware. Man benötigt das Armband aber nicht zwingend, um Bee AI zu nutzen, die App mit der KI läuft auch auf dem Smartphone.
Das Wearable verfügt über zwei Mikrofone, in der Mitte ist eine Aktionstaste, mit der das Mikrofon stummgeschaltet werden kann. Dann leuchtet eine rote LED. Während der Aufnahme deutet nichts darauf hin, dass das Armband alles um sich herum aufnimmt. Das Armband hat keinen Lautsprecher, hier wird das Smartphone eingesetzt.



