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Armatrix: 9-mm-Pistole mit Fingerabdruckscanner für die USA

Die deutsche Firma Armatix will in den USA eine 9-mm-Pistole verkaufen, die nur mit dem Fingerabdruck des Besitzers funktioniert. Die Firma scheiterte zuvor mit der Smartwatch-gebundenen Kleinkaliberpistole iP1 und ging zwischenzeitlich in Insolvenz.

Artikel veröffentlicht am ,
Die iP1 Smartgun war ein wirtschaftlicher Misserfolg.
Die iP1 Smartgun war ein wirtschaftlicher Misserfolg. (Bild: Armatix)

Eine größere Waffe soll schaffen, was die kleine nicht konnte. Vor zwei Jahren stellte die deutsche Firma Armatix eine Kleinkaliberpistole namens iP1 vor. Das Besondere an ihr war der Sicherheitsmechanismus. Nur wenn die Waffe höchstens 30 Zentimeter von der Armbanduhr des Besitzers entfernt ist, sollte sie feuerbereit sein.

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Die fast 1.800 US Dollar teure Pistole sorgte zwar für kontroverse Debatten unter Waffenrechtlern in den USA, wurde aber kaum verkauft. Der Misserfolg der Waffe führte zwischenzeitlich zur Insolvenz des Unternehmens. Nach Angaben von Computerworld will es die Firma jetzt mit dem Modell iP9 versuchen. Anstatt der .22LR Kleinkaliber Munition soll sie im 9-mm-Kaliber schießen.

Mit der durchschlagskräftigeren Munition käme die Pistole prinzipiell auch für den Polizeieinsatz in den USA infrage, was ein möglicher Markt für die neue Waffe ist. Im Vergleich zum Vorgänger wurde auch der Sicherheitsmechanismus der Pistole geändert. Anstatt der Smartwatch soll der Besitzer anhand seines Fingerabdrucks erkannt werden.

Schutz für den Waffenbesitzer, nicht die Öffentlichkeit

Unter dem Begriff der Waffensicherheit wird in den USA ausschließlich der Schutz des Waffenbesitzers und seiner Angehörigen vor Unfällen mit Schusswaffen verstanden, nicht der Schutz der Öffentlichkeit vor dem Waffenbesitzer.

Die iP1 sorgte in den USA vor allem deshalb für Kontroversen, weil ihre Sperrung über Funksignale funktionierte. Damit könnte die Waffe auch aus der Ferne deaktiviert werden, womit die US-Waffenrechtler ihr verfassungsgemäßes Recht zum Besitz von Waffen gefährdet sahen. Zumal sie befürchteten, dass die Einführung solcher Waffen in den USA dazu führen könnte, dass alle anderen Waffen verboten werden.

Mit dem neuen Mechanismus wird eine ferngesteuerte Deaktivierung der Waffe nicht mehr möglich sein. Technische Details zu der Waffe will das Unternehmen erst später veröffentlichen. Sie soll zuerst 2017 im US-Staat Florida eingeführt werden. Ein ernsthaftes Hindernis für den Erfolg der Waffe ist jetzt vor allem der immer noch hohe Preis von etwa 1.400 US-Dollar. Außerdem wird schon jetzt Kritik an der Unzuverlässigkeit von Fingerabdruckscannern laut.



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Felix19 26. Okt 2016

Diese Waffe wird wieder ein Flop, garantiert. Seit Jahren gibt es in der Branche den...

Tantalus 25. Okt 2016

Er will ja aber nicht die Waffe, sondern den Schützen identifizieren (bzw. eindeutig...

markab 25. Okt 2016

... Zusätzliche Elektronik erfordert aber zusätzliche Pflege, ist also ein zusätzliche...

Berner Rösti 25. Okt 2016

Steine mit USB gibt es zumindest schon einmal... https://goo.gl/xqicDh

picaschaf 25. Okt 2016

Auch wenn es natürlich nicht die Aufgabe einer Waffe ist irgendjemanden vor dessen...


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