Zum Hauptinhalt Zur Navigation

ARM-Version: Video zeigt Windows-Virtualisierung auf M1-Macs

Die Virtualisierung von ARM Windows 10 auf einem Mac mit Apple Silicon kann mit Hilfe findiger Entwickler nun von jedem nachvollzogen werden.
/ Andreas Donath
24 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Macbook Air mit M1 (Bild: Golem.de)
Macbook Air mit M1 Bild: Golem.de

Auf Apple Silicon läuft bisher kein x86-Windows, doch Entwickler Alexander Graf hat bereits mittels Virtualisierung eine ARM-Version von Windows zum Laufen gebracht. Für viele Anwender waren die einzelnen Schritte dorthin aber zu kompliziert: Graf nutzte die Open-Source-Virtualisierung QEMU(öffnet im neuen Fenster) . Nun wurde auf dieser Basis der ACVM-Starter(öffnet im neuen Fenster) von Khaos Tian vorgestellt, der ebenfalls mit QEMU funktioniert, doch das Patching selbst durchführt, damit das ARM-Windows auf den neuen Macs läuft.

Wie schnell Windows auf den Macs läuft, zeigt Martin Nobel in einem Video auf Youtube, in dem er auch die Leistung des Systems auf einem Mac Mini mit M1 darstellt. Im Vergleich zum preislich dem Macbook Air ähnlichen Microsoft Surface Pro X schneidet der Rechner bei Geekbench deutlich besser ab. Im Single-Core-Test bekommt der Mac fast die doppelte Punktzahl. Im Multi-Core-Test erhält das Surface Pro X 3.113 Punkte, der Mac mit virtualisiertem Windows für ARM 4.998 Punkte.

Windows für ARM wird nicht einzeln, sondern nur in Verbindung mit Rechnern verkauft. Der Entwickler nutzte nach eigenen Angaben die Windows ARM64-Insider-Vorschau, die er über das Hypervisor.framework(öffnet im neuen Fenster) mit einem gepatchten QEMU virtualisierte.

Die freie Verfügbarkeit von Windows für ARM ist bisher das größte Problem bei der Virtualisierung: Apples Softwarechef Craig Federighi betonte in einem Interview mit Ars Technica(öffnet im neuen Fenster) , dass das Thema Windows auf M1-Macs Microsoft überlassen bleibe. " Wir haben die Kerntechnologien dafür, dass Microsoft seine ARM-Version von Windows ausführen kann, die ihrerseits x86-Anwendungen unterstützt ." Noch gibt es keine offizielle Reaktion von Microsoft.

Anzeige

Neues Apple MacBook Air mit Apple M1 Chip (13", 8 GB RAM, 256 GB SSD) - Silber (Neustes Modell)

Jetzt bestellen bei Amazon (öffnet im neuen Fenster)

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

Windows für Intel-Prozessoren lässt sich auf Apple-Silicon-Macs nicht virtualisieren, weil die entsprechende Unterstützung von Microsoft fehlt. Auch eine native Installationsmöglichkeit wie beim bisherigen Boot Camp gibt es nicht.


Relevante Themen