• IT-Karriere:
  • Services:

ARM-SoCs: Cortex-A17 und neuer Octa-Core von Mediatek

ARM hat mit dem Cortex-A17 ein neues SoC-Design für mobile Geräte der Mittelklasse vorgestellt. Als Dual- oder Quad-Core sollten die SoCs Takte von mehr als 2 GHz erreichen. Ein erster Chip mit der neuen Technik kommt von Mediatek, er bringt gleich acht Kerne mit.

Artikel veröffentlicht am ,
Blockdiagramm des Cortex-A17
Blockdiagramm des Cortex-A17 (Bild: ARM)

Als Erweiterung des heute in vielen Smartphones und Tablets zu findenden Cortex-A15 hat ARM den neuen Cortex-A17 vorgestellt. Es handelt sich weiterhin um SoCs mit 32-Bit-Kernen, die auf der Architektur ARM v7 basieren. Im Vergleich zum laut ARM am weitesten verbreiteten Cortex-A9 sollen die A17-Kerne bis zu 60 Prozent mehr Rechenleistung liefern.

Stellenmarkt
  1. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach, Nürnberg
  2. SySS GmbH, Tübingen

Das erreicht der Chipentwickler, der seine Designs anderen Unternehmen zur Lizenzierung anbietet, vor allem durch gesteigerte Takte. Sowohl Dual- als auch Quad-Cores sollen deutlich über 2,0 GHz erreichen, die genaue Frequenz bleibt den Chip- und Geräteherstellern überlassen. Schon im Einstiegsbereich erwartet ARM aber bis zu 2,0 GHz. Hergestellt wird der A17 im 28-Nanometer-Verfahren, das inzwischen viele Chipfertiger beherrschen.

Zudem unterstützt der neue Cortex-A17 die Architektur big.Little, bei der neben den schnellen Kernen gleich viele besonders sparsame Rechenwerke eingesetzt werden. Damit werden die bisher nur von Samsung und Mediatek verfolgten Octa-Cores mit insgesamt acht Kernen nun auch durch ARM selbst salonfähig gemacht.

Von Mediatek kommt mit dem Baustein MT6595 auch der erste Achtkerner auf Basis des A17. Takte nennt der taiwanische Hersteller noch nicht, dafür gibt Mediatek eine sehr üppige Ausstattung an. Neben den acht ARM-Cores integrierte das Unternehmen noch ein LTE-Modem mit bis zu 150 MBit/s und eine PowerVR-GPU der Serie 6 sowie eine Videoeinheit für H.265 mit 4K auf einem einzigen Chip.

Die Aussagen zur Verfügbarkeit der neuen SoCs unterscheiden sich bei den beiden Unternehmen. Während ARM die A17-Chips erst für 2015 in Geräten der Einstiegs- bis Mittelklasse erwartet, will Mediatek schon in der ersten Hälfte des Jahres 2014 Musterstückzahlen seines Octa-Core liefern. Endgeräte mit dem Achtkerner sollen dann Ende 2014 erscheinen. Welche Smartphone- und Tablethersteller auf die A17-Architektur setzen, wird wohl erst die Messe MWC zeigen, die Ende Februar 2014 in Barcelona stattfindet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,25€
  2. (-92%) 0,75€
  3. 6,49€
  4. 4,32€

caso 11. Feb 2014

Aha. Wirklich?


Folgen Sie uns
       


Digitale Assistenten singen Weihnachtslieder (ohne Signalworte)

Wir haben Siri, den Google Assistant und Alexa aufgefordert, uns zu Weihnachten etwas vorzusingen.

Digitale Assistenten singen Weihnachtslieder (ohne Signalworte) Video aufrufen
Programmieren lernen: Informatik-Apps für Kinder sind oft zu komplex
Programmieren lernen
Informatik-Apps für Kinder sind oft zu komplex

Der Informatikunterricht an deutschen Schulen ist in vielen Bereichen mangelhaft. Apps versprechen, Kinder beim Spielen einfach an das Thema heranzuführen. Das können sie aber bislang kaum einhalten.
Von Tarek Barkouni

  1. Kano-PC Kano und Microsoft bringen Lern-Tablet mit Windows 10

Holo-Monitor angeschaut: Looking Glass' 8K-Monitor erzeugt Holo-Bild
Holo-Monitor angeschaut
Looking Glass' 8K-Monitor erzeugt Holo-Bild

CES 2020 Mit seinem neuen 8K-Monitor hat Looking Glass Factory eine Möglichkeit geschaffen, ohne zusätzliche Hardware 3D-Material zu betrachten. Die holographische Projektion wird in einem Glaskubus erzeugt und sieht beeindruckend realistisch aus.
Von Tobias Költzsch und Martin Wolf

  1. UHD Alliance Fernseher mit Filmmaker-Modus kommen noch 2020
  2. Alienware Concept Ufo im Hands on Die Switch für Erwachsene
  3. Galaxy Home Mini Samsung schraubt Erwartungen an Bixby herunter

Computer Vision: Mehr Durchblick beim maschinellen Sehen
Computer Vision
Mehr Durchblick beim maschinellen Sehen

Mit den Services von Amazon, IBM, Microsoft und Google kann jeder recht einfach Bilder analysieren, ohne die genauen Mechanismen dahinter zu kennen. Die Anwendungen unterscheiden sich aber stark - vor allem im Funktionsumfang.
Von Miroslav Stimac

  1. Überwachung Bündnis fordert Verbot von Gesichtserkennung
  2. Videoüberwachung SPD-Chefin gegen Pläne für automatische Gesichtserkennung
  3. China Bürger müssen für Mobilfunkverträge ihre Gesichter scannen

    •  /