ARM-Geräte: Toshiba will doch kein Windows-RT-Tablet bauen

Toshiba gehört nicht mehr zur Gruppe der ersten Windows-RT-Tablet-Hersteller. Bestimmte Komponenten seien nicht lieferbar gewesen, hieß es zur Begründung.

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Toshiba-Chef Masaaki Osumi mit dem Toshiba AT 200 auf der Ifa 2011 in Berlin
Toshiba-Chef Masaaki Osumi mit dem Toshiba AT 200 auf der Ifa 2011 in Berlin (Bild: Michele Tantussi/AFP/Getty Images)

Toshiba hat erklärt, dass der japanische Elektronikkonzern doch kein Windows-RT-Tablet herstellen wird. Der Businessweek sagte ein Unternehmenssprecher: "Toshiba hat wegen Verzögerungen bei Komponenten, die einen rechtzeitigen Start unmöglich machen, entschieden, keine Windows-RT-Modelle vorzustellen. Vorerst wird Toshiba sich darauf konzentrieren, Windows-8-Produkte auf den Markt zu bringen. Wir werden auch weiterhin nach Möglichkeiten für Windows-RT-Produkte suchen und die Marktbedingungen beobachten."

Microsoft kontrollierte die ersten ARM-basierten Geräte sehr genau, die Windows RT unterstützen. Mit dem taiwanischen Elektronikhersteller HTC hatte sich der Softwarehersteller nach einem unbestätigten Bericht nicht einigen können. Ausgewählt wurden andere Unternehmen mit einem höheren Verkaufsvolumen und mehr Tablet-Erfahrung. Hewlett-Packard gehörte zum Kreis dieser Unternehmen. Doch Unternehmenssprecherin Marlene Somsak hatte am 29. Juni 2012 erklärt, kein ARM-basiertes Windows-RT-Tablet produzieren zu wollen. Hewlett-Packard wolle sich auf Kundenwunsch auf Intel-x86-Prozessoren konzentrieren.

Am 13. August 2012 hatte Microsoft bestätigt, dass Dell, Samsung und Lenovo die ersten Unternehmen seien, die die Tablets oder Convertibles herstellen. Asus hatte seine Produkte zuvor bereits selbst angekündigt.

Microsofts eigenes Tablet, das Surface, ist ein 10,6-Zoll-Tablet für Windows 8. Es wird in der ARM-Version und einer Version mit Intels Ivy-Bridge-Prozessor erhältlich sein. Die Surface-Tablets für Windows RT sollen parallel zum Marktstart des neuen Betriebssystems am 26. Oktober 2012 auf den Markt kommen. Die Pro-Versionen werden nach Angaben von Microsoft drei Monate danach erhältlich sein.

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