Arkyd 3 Reflight: Planetary Resources setzt ersten Satelliten aus

Bergbau im Weltall: Planetary Resources wird im Juli seinen ersten Minisatelliten ins All bringen. Er wird von der Raumstation ISS ausgesetzt - der erste Schritt zum Rohstoffabbau auf Asteroiden.

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Arkyd 3 Reflight: erster Satellit explodierte.
Arkyd 3 Reflight: erster Satellit explodierte. (Bild: Planetary Resources)

Das Abenteuer Asteroidenbergbau kann beginnen: In einigen Wochen soll die Besatzung der Internationalen Raumstation (International Space Station, ISS) den ersten Satelliten des US-Unternehmens Planetary Resources aussetzen. Das plant, Rohstoffe auf Asteroiden abzubauen.

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Arkyd 3 Reflight (A3R) ist mit dem Versorgungsflug der Raumfähre Dragon im April auf die ISS gebracht worden. A3R ist ein Cubesat-3. Ein Cubesat ist ein Würfel mit einer Kantenlänge von 10 Zentimetern. Ein Cubesat-3 besteht aus drei dieser Würfel, ist also 30 Zentimeter lang.

A3R kreist drei Monate um die Erde

Viel wird A3R nicht machen: Der Satellit soll Anfang Juli ausgesetzt werden. Er soll um die Erde kreisen und Daten über den Zustand der Systeme nach unten funken. Die Mission ist auf drei Monate ausgelegt. Danach wird A3R beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre verglühen.

Der Zusatz Reflight bedeutet, dass es der zweite Arkyd-3 ist. Der erste A3 sollte im Oktober 2014 mit dem Raumtransporter Cygnus des US-Raumfahrtunternehmens Orbital Sciences zur ISS fliegen. Die Trägerrakete Antares explodierte jedoch wenige Sekunden nach dem Start.

A6 soll Ende des Jahres starten

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Nach A3R will Planetary Resources im Dezember einen zweiten Satelliten in die Umlaufbahn bringen: Arkyd-6 (A6) ist ein Cubesat-6, besteht also aus sechs Würfeln. Es ist das erste sogenannte Science Craft. Diese Raumsonden will Planetary Resources dazu nutzen, wissenschaftliche Instrumente und Technik für die Asteroiden-Missionen zu testen. Allerdings sollen diese Science Crafts auch anderen für wissenschaftliche Missionen zur Verfügung stehen, sagt Planetary Resources.

Die Missionen von A3R und A6 dienen der Vorbereitung für das Weltraumteleskop Arkyd-100. Damit will Planetary Resources nach Asteroiden suchen, auf denen sich der Bergbau lohnt. Auf den Himmelskörpern sollen beispielsweise Edelmetalle wie Platin oder Platinmetalle zu finden sein. Daneben soll es dort Wasser geben, aus dem im All Raketentreibstoff gewonnen werden kann.

Das Teleskop wurde über Kickstarter finanziert

Planetary Resources hatte den Prototyp des Teleskops 2013 vorgestellt. Um den Transport ins All und den Betrieb zu finanzieren, initiierte das Unternehmen im gleichen Jahr eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Kickstarter, die überaus erfolgreich verlief: Statt der gewünschten eine Million US-Dollar kamen über 1,5 Millionen US-Dollar zusammen. Einen Starttermin für Arkyd-100 hat das Unternehmen noch nicht bekanntgegeben.

Planetary Resources wurde 2012 gegründet. Einer der Gründer ist Peter Diamandis, der Vorsitzende der X-Prize-Foundation. Zu den Investoren zählen Google-Gründer Larry Page sowie Eric Schmidt, ehemals Chef des Internetunternehmens, Charles Simonyi, Gründer von Microsoft Research und des Softwareunternehmens Intentional Software, sowie Ross Perot Jr., Sohn des US-Industriellen und ehemaligen Präsidentschaftskandidaten Ross Perot. Regisseur James Cameron ist wissenschaftlicher Berater.

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user0345 09. Jun 2015

Und James Cameron hat es mit seiner Tauch Expedition in eine SouthPark Folge geschafft XD...



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