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Arktika 1 im Test: Monster-verseuchte Eiszeitschönheit

Einer der atmosphärisch dichtesten und grafisch opulentesten Virtual-Reality-Titel ist Arktika 1 definitiv, hier haben die Metro-Entwickler 4A Games geliefert. Bei der eigentlichen Shooter-Spielmechanik bietet das Studio aber zu wenig.

Ein Test von veröffentlicht am
Arktika 1
Arktika 1 (Bild: 4A Games)

Unter minus 30 Grad Celsius irgendwo in der russischen Eiswüste, wir alleine im von kreischenden Mutanten belagerten Aufzug: Der VR-Egoshooter Arktika 1 versteht es vortrefflich, uns mit seiner Atmosphäre zu packen. Das war allerdings zu erwarten - denn der Shooter für Oculus Rift samt Touch-Controllern wird von 4A Games entwickelt, die für Metro 2033 und für Metro Last Light verantwortlich zeichnen und derzeit an Metro Exodus arbeiten.

Inhalt:
  1. Arktika 1 im Test: Monster-verseuchte Eiszeitschönheit
  2. Das Gunplay überzeugt weitestgehend

In der fernen Zukunft hat sich die Menschheit mal wieder selbst fast ausgerottet, in der nachfolgenden Eiszeit gibt es nur wenige Überlebende, die sich in Kolonien wie Arktika 1 sammeln. Unser Job als Söldner ist es, die Wissenschaftler und Zivilisten zu beschützen - wenigstens vor den Verbannten und den Yaga genannten Monstern. All das erzählt uns Viktoria, eine russische Schönheit im hautengen Schutzanzug. Generell spielen die Entwickler augenzwinkernd mit Klischees wie dem obligatorischen Akzent.

Das Setting hat Potenzial

Schade finden wir dagegen, dass 4A Games nach dem atmosphärischen Start wenig aus den erzählerischen Möglichkeiten macht: Wir treffen kaum eine Menschenseele, wissen nicht, für wen wir unser Leben riskieren (in Metro Last Light haben wir sogar den Teddy mitgenommen), Viktoria bleibt nur Stimme im Ohr, und selbst die Yaga - nun ja, die Mutanten treffen wir.

Dennoch hätte dem Titel in Anbetracht der Rahmenhandlung mehr Tiefe nicht geschadet. Ansätze sind vorhanden, wenn wir zwischen Schusswechseln bei der Suche nach Tür-Codes ein paar Notizen finden. So dienen die Passagen eher dazu, die Spielzeit auf sechs bis acht Stunden zu strecken.

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Zwischen den Rätseln, also den Großteil der Zeit, wird geschossen.

Das Gunplay überzeugt weitestgehend 
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Phantom 16. Okt 2017

Wurde EA nicht von Steam verbannt, da die DLCs für ihrer Spiele nur über Origin zu...


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