Abo
  • Services:

Ark Survival Evolved im Test: Urzeitviecher zähmen schwer gemacht

Nach über zwei Jahren ist Ark Survival Evolved aus dem Early Access. Das Grundprinzip, alleine oder gemeinsam prähistorischer Flora und Fauna zu trotzen, unterhält oft prächtig. Die Fehler und die schwache Performance nerven allerdings weiterhin.

Ein Test von veröffentlicht am
Ark Survival Evolved
Ark Survival Evolved (Bild: Wildcard)

Klar, den T-Rex kennt jedes Kind und auch beim Archaeopteryx dürften die meisten Erwachsenen wissend nicken. Wer aber bei Baryonyx, Dunkleosteus, Liopleurodon, Megatherium oder Pelagornis immer noch Bescheid weiß, der interessiert sich schlicht für prähistorische Tiere oder spielt Ark Survival Evolved. Der Titel hat Ende August 2017 die Early-Access-Phase verlassen, ist aber noch lange nicht fertig: Frust und Spaß wechseln sich ab.

Inhalt:
  1. Ark Survival Evolved im Test: Urzeitviecher zähmen schwer gemacht
  2. Tolle Optik bei niedriger Bildrate

Ark Survival Evolved wirft uns nackt an einen idyllischen Strand - sofern es nicht gerade nachts wie aus Kübeln schüttet. Ohne Essen, Kleidung, Unterschlupf und Waffen ist Überleben unmöglich: Wir verdursten oder verhungern oder erfrieren oder verschmachten oder werden gefressen. Also gilt es, Rohstoffe wie Holz oder Steine zu sammeln, um per Beil ein Lagerfeuer zu zimmern. So gewinnen wir an Erfahrung, die in mehr Lebenspunkte oder eine höhere Crafting-Geschwindigkeit investiert wird. Schrittweise freigeschaltete Engramme geben uns die Möglichkeit, fortgeschrittenere Technologie zu verwenden und umherstreifende Kreaturen zu zähmen. Die lassen sich dann nutzen, um Ressourcen abzubauen, zu jagen und zu reisen.

Entwickler Wildcard hat die Maps zwar in Biotope und Klimazonen unterteilt, in denen nur angepasste Flora und Fauna vorkommen. Die Erdzeitalter spielen aber keine Rolle - ein Megalosaurus kann daher in Ark Survival Evolved auf einen Säbelzahntiger oder einen Terrorvogel treffen. Welche Tiere wie harmlos oder tödlich sind, was wir benötigen, um sie zu bekämpfen oder einzufangen und später zu züchten, erklärt das Spiel nirgends. Auch wenn in einem Survival-Titel das Sterben dazugehört, von einem Chalicotherium aufgeschlitzt zu werden, während wir versuchen, es mit Bier zu tränken, das nervt.

Bitte warten ... oder die Einstellungen nutzen

Und egal, ob Beeren sammeln, ein Haus bauen oder sich einen Raptor zum Untertan machen: In Ark Survival Evolved dauert all das eine halbe Ewigkeit. Kleinere Dinos können wir noch mit der Faust umhauen und mit ein bisschen Fisch füttern. Größere brauchen einen Bogen mit Narkosepfeilen und hochwertiges Fleisch, was sich wiederum nur aus gefährlichen Biestern schneiden lässt. Wer alleine spielt, sollte daher die Einstellungen so konfigurieren, dass der Leerlauf drastisch reduziert wird. Auf Multiplayer-Servern ist das häufig der Fall, zudem erhalten Tribe-Mitglieder mehr Erfahrung und gemeinsam geht vieles leichter von der Hand.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Raum Stuttgart
  2. IQ-Agrar Service GmbH, Osnabrück

Alleine ist Ark Survival Evolved aber selbst mit maximaler Ressourcen-Ausbeute und höchster Zähm-Geschwindigkeit eine langwierige Angelegenheit. Wer eine gut ausgebaute Basis mit Feldern und einigen prähistorischen Tieren haben möchte, muss sehr viele Spielstunden investieren. Mit Freunden kann der Titel aber eine enorme Faszination entfalten: Zusammen einen gefiederten Yutyrannus-Saurier zu erlegen, den mächtigen Quetzal zu fliegen oder mit dem Riesentintenfisch Tusoteuthis zu tauchen, ist einfach toll. Generell passen 100 Spieler auf einen Server.

Einen wesentlichen Anteil am Spielspaß hat die über weite Strecken wirklich gelungene Grafik. Die erfordert aber entweder High-End-Hardware oder Nutzer, die sich mit verwaschener Optik oder niedrigen Bildraten abfinden.

Tolle Optik bei niedriger Bildrate 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,25€
  2. 7,99€ inkl. FSK-18-Versand

Crass Spektakel 14. Sep 2017

Du hast auf den falschern Servern gespielt :-) Hier lagt nichts und man kann ziemlich...

Crass Spektakel 12. Sep 2017

An der Stelle sei erwähnt dass das alle nur für offizielle Server gilt. Viele Clans...

Crass Spektakel 12. Sep 2017

Bitte meidet offizielle Server. Der offizielle Support ist lustlos und selbst wenn die...

Aki-San 08. Sep 2017

Return für "no hud" und "k" für Kamera Modus. Alles andere ist eher eine Frage der...

Aki-San 08. Sep 2017

Zur Singleplayer Story... Es gibt Mods und Maps zum Runterladen. :) Auch kann man das...


Folgen Sie uns
       


Sonnet eGFX Box 650W - Test

Die eGFX Box von Sonnet hat 650 Watt und ist ein externes Grafikkarten-Gehäuse. Sie funktioniert mit AMDs Radeon RX Vega 64 und wird per Thunderbolt 3 an ein Notebook angeschlossen. Der Lüfter und das Netzteil sind vergleichsweise leise, der Preis fällt mit 450 Euro recht hoch aus.

Sonnet eGFX Box 650W - Test Video aufrufen
Razer Blade 15 im Test: Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns
Razer Blade 15 im Test
Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns

Das Razer Blade 15 ist ein gutes Spiele-Notebook mit flottem Display und schneller Geforce-Grafikeinheit. Anders als im 14-Zoll-Formfaktor ist bei den 15,6-Zoll-Modellen die Konkurrenz aber deutlich größer.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Gaming-Notebook Razer packt Hexacore und Geforce GTX 1070 ins Blade 15
  2. Razer Blade 2017 im Test Das beste Gaming-Ultrabook nun mit 4K

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Medizintechnik Künstliche Intelligenz erschnüffelt Krankheiten
  2. Dota 2 128.000 CPU-Kerne schlagen fünf menschliche Helden
  3. KI-Bundesverband Deutschland soll mehr für KI-Forschung tun

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

    •  /