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Tolle Optik bei niedriger Bildrate

Grafisch hat Wildcard viel richtig gemacht: Das atmosphärische Design - basierend auf der Unreal Engine 4 - zeigt teils wunderschöne Landschaften mit dichter Vegetation, fein ausgearbeiteten Kreaturen, weichen Schatten und hübschen Licht- sowie Wettereffekten. Dem gegenüber steht die selbst bei 4K-Auflösung mäßige Post-Processing-Kantenglättung, weshalb das Bild stark flimmert, vor allem auf Distanz. Hinzu kommen abgehackte Animationen und Dinos laufen teils durch Bäume oder Felsen - bei Giganten wie einem Titanosaur wäre eine saubere Kollisionsabfrage aber auch kontraproduktiv.

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Abgesehen von Darstellungsfehlern ist es vor allem die Performance, die uns im Test negativ aufgefallen ist. Wer sich mit 1080p bei mittleren Details und 30 Bildern pro Sekunde zufriedengibt, dem reichen als Grafikkarte eine Radeon RX 460 und dazu 8 GByte Arbeitsspeicher. Epic-Details in 1440p und mit 60 fps schafft aber selbst eine Geforce GTX 1080 Ti nicht. Der auf der Steam-Seite genannte und seit Monaten versprochene DX12-Pfad fehlt.

Auf der Playstation 4 und der Xbox One läuft das Spiel in 640p mit mittleren Details. Alternativ gibt es 720p für eine schärfere Darstellung, die Bildrate fällt aber oft in den 20er Bereich. Die Playstation 4 Pro schafft 720p und 1080p, die Xbox One X wird voraussichtlich 1080p und 1440p rendern.

Verfügbarkeit und Fazit

Ark Survival Evolved ist für 60 Euro erhältlich, mit Scorched Earth und bald auch dem Aberration Expansion Pack gibt es bereits zwei Erweiterungen - einzeln für je 20 Euro oder mit 40 Euro teurem Season Pass. Hinzu kommt mit Primitive+ eine offizielle Mod ohne moderne Technik - eine Steinschloss-Pistole ist die mächtigste Waffe. Als Plattformen werden Mac, Linux, Windows sowie Oculus Rift unterstützt. Im Konsolen-Segment wird Ark Survival Evolved für die Playstation 4 (Pro) und für die Xbox One (X) angeboten.

Fazit

Offiziell mag es sich bei Ark Survival Evolved nicht mehr um einen Early-Access-Titel handeln, abgeschlossen ist die Entwicklung aber keineswegs. Erst kürzlich wurde mit dem Phoenix eine weitere Kreatur hinzugefügt und das DX12-Update steht weiterhin aus. Wer das Spiel kauft, dem muss klar sein, dass die Grenze zwischen Frust und Spaß fließend ist. Die ersten Stunden sind ziemlich spannend, dann muss teils etwas Grinding in Kauf genommen werden, bevor Ark Survival Evolved sein ganzes Potenzial entfalten kann.

Wir haben mittlerweile rund 200 Stunden gespielt - trotz allerhand Bugs und schwacher Performance. Und wenn künftig die Frage aufkommt, was denn bitte ein Dunkleosteus sei: Das ist mit sechs bis neun Metern Länge der bisher größte bekannte Panzerfisch, der Knochenplatten anstelle von Zähnen hat.

Nachtrag vom 12. September 2017, 6:46 Uhr

Wir haben den Artikel um einen Mitschnitt unseres Livestreams zu Ark Survival Evolved erweitert.

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 Ark Survival Evolved im Test: Urzeitviecher zähmen schwer gemacht
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Crass Spektakel 14. Sep 2017

Du hast auf den falschern Servern gespielt :-) Hier lagt nichts und man kann ziemlich...

Crass Spektakel 12. Sep 2017

An der Stelle sei erwähnt dass das alle nur für offizielle Server gilt. Viele Clans...

Crass Spektakel 12. Sep 2017

Bitte meidet offizielle Server. Der offizielle Support ist lustlos und selbst wenn die...

Aki-San 08. Sep 2017

Return für "no hud" und "k" für Kamera Modus. Alles andere ist eher eine Frage der...

Aki-San 08. Sep 2017

Zur Singleplayer Story... Es gibt Mods und Maps zum Runterladen. :) Auch kann man das...


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