Abo
  • IT-Karriere:

Ark Survival Evolved im Test: Urzeitviecher mit Bernstein-Store für unterwegs

Mit der Smartphone-Version von Ark Survival Evolved können wir nun auch in der U-Bahn allerhand Dinos zähmen und trainieren. Das ist jedoch etwas langwierig, sofern wir keinen virtuellen Bernstein kaufen.

Ein Test von veröffentlicht am
Ark Survival Evolved auf einem Google Pixel 2
Ark Survival Evolved auf einem Google Pixel 2 (Bild: War Drum Studios/Screenshot: Golem.de)

Das Megalodon war unser Tod - wer hätte gedacht, dass sich der riesige Hai in solch einer flachen Lagune aufhält? Spieler von Ark Survival Evolved (Test) dürfte das aber nicht weiter wundern, die kennen das. Was neu ist: Mittlerweile gibt es die Uhrzeitviecher auch für das Smartphone, genauso wie PUBG Mobile (Test). Am Gameplay hat sich verglichen zur PC- und Konsolenversion wenig getan, abseits der Steuerung gibt es aber einige Neuerungen.

Stellenmarkt
  1. Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf
  2. Consors Finanz BNP Paribas, München

Ark Survival Evolved ist für Android-Geräte mit mindestens 3 GByte RAM und Vulkan-Unterstützung sowie für iOS-Geräte ab dem iPhone 7 verfügbar. Grafisch ähnelt das Spiel stark der ursprünglichen Version, wenngleich die Auflösung niedriger und vor allem die Vegetation weniger dicht ausfällt. Das bedeutet aber leider auch, dass die Fauna und die Schatten selbst bei Epic-Einstellungen flimmern. Auf unserem Google Pixel 2 läuft Ark Survival Evolved flüssig.

Verglichen mit PUBG Mobile empfinden wir die Touch-Steuerung als weniger intuitiv, etwa dass wir doppelt tippen müssen, um Türen zu öffnen - meist hämmert unser Alter Ego versehentlich mit dem Beil drauflos. Auch das Sammeln von Pflanzenfasern führt teils dazu, dass wir die Farne vor uns mit den Fäusten verdreschen statt zu pflücken. Wer Ark Survival Evolved kennt, bekommt ein vertrautes Inventar - gleiches gilt für das Crafting und die Stufenaufstiege.

Zumindest im Einzelspielermodus leitet uns das Spiel per Missionen anfangs an: Wir bekommen erklärt, wie wir ein Beil anfertigen, einige Dodos jagen, einen Schlafsack herstellen, eine Hütte bauen und ein Phiomia zähmen - das ist eine Art kleiner Vorläufer des Elefanten. Die Karte samt Kompass zeigt dabei an, wo sich unsere Figur befindet und wie weit wir es bis zum nächsten Ziel haben. Ark Survival Evolved führt uns bei der Smartphone-Version also zu Beginn etwas, was Casual-Spielern helfen dürfte.

Da der Titel selbst kostenlos ist, wurde ein Ingame-Shop integriert. Alle paar Stunden, oder wenn wir Werbe-Trailer schauen, erhalten wir Bernstein, oder wir kaufen welchen im Wert von einem, drei oder zehn Euro. Als Belohnung gibt es rare Gegenstände, mehr Erfahrungspunkte und Hilfsmittel wie einen Kälteschutz oder eine höhere Tragekapazität. Alternativ kaufen wir einen Primal Pass für vier Euro im Monat für doppelte XP, keine Werbung und exklusive Multiplayer-Server.

  • Ark Survival Evolved für Mobile (Bild: War Drum Studios/Screenshot: Golem.de)
  • Ark Survival Evolved für Mobile (Bild: War Drum Studios/Screenshot: Golem.de)
  • Ark Survival Evolved für Mobile (Bild: War Drum Studios/Screenshot: Golem.de)
  • Ark Survival Evolved für Mobile (Bild: War Drum Studios/Screenshot: Golem.de)
  • Ark Survival Evolved für Mobile (Bild: War Drum Studios/Screenshot: Golem.de)
  • Ark Survival Evolved für Mobile (Bild: War Drum Studios/Screenshot: Golem.de)
  • Ark Survival Evolved für Mobile (Bild: War Drum Studios/Screenshot: Golem.de)
  • Ark Survival Evolved für Mobile (Bild: War Drum Studios/Screenshot: Golem.de)
  • Ark Survival Evolved für Mobile (Bild: War Drum Studios/Screenshot: Golem.de)
  • Ark Survival Evolved für Mobile (Bild: War Drum Studios/Screenshot: Golem.de)
  • Ark Survival Evolved für Mobile (Bild: War Drum Studios/Screenshot: Golem.de)
  • Ark Survival Evolved für Mobile (Bild: War Drum Studios/Screenshot: Golem.de)
  • Ark Survival Evolved für Mobile (Bild: War Drum Studios/Screenshot: Golem.de)
Ark Survival Evolved für Mobile (Bild: War Drum Studios/Screenshot: Golem.de)

In den ersten Stunden sind uns abseits des Flimmerproblems kaum Bugs aufgefallen. Wenn wir getötete Tiere hinter uns herziehen oder fallen lassen, spielt allerdings die Physik verrückt; an das häufig kaputte Clipping bei großen Dinosauriern haben wir uns ohnehin längst gewöhnt. Grobe Fehler beim Rendern der Reflexionen oder Schatten traten keine auf, auch Abstürze gab es keine.

Fazit

Die War Drum Studios haben Ark Survival Evolved grundsätzlich gut für Smartphones umgesetzt. Auch die Mobile-Version fasziniert mit Dutzenden von Urzeitviechern in einer großen Welt mit diversen Biotopen, gerade mit bis zu 60 anderen Spielern. Wer aber alleine loszieht, verbringt im späteren Verlauf viel Zeit mit dem Sammeln von Rohstoffen oder wartet darauf, bis ein Tier gezähmt ist. Spätestens hier liegt der Kauf von Bernstein oder dem Primal Pass nahe - aber das überrascht wohl niemanden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Folgen Sie uns
       


Möve Franklin E-Fly Komfort Pedelec - Test

Ein Pedelec, zwei Technologien: geht das gut?

Möve Franklin E-Fly Komfort Pedelec - Test Video aufrufen
HP Pavilion Gaming 15 im Test: Günstig gut gamen
HP Pavilion Gaming 15 im Test
Günstig gut gamen

Mit dem Pavilion Gaming 15 bietet HP für 1.000 Euro ein Spiele-Notebook an, das für aktuelle Titel genügend 1080p-Leistung hat. Auch Bildschirm und Ports taugen, dafür nervt uns die voreingestellte 30-fps-Akku-Drossel.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Gaming-Notebooks Asus ROG mit Core i9 und fixen oder farbstarken Displays

Sonos Move im Test: Der vielseitigste Lautsprecher von Sonos
Sonos Move im Test
Der vielseitigste Lautsprecher von Sonos

Der Move von Sonos überzeugt durch Bluetooth und ist dank Akku und stabilem Gehäuse vorzüglich für den Außeneinsatz geeignet. Bei den Funktionen ist der Lautsprecher leider nicht so smart wie er sein könnte.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Update für Multiroom-Lautsprecher Sonos-App spielt keine lokalen Inhalte mehr vom iPhone ab
  2. Smarter Lautsprecher Erster Sonos-Lautsprecher mit Akku und Bluetooth
  3. Soundbars Audiohersteller Teufel investiert in eigene Ladenkette

Elektrautos auf der IAA: Die Gezeigtwagen-Messe
Elektrautos auf der IAA
Die Gezeigtwagen-Messe

IAA 2019 Viele klassische Hersteller fehlen bei der IAA oder zeigen Autos, die man längst gesehen hat. Bei den Elektroautos bekommen alltagstaugliche Modelle wie VW ID.3, Opel Corsa E und Honda E viel Aufmerksamkeit.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Elektromobilität Stromwirtschaft will keine Million öffentlicher Ladesäulen
  2. Umfrage Kunden fühlen sich vor Elektroautokauf schlecht beraten
  3. Batterieprobleme Auslieferung des e.Go verzögert sich

    •  /