• IT-Karriere:
  • Services:

Ark OS: Huaweis Google-Android-Ersatz soll nicht im Juni erscheinen

Erste Medien berichten, dass Huaweis eigenes Smartphone-Betriebssystem bereits im Juni 2019 erscheinen soll. Huawei zufolge soll das OS aber international erst im nächsten Jahr auf den Markt kommen. Einen Namen hat Huawei beim Deutschen Markenamt schon einmal angemeldet.

Artikel veröffentlicht am ,
Auch das P30 Pro könnte irgendwann ein Update auf das neue Betriebssystem von Huawei bekommen.
Auch das P30 Pro könnte irgendwann ein Update auf das neue Betriebssystem von Huawei bekommen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Huaweis Ersatz für das von Google lizenzierte Android soll entgegen den Informationen einiger Medien nicht bereits im Juni 2019 erscheinen. Das berichtet Techradar unter Berufung auf Aussagen aus dem Unternehmen. Die Entwicklung eines eigenen Betriebssystems ist aufgrund eines Boykotts der US-Regierung notwendig geworden, Huawei hatte sich bereits seit einiger Zeit auf ein derartiges Szenario vorbereitet.

Stellenmarkt
  1. Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, Bonn
  2. MOTUL Deutschland GmbH, Köln

Aufgrund von Missverständnissen innerhalb des Unternehmens soll der Juni als Veröffentlichungszeitpunkt ins Gespräch gekommen sein. Es gelte aber weiterhin der vom Chef der Consumer Business Group Richard Yu ausgegebene Fahrplan, dass das Betriebssystem Ende 2019 in China und Anfang 2020 im Rest der Welt erscheinen soll.

Der interne Name des Betriebssystems ist Hongmeng, in Deutschland hat Huawei jüngst beim Deutschen Patent- und Markenamt den Namen Ark OS registriert, wie Caschys Blog berichtet. Der Eintrag lässt allerdings keine Rückschlüsse darauf zu, wann das Betriebssystem letztlich erscheinen wird.

Neues Betriebssystem soll mit Android-Apps kompatibel sein

Ark OS soll mit Android-Apps kompatibel sein - denkbar ist, dass es sich um einen Android-Fork handelt. Mehrere chinesische Hersteller haben eigene Android-Versionen entwickelt, unter anderem Oneplus oder auch Meizu. Außerhalb Chinas beinhalten diese Forks allerdings stets die Google-Services, auf die Huawei aufgrund des Boykotts nach aktuellem Stand verzichten müsste.

Apps sollen im eigenen App-Store angeboten werden. Es bleibt aber abzuwarten, inwieweit bekannte Apps dort zu finden sein werden. Theoretisch könnte die Android-Kompatibilität bedeuten, dass sich Apps auch als APKs installieren lassen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 10,99€
  2. 3,99€
  3. (u. a. Train Sim World 2020 für 9,99€, Train Simulator 2021 für 12,75€, Fishing Sim World...

SanderK 07. Jun 2019

Welches Islamische Land könnte den Überhaupt angreifen? Ich weiß, der IS ist da wenig...

Quantium40 31. Mai 2019

Auf der anderen Seite bedeutet das aber auch, dass ARM im Gegenzug keine Lizenzen mehr...

Neuro-Chef 30. Mai 2019

Das Beziehen von Apps ist da noch das trivialste der Probleme. Viel schlimmer sind die...

Achined 29. Mai 2019

Google entgehen durch die Sperre von Huawei pro Jahr gut 800 Millionen Euro Einnahmen...

JensM 29. Mai 2019

Das Problem war, es reicht den Leuten nicht Apps für jeden SingleUseCase zu haben wie...


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy S21 und S21 Plus vorgestellt

Die beiden Grundmodelle von Samsungs Galaxy-S21-Serie kommen ohne abgerundete Displays und mit bekannten Kameras.

Samsung Galaxy S21 und S21 Plus vorgestellt Video aufrufen
Googles Alphabet: Bei Project Loon ist die Luft raus
Googles Alphabet
Bei Project Loon ist die Luft raus

Mit Project Loon wollte Google hoch hinaus und die ganze Welt mit Internet versorgen. Was fehlte: das Geschäftsmodell - und am Ende auch der Bedarf.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Google Balloninternet Loon wird eingestellt
  2. Balloninternet Project Loon kooperiert mit AT&T

Akkuforschung: Keine Superakkus, sondern einfach bessere Kathoden
Akkuforschung
Keine Superakkus, sondern einfach bessere Kathoden

Die großen Herausforderungen der Forschung an Akkus sind mehr Energiedichte und weniger Abhängigkeit von Rohstoffen.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. EU-Kommission Tesla kann von EU-Batterieförderung profitieren
  2. Akkuforschung Wie Lithium-Akkus noch mehr Energie speichern sollen
  3. Akkuforschung 2020 In Zukunft gibt es spottbillige Akkus in riesigen Mengen

Biden und die IT-Konzerne: Die Zähmung der Widerspenstigen
Biden und die IT-Konzerne
Die Zähmung der Widerspenstigen

Bislang konnten sich IT-Konzerne wie Google und Facebook noch gegen eine schärfere Regulierung wehren. Das könnte sich unter Joe Biden ändern.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Quibi Mobile-Streaming-Dienst nach einem halben Jahr dicht

    •  /