Arizona Sunshine: Ein Schäferhund gegen die Zombie-Apokalypse
Ein Schäferhund stiehlt den Zombies die Show. Was zunächst wie ein gewöhnlicher Shooter mit Untoten wirkt, gewinnt in Arizona Sunshine durch den vierbeinigen Begleiter Buddy schnell eine besondere Note.
Nach unserem Hands-on auf dem Summer Game Fest 2026 hinterlässt die Neuinterpretation der bislang vor allem als VR-Reihe bekannten Serie einen überraschend positiven Eindruck.
Das neue Arizona Sunshine verabschiedet sich komplett vom Virtual-Reality-Ursprung. Sämtliche Assets werden von Vertigo Games(öffnet im neuen Fenster) neu erstellt, hinzu kommen Zwischensequenzen, ein überarbeitetes Kampfsystem und zahlreiche neue Mechaniken.
Als Grundlage dient lose die Handlung von Arizona Sunshine 2, Vorkenntnisse sind jedoch nicht erforderlich. Die Entwickler verstehen den Titel als neuen Einstiegspunkt für Spieler, die mit der Reihe bislang nichts zu tun hatten.
Im Mittelpunkt steht erneut Sunny, ein Überlebender der Zombie-Apokalypse, der auf der Suche nach anderen Menschen durch die Wüste zieht. Seine wichtigste Begleitung ist Schäferhund Buddy.
Gemeinsam durch die Apokalypse
Im Einzelspielermodus übernimmt das Tier eine zentrale Rolle im Kampfgeschehen. Buddy greift Zombies an, lenkt Gruppen von Gegnern ab und reagiert dank eigener KI selbstständig auf die Situation.
Auf Wunsch lässt er sich aber auch per Knopfdruck kommandieren. Gerade bei größeren Horden führt das zu Entlastung, wenn sich die Untoten plötzlich auf den Hund konzentrieren und Sunny freie Schussbahnen bekommt.
Grundsätzlich: Arizona Sunshine setzt klar auf Action statt auf Survival. Munition, Waffen und explosive Hilfsmittel finden sich ausreichend in den Levels. Neben Pistolen und Schrotflinten kommen Nahkampfwaffen, Molotow-Cocktails, Sprengstoffe und ein Flammenwerfer zum Einsatz.
Das Gunplay fühlt sich bereits jetzt angenehm direkt an und vermittelt genau die Art von unkompliziertem Zombie-Actionspaß, die die Entwickler anstreben. Das Spiel will Spieler nicht unter Druck setzen, sondern ihnen das Gefühl geben, sich auch gegen größere Gegnergruppen behaupten zu können.
Zusätzliche Abwechslung bieten unterschiedliche Gegnertypen. Auf höheren Schwierigkeitsgraden tauchen vermehrt schnelle Runner auf, während andere Zombies mit Schutzkleidung oder zusätzlicher Panzerung ausgestattet sind.
Dann reichen einfache Kopfschüsse nicht immer aus und gezielte Treffer auf Beine oder andere Schwachstellen werden wichtiger. Trotzdem bleibt Arizona Sunshine eher ein actionbetonter Shooter als ein knallhartes Überlebensspiel.
Plattformen und Terminplanung
Interessant ist der Koopmodus. Die komplette Kampagne lässt sich gemeinsam spielen. Dabei übernimmt der zweite Spieler normalerweise eine weitere Version von Sunny, alternativ darf er aber auch Buddy steuern.
Als Hund kann man Gegner anbellen, sie von Mitspielern weglocken, Feinde angreifen oder Waffen und Munition einsammeln und zum Partner bringen. Im Hands-on führte diese Funktion immer wieder zu unterhaltsamen Situationen. Das hebt Arizona Sunshine angenehm von vielen anderen Koop-Shootern ab.
Hinzu kommen freischaltbare Outfits für Sunny und Buddy, die den insgesamt eher lockeren Ton unterstreichen. Bei unserem ersten Anspielen machte Arizona Sunshine bereits einen sehr runden Eindruck.
Der Wechsel von VR zum klassischen Third-Person-Shooter scheint gelungen zu sein, und mit Buddy besitzt das Spiel einen Begleiter, der mehr ist als ein Gimmick. Arizona Sunshine erscheint noch 2026 für Windows-PC (Steam, Epic Games Store und Microsoft Store), Playstation 5 und Xbox Series X/S und die Nintendo Switch 2.


