Ariane 6: Europas Trägerrakete wird größer

Den Bau einer neuen Ariane haben die 20 Esa-Mitgliedstaaten beschlossen. Mit der Rakete, die größer wird als ihre Vorgängerin, wollen die Europäer ihre Position auf dem Satellitenmarkt sichern.

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Trägerrakete Ariane 6: zwei Konfigurationen
Trägerrakete Ariane 6: zwei Konfigurationen (Bild: D. Ducros/Esa)

Europa bekommt eine größere Trägerrakete: Die 20 Mitglieder der europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, Esa) haben den Bau einer neuen Variante der Ariane beschlossen. Mit der Ariane 6 wollen die Europäer in der Raumfahrt konkurrenzfähig bleiben.

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Die Ariane 6 soll 70 Meter groß werden - etwa 20 Meter länger als die aktuelle Version 5. Die Rakete soll ein Startgewicht von 800 Tonnen haben. Die Ariane 6 wird es in zwei Konfigurationen geben: als A62 mit zwei und als A64 mit vier Boostern.

Ariane bringt mittlere und große Satelliten ins All

Die Ariane 6 ist für den Transport mittlerer und großer Satelliten gedacht. Bei einem Start kann sie zwei Satelliten ins All befördern. Je nach Konfiguration liegt die Nutzlast bei fünf oder zehn Tonnen.

Die Entwicklung der neuen Rakete soll rund vier Milliarden Euro kosten. Davon wird Frankreich über die Hälfte übernehmen. Deutschland steuert rund ein Fünftel bei. Der Erstflug ist für das Jahr 2020 geplant.

Esa entwickelt Trägerrakete Vega weiter

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Die Ariane 6 ist aber nur ein Teil der europäischen Raumfahrtstrategie, die die Minister beschlossen haben. Dazu gehört unter anderem auch noch die Weiterentwicklung der Trägerrakete Vega, die kleine Satelliten ins All bringt, sowie der Bau einer neuen Startrampe für die Ariane 6 am Raketenstartplatz Kourou im französischen Überseedepartement Französisch-Guayana. Der Etat für die Maßnahmen beträgt acht Milliarden Euro über die nächsten zehn Jahre.

Derzeit sind die Europäer führend bei der Beförderung von Satelliten: Der Marktanteil liegt bei über 50 Prozent. Die Ariane 5 hat über 60 erfolgreiche Starts in Folge absolviert und der Esa Gewinne von über 50 Milliarden Euro eingebracht.

Allerdings bekommt die Esa zunehmend Konkurrenz: Private Raumfahrtunternehmen wie SpaceX drängen in den lukrativen Markt. Mit dem Bau der neue Trägerrakete will die Esa ihre Stellung sichern. Dazu gehört auch, dass die Ariane 6 günstiger werden soll als ihre Vorgängerin.

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