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Argos: Warren Spector kündigt Multiplayerprojekt an

Der Spieldesigner Warren Spector (Deus Ex) kündigt Argos: Riders on the Storm an - und setzt erstmals in seiner Karriere auf Multiplayer.
/ Peter Steinlechner
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Artwork von Argos - Riders on the Storm (Bild: Otherside Entertainment)
Artwork von Argos - Riders on the Storm Bild: Otherside Entertainment

Nach langer Schaffenspause hat der Spieledesigner Warren Spector ein neues Projekt angekündigt. Es trägt den Titel Argos - Riders on the Storm und entsteht zusammen mit dem Entwickler und Publisher Otherside Enterainment.

Argos soll eine "immersive Simulation" werden. Damit ist normalerweise gemeint, dass man die Herausforderungen des Spiels nicht nur über einen vorgegebenen Lösungsweg, sondern auf sehr viele Arten bewältigen kann.

Laut der offiziellen Webseite(öffnet im neuen Fenster) soll man sich mit Freunden zusammenschließen können, um gemeinsam einer Handlung zu folgen, die sich anders als bei allen anderen Spielern entwickelt.

Informationen zum Szenario oder zu anderen Inhalten gibt es noch nicht, ebenso fehlen Angaben zu Terminen oder Plattformen sowie ein Trailer oder Teaser.

Eine Artwork zeigt einen Wal, dessen Rücken wie ein Jugendstil-Raumschiff von Kuppeln überwuchert ist, sowie Menschen, die auf Rochen reiten. Es könnte also gut sein, dass Argos unter der Meeresoberfläche angesiedelt ist.

In einem Interview mit IGN bestätigte Spector(öffnet im neuen Fenster) , dass es in Argos um Multiplayer gehe - es sei "höchste Zeit" , dass er das mal probiere. Der Designer zog Vergleiche mit den klassischen Mehrspielerideen von Dungeons & Dragons.

Außerdem sagte er, dass er mit seinem Team sehr viel Deep Rock Galactic (Koop-Shooter in Science-fiction-Szenario) und Dying Light 2 (Zombie-Shooter) gespielt habe. Er deutete an, dass Elemente aus beiden Titeln auch in Argos auftauchen könnten.

Spector gilt als Erfinder von Deus Ex, war entscheidend in die Entwicklung von Thief involviert und hat mit Chris Roberts an Wing Commander und mit Richard Garriott an Ultima gearbeitet; auch an Ultima Underworld war er entscheidend beteiligt.

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Außerdem hat der bekennende Zeichentrickfan Spector zusammen mit Disney zwei aufwendige, aber letztlich misslungene Actionspiele namens Micky Epic ( Test von Teil 2 auf Golem.de ) produziert.

Zuletzt lehrte Spector Game Design an der University of Texas, außerdem war er bei Otherside Entertainment mehr oder weniger locker an Projekten wie Underworld Ascendant und System Shock involviert.


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