• IT-Karriere:
  • Services:

Argo AI: VW investiert 2,6 Milliarden Dollar in autonomes Fahren

Neben Ford investiert nun VW in das Startup Argo AI, das bereits einige selbstfahrende Autos testet. 2,6 Milliarden US-Dollar Kapital und Personal werden in das Unternehmen integriert. Die Zentrale in München wird um 40 Prozent erweitert.

Artikel veröffentlicht am ,
Von links nach rechts:  Ford-CEO Jim Hackett, Argo-AI-CEO Bryan Salesky, VW-CEO Herbert Diess (Bild: Argo AI)
Von links nach rechts: Ford-CEO Jim Hackett, Argo-AI-CEO Bryan Salesky, VW-CEO Herbert Diess (Bild: Argo AI) (Bild: Argo AI)

Der Volkswagen-Konzern investiert 2,6 Milliarden US-Dollar in das Startup Argo AI, welches autonom fahrende Fahrzeuge erforscht. 500 Millionen US-Dollar sollen an den US-Autobauer Ford gehen, der in diesem Bereich ein VW-Partner ist. Ford hatte zur Gründung des Startups eine Milliarde US-Dollar investiert. VW werde zu diesem Zweck innerhalb von drei Jahren Aktienanteile von Argo kaufen, berichtet der IT-Blog Techcrunch. VW wird Argo das Unternehmen Autonomous Intelligent Driving (AID) übergeben, das mit etwa 1,6 Milliarden US-Dollar bewertet wird.

Stellenmarkt
  1. SySS GmbH, Tübingen
  2. ITEOS, Stuttgart

Mit dem Deal wird das noch junge Startup Argo zu einem globalen Unternehmen ausgebaut. Für VW soll das Team in München arbeiten, wo bisher AID sitzt. Das Personal wird um 40 Prozent auf 700 Mitarbeiter aufgestockt. "Das ist eine Win-win-Situation", sagt VW-Chef Dr. Herbert Diess auf der Pressekonferenz. Eine solche Kollaboration bringe die klügsten Leute im Bereich des autonomen Fahrens zusammen.

Mit dem abgeschlossenen Deal wird Argo auf 7 Milliarden US-Dollar bewertet. Ford und VW sollen gleichberechtigte Partner bei dem Geschäft sein, obwohl VW das eigene AID-Team hinzugefügt hat.

Argo AI mit Sitz in Pittsburgh hat bisher Produkte wie das Virtual Driver System und hochauflösende Karten, die Computer-Vision-Software nutzen kann, für den US-Konzern Ford entwickelt. Mit dem Deal kann auch Volkswagen diese Techniken einsetzen und in eigene Fahrzeuge einbauen. "Wir sind auf einer Mission, die Fortbewegung auf der Welt zu verbessern, indem wir Transporte sicherer, preiswerter und zugänglicher machen", schreibt das Startup auf der eigenen Webseite. Das Unternehmen testet bereits eigene selbstfahrende Fahrzeuge in der dritten Generation.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-92%) 0,75€
  2. 3,58€
  3. (-40%) 23,99€

hpARTIST 19. Jul 2019

VW will sich mit einer Firma einlassen, die einen zum Scheitern verurteilten...

DZElement 14. Jul 2019

Aber nur 10 Prozent der Strafe die VW bezahlt hat.

on(Golem.de) 14. Jul 2019

Von links nach rechts: Ford-CEO Jim Hackett, Argo-AI-CEO Bryan Salesky, VW-CEO Herbert...

Offen 14. Jul 2019

Ich lese ehrlich gesagt 500 Millionen und 1,6 Milliarden. Meiner Rechnung nach sind das 2...

tonictrinker 14. Jul 2019

Das sah ich früher auch so. Allerdings muss man sagen, dass diese Art von...


Folgen Sie uns
       


Motorola Razr (2019) - Hands on

Das neue Motorola Razr lässt sich wie das alte Razr V3 zusammenklappen - das Display ist allerdings faltbar und geht über die gesamte Innenfläche des Smartphones.

Motorola Razr (2019) - Hands on Video aufrufen
Amazon, Netflix und Sky: Disney bringt 2020 den großen Umbruch beim Videostreaming
Amazon, Netflix und Sky
Disney bringt 2020 den großen Umbruch beim Videostreaming

In diesem Jahr wird sich der Video-Streaming-Markt in Deutschland stark verändern. Der Start von Disney+ setzt Netflix, Amazon und Sky gehörig unter Druck. Die ganz großen Umwälzungen geschehen vorerst aber woanders.
Eine Analyse von Ingo Pakalski

  1. Peacock NBC Universal setzt gegen Netflix auf Gratis-Streaming
  2. Joyn Plus+ Probleme bei der Kündigung
  3. Android TV Magenta-TV-Stick mit USB-Anschluss vergünstigt erhältlich

Europäische Netzpolitik: Die Rückkehr des Axel Voss
Europäische Netzpolitik
Die Rückkehr des Axel Voss

Elektronische Beweismittel, Nutzertracking, Terrorinhalte: In der EU stehen in diesem Jahr wichtige netzpolitische Entscheidungen an. Auch Axel Voss will wieder mitmischen. Und wird Ursula von der Leyen mit dem "Digitale-Dienste-Gesetz" wieder zu "Zensursula"?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Mitgliederentscheid Netzpolitikerin Esken wird SPD-Chefin
  2. Nach schwerer Krankheit FDP-Netzpolitiker Jimmy Schulz gestorben

Programmieren lernen: Informatik-Apps für Kinder sind oft zu komplex
Programmieren lernen
Informatik-Apps für Kinder sind oft zu komplex

Der Informatikunterricht an deutschen Schulen ist in vielen Bereichen mangelhaft. Apps versprechen, Kinder beim Spielen einfach an das Thema heranzuführen. Das können sie aber bislang kaum einhalten.
Von Tarek Barkouni

  1. Kano-PC Kano und Microsoft bringen Lern-Tablet mit Windows 10

    •  /