Argand Partners: Cherry wird verkauft

Cherry wurde einst in den USA gegründet und später an ZF Friedrichshafen verkauft. Nun geht die Mehrheit wieder in die USA.

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Der Hersteller bekam in Deutschland einen Straßenamen.
Der Hersteller bekam in Deutschland einen Straßenamen. (Bild: Cherry)

Der US-Investor Argand Partners aus New York will die Mehrheit an dem Tastaturhersteller Cherry erwerben. Das geht aus einer Mitteilung des Bundeskartellamts über laufende Verfahren (B7-109/20) hervor. Minderheitsanteile bleiben bei den bisherigen Eignern, der Hamburger Beteiligungsgesellschaft Genui Partners und dem IT-Zubehör-Handelsunternehmen Greendich Enterprise.

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"Wir bestätigen hiermit, dass die US-Beteiligungsgesellschaft Argand Partners neuer Gesellschafter der weltweit tätigen Cherry-Gruppe wird. Das bisherige Management und Genui bleiben mit einem signifikanten Anteil weiterhin beteiligt", erklärte das Unternehmen Golem.de auf Anfrage.

Rolf Unterberg, Cherry-Chef, betonte: "Seit der Ausgliederung von ZF konnte Cherry sich in allen Marktsegmenten hervorragend entwickeln." Die Ergänzung zu Genui werde helfen, das internationale Potenzial der Marke Cherry noch besser zu heben. Angaben zum finanziellen Volumen der Übernahme sind bisher nicht bekannt. Mit Hauptsitz in Auerbach in der Oberpfalz hat Cherry weltweit 430 Beschäftigte. Das Unternehmen unterhält Produktionsstätten in Europa (insbesondere in Bayreuth), Asien und den USA. Alle Produkte werden laut den Angaben in Auerbach entworfen und entwickelt.

Cherry ist Hersteller von Computer-Eingabegeräten für Office, Gaming, Industry, Security, eHealth sowie Switches für mechanische Tastaturen.

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Walter Lorraine Cherry gründete das Unternehmen im Jahr 1953. Die ersten Mikroschalter wurden im Keller eines Restaurants des Highland Parks in Illinois produziert. Die Wurzeln der Familie Kirsch, die später zu Cherry wurde, liegen in Deutschland. 1973 startet Cherry mit der Fertigung von Computertastaturen.

Peter Cherry, der Sohn des Gründers, verkaufte im Herbst 2008 seine Anteile an den Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen, der sich später in ZF Electronics umbenannte.

Der Bereich Peripheriegeräte wurde im Januar 2016 als Cherry GmbH ausgegründet und im selben Jahr an die Beteiligungsgesellschaft Genui in Hamburg und die Cherry-Geschäftsführung verkauft.

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