Arecibo, Stromverbrauch, Git, Vive: Sonst noch was?
Teure Aufräumarbeiten: Die National Science Foundation (NSF) hat einen Bericht zum kollabierten Radioteleskop Arecibo(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht. Darin gibt es kaum neue Erkenntnisse über die Ursache des Einsturzes, dafür werden die Kosten für die Aufräumarbeiten genannt: 30 bis 50 Millionen US-Dollar müssen 2021 und 2022 dafür aufgewendet werden. Für eine Entscheidung über einen möglichen Wiederaufbau des Observatoriums ist es laut NSF noch zu früh. Wegen irreparabler Schäden an den Halteseilen wurde im November der Abriss des knapp 305 Meter großen Teleskops auf der Insel Puerto Rico beschlossen. Anfang Dezember brach das letzte Halteseil und die 900 Tonnen schwere Instrumentengondel stürzte in die Schüssel. (wp)
Mehr Strombedarf im Homeoffice: Im vergangenen Jahr haben deutsche Haushalte mehr Strom als im Jahr davor benötigt. Weil die Menschen wegen Homeoffice und Lockdowns mehr Zeit zu Hause verbracht hätten, sei der Befarf im Schnitt um etwa fünf Prozent gestiegen, berichtet Der Spiegel(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online. Im Schnitt seien es 162 kWh pro Haushalt mehr gewesen, was beim aktuellen Strompreis zusätzliche Kosten von etwa 50 Euro bedeute. (wp)
Git schließt Sicherheitslücke: Der Git-Client lässt sich beim Klonen eines bösartigen Repositories unter bestimmten Umständen zum Ausführen von Code missbrauchen(öffnet im neuen Fenster). Das gilt aber nur für case-insensitive Dateisysteme wie NTFS oder HFS+ und der Nutzung spezieller Filter. Das Git-Team hat die Lücke behoben(öffnet im neuen Fenster) und stellt Updates bereit. (sg)
Solo-Mission für Fortnite: Am 16. März 2021 will Epic Games die erste Solo-Mission für Fortnite veröffentlichen. Konkret geht es laut Blog(öffnet im neuen Fenster) um ein sogenanntes Nullpunktkrisen-Finale mit Agent Jones, mit dem Season 6 eröffnet wird – klingt kompliziert, ergibt dann aber hoffentlich doch irgendwie Sinn. Wie umfangreich die Solo-Mission ist, hat Epic Games noch nicht verraten. (ps)
Tracker für Vive-VR-Headsets: HTC hat den Facial Tracker(öffnet im neuen Fenster) und den regulären Tracker v3.0(öffnet im neuen Fenster) für das eigene Vive-HDM vorgestellt. Der eine läuft mit 60 Hz und soll 38 Bewegungen erfassen, der andere soll im Vergleich zum vorherigen Modell 33 Prozent weniger Volumen bei 15 Prozent geringerem Gewicht und 75 Prozent längerer Akkulaufzeit aufweisen. (ms)
Apple-Seriennummern: Noch in den ersten Monaten 2021 will Apple die Seriennummern an den eigenen Geräten per Zufall zuweisen. Wie das Unternehmen mitteilte(öffnet im neuen Fenster), soll sich an bereits verkauften Produkten nichts ändern. Anhand der alten Seriennummern konnten bisher diverse Informationen abgelesen werden, etwa das Datum und der Herstellort der Hardware. Das wird bei den zufallsgenerierten Seriennummern nicht mehr funktionieren. (on)
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