Abo
  • Services:
Anzeige
Arduino Uno R3-Platine in neuer Farbe
Arduino Uno R3-Platine in neuer Farbe (Bild: Arduino)

Arduino: Vorgehen gegen unlizenzierte Nachahmer

Arduino Uno R3-Platine in neuer Farbe
Arduino Uno R3-Platine in neuer Farbe (Bild: Arduino)

Open-Hardware darf nachgebaut werden, allerdings dürfen diese Nachbauten nicht als Original ausgegeben werden. Durch optische Änderungen am Original sollen Arduino-Imitate zukünftig einfacher zu erkennen sein.

Anzeige

Die Technik der Arduino-Boards bleibt gleich, aber die Optik verändert sich. Dies soll unerfahrenen Käufern helfen, unlizenzierte Nachahmer besser zu erkennen. Die Frontseite wird zukünftig mit einem grün-blauen Lack (englischer Farbname: Teal) überzogen. Die Rückseite ist nicht mehr einheitlich weiß, sondern nur noch zur Hälfte, die andere Hälfte ist ebenfalls im grün-blauen Farbton gehalten.

Weitere Merkmale sind die Qualität und die Schriftart der Aufdrucke sowie als leicht sichtbares Kennzeichen ein gold-schwarzfarbener Widerstand neben der USB-Buchse.

  • Arduino-Platine: Frontseite im neuen grün-blauen Farbton (Foto: Arduino)
  • Arduino-Platine: Rückseite zur Hälfte in der neuen Farbe und weiß (Foto: Arduino)
Arduino-Platine: Frontseite im neuen grün-blauen Farbton (Foto: Arduino)

Die entsprechenden Merkmale im Vergleich und weitere Indikatoren listet die Arduino-Webseite auf.

Schwerer Stand für Open Hardware

Arduino-Boards gehörten zu den ersten Vertretern von Open-Source-Hardware (OSHW). Dementsprechend einfach ist es für andere, die Boards zu kopieren. Es ist auch erlaubt, diese in den Handel zu bringen. Nicht zulässig ohne Erlaubnis ist hingegen die Verwendung des Namens Arduino, des Logos und der grafischen Gestaltung der Boards. Dafür besitzt die Firma hinter den Arduinos die entsprechenden Markenrechte.

Eine Reihe von Nachahmern bringen aber genau diese grafischen Elemente auf ihren Kopien an beziehungsweise benutzen den Namen Arduino beim Verkauf. In Kombination mit einem günstigen Preis scheinen sie attraktiv für Käufer zu sein.

Laut Massimo Banzi, dem Erfinder des Arduinos, gefährden diese aber die Idee hinter dem Arduino-Projekt. Einerseits schadeten qualitativ schlechte Nachahmungen dem Ruf der Arduinos und könnten damit gerade Neueinsteigern das Interesse verderben. Andererseits entgehe den Arduino-Machern dadurch das Geld, das sie neben den reinen Produktkosten in die Community-Infrastruktur und die Lernmaterialien steckten. Letzteres gelte auch für No-Name-Klone. Die Hersteller offiziell lizenzierter Klone hingegen unterstützten durch Lizenzzahlungen auch die Community. Ähnliches gelte auch für abgeleitete Projekte wie dem Teensy Board, dessen Macher häufig engagierte Mitglieder der Community seien.


eye home zur Startseite
w359 17. Nov 2014

Aber aber aber.... Die meisten, besonders die beliebten, Arduinos verwenden gar keinen...

nixidee 17. Nov 2014

Es gibt doch für alle belange einen passenden oder zumindest kompatiblen. Der Ardunio Due...

sirilp 17. Nov 2014

Kann man dann nicht ganz einfach die Lizenzierung umgehen? Wie damals mit der...

Lala Satalin... 17. Nov 2014

Kann ja auch nichts dafür, wenn die das so komisch umsetzen. :D



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, Fürstenfeldbruck
  2. Robert Bosch GmbH, Berlin
  3. Landeshauptstadt München, München
  4. BG-Phoenics GmbH, München


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 17,82€+ 3€ Versand
  2. 6,99€
  3. jetzt bei Caseking

Folgen Sie uns
       


  1. Bundestagswahl 2017

    Union und SPD verlieren, Jamaika-Koalition rückt näher

  2. IFR

    Zahl der verkauften Haushaltsroboter steigt stark an

  3. FTTH

    CDU für Verkauf der Telekom-Aktien

  4. Konkurrenz

    Unitymedia gegen Bürgerprämie für Glasfaser

  5. Arduino MKR GSM und WAN

    Mikrocontroller-Boards überbrücken weite Funkstrecken

  6. Fahrdienst

    London stoppt Uber, Protest wächst

  7. Facebook

    Mark Zuckerberg lenkt im Streit mit Investoren ein

  8. Merged-Reality-Headset

    Intel stellt Project Alloy ein

  9. Teardown

    Glasrückseite des iPhone 8 kann zum Problem werden

  10. E-Mail

    Adobe veröffentlicht versehentlich privaten PGP-Key im Blog



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Bundestagswahl 2017: Viagra, Datenbankpasswörter und uralte Sicherheitslücken
Bundestagswahl 2017
Viagra, Datenbankpasswörter und uralte Sicherheitslücken
  1. Zitis Wer Sicherheitslücken findet, darf sie behalten
  2. Merkel im Bundestag "Wir wollen nicht im Technikmuseum enden"
  3. TV-Duell Merkel-Schulz Die Digitalisierung schafft es nur ins Schlusswort

Olympus Tough TG5 vs. Nikon Coolpix W300: Die Schlechtwetter-Kameras
Olympus Tough TG5 vs. Nikon Coolpix W300
Die Schlechtwetter-Kameras
  1. Mobilestudio Pro 16 im Test Wacom nennt 2,2-Kilogramm-Grafiktablet "mobil"
  2. HP Z8 Workstation Mit 3 TByte RAM und 56 CPU-Kernen komplexe Bilder rendern
  3. Meeting Owl KI-Eule erkennt Teilnehmer in Meetings

E-Paper-Tablet im Test: Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
E-Paper-Tablet im Test
Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
  1. Smartphone Yotaphone 3 kommt mit großem E-Paper-Display
  2. Display E-Ink-Hülle für das iPhone 7

  1. Re: Ich denke es gibt

    FreierLukas | 00:58

  2. Hihi @ AfD'ler

    Analysator | 00:55

  3. Re: Und bei DSL?

    bombinho | 00:40

  4. Re: Wir verkaufen die Kühe um den Kuhstall zu...

    Dietbert | 00:37

  5. Re: Jamaika wird nicht halten

    Svenson0711 | 00:33


  1. 19:04

  2. 15:18

  3. 13:34

  4. 12:03

  5. 10:56

  6. 15:37

  7. 15:08

  8. 14:28


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel