Arduino SIM: Mobilfunkttarif für IoT-Platinen kostet 1,50 US-Dollar

Arduino SIM verbindet externe Sensoren per 3G oder sogar 2G mit der eigenen Cloud-Infrastruktur - ab 1,50 US-Dollar im Monat. Eine zukunftskompatiblere LTE-Variante soll folgen, genau wie die Kooperation mit größeren Mobilfunkanbietern.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Arduino SIM passt in das MKR-GSM-1400.
Die Arduino SIM passt in das MKR-GSM-1400. (Bild: Arduino)

Passend zu seiner IoT-Cloud hat Arduino den Mobilfunkdienst Arduino SIM vorgestellt. Dieser ist für das Internet der Dinge geeignet und soll für relativ niedrige monatliche Preise diverse Sensoren und Platinen per 3G-Standard an die IoT-Cloud anbinden. Als Rückfallebene nutzt der Hersteller sogar das alte 2G-Netz. Das Angebot ist allerdings komplett darin integriert und wird sich daher eher weniger für Standardtelefone eignen.

Stellenmarkt
  1. Web-Entwickler (m/w/d)
    artvera GmbH & Co. KG, Berlin-Charlottenburg
  2. Projektmanager (m/w/d) Digitale Studiotechnik International
    RSG Group GmbH, Berlin
Detailsuche

Arduino SIM wird vorerst für das MKR-GSM-1400-Board bereitgestellt. Das ist eine Platine mit 32-Bit-ARM-Prozessor, die die Authentifizierung per TLS und X.509 durch einen Hardwarebeschleuniger unterstützt. Darüber kann das System mit der Arduino Cloud kommunizieren, die im Februar 2019 als offene Beta vorgestellt wurde. "Die Arduino-Cloud ermöglicht es jedem, sich mit Platinen ohne Programmieren zu verbinden", schreiben die Entwickler in der auf dem Portal Electronicsweekly veröffentlichten Pressemitteilung. Es sei trotzdem möglich, eigene Scripts mit der Open-Source-Library von Arduino zu erstellen.

Geringer Preis, geringes Datenvolumen

Später soll es auch eine LTE-Variante der Arduino SIM geben, die mit dem kommenden MKR NB 1500 für die Standards Cat-M und NV-IoT veröffentlicht wird. Außerdem gibt es laut Hersteller Pläne, sich eventuell Drittherstellern zu öffnen. Möglicherweise ließen sich dann IoT-Geräte über größere Mobilfunkanbieter anbinden.

Arduino SIM kostet 1,50 US-Dollar pro Monat bei einem Datenvolumen von 5 MByte monatlich. Die ersten 90 Tage oder 10 MByte sind gratis. Das ist für einige IoT-Anwendungen genug, wenn lediglich Text und Zahlen übertragen werden, reicht aber etwa beispielsweise nicht für Videoüberwachung. Der Tarif ermöglicht Roaming in etwa 100 verschiedenen Ländern - ohne zusätzliche Kosten. Darunter befindet sich auch Deutschland. Allerdings ist das Angebot momentan nur aus den USA buchbar, was sich theoretisch über eine VPN-Verbindung oder andere Umwege umsetzen ließe.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


pinki 22. Mai 2019

Gerne. :) Die Werbung hält sich in Grenzen und der Filter fürs E-Mail-Postfach ist...

sg-1 22. Mai 2019

das ist doch aber teurer als die im Artikel erwähnten 5GB ...ach warte, es sind MB...

logged_in 21. Mai 2019

Hört sich nach einem coolen Projekt an!

derdiedas 21. Mai 2019

Anderer Anwendungsfall. LORA statt WLAN damit man die Messdaten etwa von einem größerem...

Gonzfred 21. Mai 2019

Genau das steht doch auch im Artikel



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Microsoft
Windows bekommt ein neues Notepad inklusive Dark Mode

Es war nur eine Frage der Zeit: Microsoft zeigt ein neu designtes Notepad für Windows. Das enthält eine bessere Suchfunktion und Dark Mode.

Microsoft: Windows bekommt ein neues Notepad inklusive Dark Mode
Artikel
  1. Streaming: Roku erlaubt keine Justwatch-App auf seinen Geräten
    Streaming
    Roku erlaubt keine Justwatch-App auf seinen Geräten

    Die Streamingsuchmaschine Justwatch gibt es auf vielen Streaminggeräten, nicht aber auf der Roku-Plattform.
    Von Ingo Pakalski

  2. Ampelkoalition: Das Verkehrsministerium wird zum Digitalministerium
    Ampelkoalition
    Das Verkehrsministerium wird zum Digitalministerium

    Aus dem geplanten Ministerium für Verkehr und Digitales wird ein Ministerium für Digitales und Verkehr. Minister Wissing erhält zusätzliche Kompetenzen.

  3. Software-Upgrade: Polestar soll gegen Aufpreis mehr Leistung bekommen
    Software-Upgrade
    Polestar soll gegen Aufpreis mehr Leistung bekommen

    Der Elektroauto-Hersteller Polestar bietet Kunden an, den Polestar 2 per Software-Update mit 50 Kilowatt mehr Leistung auszustatten.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Acer-Monitore zu Bestpreisen (u. a. 27" FHD 165Hz OC 199€) • Kingston PCIe-SSD 1TB 69,90€ & 2TB 174,90€ • Samsung Smartphones & Watches günstiger • Saturn: Xiaomi Redmi Note 9 Pro 128GB 199€ • Alternate (u. a. Razer Opus Headset 69,99€) • Release: Halo Infinite 68,99€ [Werbung]
    •  /