Abo
  • Services:

Arduino: Krimineller hackte Hunderte Hoteltüren

Eine Einbruchsserie in Hotels in den USA im Jahr 2012 war offenbar umfangreicher als bislang angenommen. Der inzwischen in Haft sitzende Mann hat offenbar Zimmer in über 100 Hotels mit einem selbst gebauten Gerät auf Arduino-Basis geöffnet.

Artikel veröffentlicht am ,
Standardschloss von Onity
Standardschloss von Onity (Bild: Cody Brocious)

Ein Krimineller hat in den USA offenbar über Jahre hinweg eine Sicherheitslücke in einem weit verbreiteten Hotelschloss ausgenutzt und dabei in mehr als hundert Hotels Fernseher, iPads und andere Wertgegenstände entwendet. Er nutzte dazu eine Technik aus, die auf der Sicherheitskonferenz Black Hat 2012 vorgestellt wurde. Wired hat nun mit dem in Haft sitzenden Aaron Cashatt gesprochen. Seinen Angaben zufolge hat er in deutlich mehr als 100 Hotels eingebrochen und neben Hotelequipment nach kurzer Zeit auch privates Eigentum der Gäste gestohlen.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Dortmund
  2. Bosch Gruppe, Magdeburg

Bereits im Jahr 2012 war berichtet worden, dass Einbrüche in Hotels im Bundesstaat Texas auf den Hack von Onity-Schlössern zurückzuführen waren. Doch das Ausmaß der Taten ist offenbar deutlich größer als zunächst angenommen. Für den Angriff reicht ein Arduino und etwas zusätzliche Technik aus, um ein Gerät zu entwerfen, das die Verriegelung der Türen aufhebt. Jedes der anfälligen Schlösser hatte einen zum Entriegeln notwendigen Code im Speicher abgelegt, der mit Hilfe des Arduino ausgelesen und zum Öffnen der Tür genutzt werden konnte.

Security by Obscurity half nur kurz

Zwischenzeitlich hatte Onity versucht, die zum Auslesen notwendigen Diagnoseports des Schlosses mit einem Plastikteil so zu verstecken, dass der Angriff nicht mehr funktionierte. Nach Angaben von Wired hielt dies den Einbrecher aber nur einige Wochen auf, weil das Plastikteil mit etwas Übung leicht entfernt werden konnte. Erst nach öffentlichen Diskussionen versprach der Hersteller, die verwundbaren Schlösser auf eigene Kosten auszutauschen.

Bei den Ermittlungen gegen Cashatt nutzte die Polizei nach eigenen Angaben auch das Facebook-Profil des damals Verdächtigen. Über seinen Account sendete er zahlreiche Fotos von gestohlenen iPads und anderer Beute, außerdem beschrieb er die Einbrüche in die Hotelzimmer als "Sucht".

Wired schreibt, dass die entsprechenden Schlösser bei großen Hotelketten mittlerweile ausgetauscht seien. In kleineren Hotels könne es aber nach wie vor Ausnahmen geben. In einem Feldversuch soll es möglich gewesen sein, die Tür eines Zimmers einer günstigen, ungenannten Hotelkette zu öffnen.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

Noppen 01. Sep 2017

Das ist kein Arduino, sondern nur dessen CPU mit Taktgeber.

SzSch 01. Sep 2017

Laut Quelle (Interview) hat er diverse Fehler gemacht durch die die Polizei ihn fand, die...

M.P. 31. Aug 2017

Bei einem Buntbartschloss akzeptiert dann aber die herbeigerufene Polizei, dass man den...


Folgen Sie uns
       


Geforce RTX 2070 - Test

Wir haben uns zwei Geforce RTX 2070, eine von Asus und eine von MSI, angeschaut. Beide basieren auf einem TU106-Chip mit 2.304 Shader-Einheiten und einem 256-Bit-Interface mit GByte GDDR6-Speicher. Das Asus-Modell hat mehr Takt und ein höhere Power-Target sowie eine leicht bessere Ausstattung, die MSI-Karte ist mit 520 Euro statt 700 Euro aber günstiger. Beide Geforce RTX 2070 schlagen die Geforce GTX 1080 und Radeon RX Vega 64.

Geforce RTX 2070 - Test Video aufrufen
Battlefield 5 im Test: Klasse Kämpfe unter Freunden
Battlefield 5 im Test
Klasse Kämpfe unter Freunden

Umgebungen und Szenario erinnern an frühere Serienteile, das Sammeln von Ausrüstung motiviert langfristig, viele Gebiete sind zerstörbar: Battlefield 5 setzt auf Multiplayermatches für erfahrene Squads. Wer lange genug kämpft, findet schon vor der Erweiterung Firestorm ein bisschen Battle Royale.

  1. Dice Raytracing-Systemanforderungen für Battlefield 5 erschienen
  2. Dice Zusatzinhalte für Battlefield 5 vorgestellt
  3. Battle Royale Battlefield 5 schickt 64 Spieler in Feuerring

Geforce RTX 2070 im Test: Diese Turing-Karte ist ihr Geld wert
Geforce RTX 2070 im Test
Diese Turing-Karte ist ihr Geld wert

Die Geforce RTX 2070 ist die günstigste oder eher am wenigsten teure Turing-Grafikkarte von Nvidia. Sie ist schneller und sparsamer als eine Geforce GTX 1080 oder Vega 64 und kostet je nach Modell fast genauso viel. Wir haben zwei Geforce-RTX-2070-Varianten von Asus und MSI getestet.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Turing-Grafikkarten Geforce RTX werden sparsamer bei multiplen Displays
  2. Turing-Grafikkarten Nvidias Founder's Editions gehen offenbar reihenweise kaputt
  3. Nvidia Turing Geforce RTX sollen Adobe Dimension beschleunigen

Sony RX100 VI im Test: Besser geht Kompaktkamera kaum
Sony RX100 VI im Test
Besser geht Kompaktkamera kaum

2012 hat die Sony seine Kompaktkameraserie RX100 gestartet. Das neue Modell RX100 VI mit extra großem Zoom zeigt, dass sich auch eine gute Kamera immer noch verbessern lässt. Perfekt ist sie jedoch immer noch nicht.
Ein Test von Andreas Donath

  1. M10-D Leica nimmt Digitalkamera absichtlich das Display
  2. Keine Speicherkarten Zeiss plant Vollformatkamera ZX1 mit eingebautem Lightroom
  3. Insta 360 Pro 2 Neue Profi-360-Grad-Kamera nimmt 3D-Videos in 8K auf

    •  /