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Arduino: ARM steigt bei Bastelboards ein

Die Arduino AG erhält Unterstützung von ARM. Der Prozessorentwickler soll keinen Einfluss auf das Geschäft und die Technik von Arduino nehmen, allerdings wurden zwei ARM-Angestellte in den Verwaltungsrat der Arduino AG aufgenommen.

Artikel veröffentlicht am ,
Arduino und Genuino Uno
Arduino und Genuino Uno (Bild: Alexander Merz / Golem.de)

Am 5. Oktober 2017 verkündete Arduino die Partnerschaft mit ARM. Das Arduino-Team von Massimo Banzi erhielt von dem Prozessorentwickler die notwendigen "Ressourcen, um wieder vollständig der Eigentümer von Arduino zu werden".

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Arduino soll trotzdem unabhängig agieren können. Arduino-Mikrocontrollerboards müssen zukünftig nicht ausschließlich ARM-Technik nutzen, so Massimo Banzi: "Das ist sehr wichtig für uns, es bedeutet, dass wir mit denjenigen Prozessorherstellern und Architekturen arbeiten können, die für Arduino sinnvoll sind - ohne auf die ARM-Architektur festgelegt zu sein." Bislang ist Arduino vor allem bekannt für seine Entwicklerboards mit Atmel-Mikrocontrollern. Nur wenige Board-Modelle, wie der Arduino Zero, nutzen Mikrocontroller-SoCs mit einem ARM-Prozessorkern.

Allerdings werden laut dem Schweizer Handelsregister zukünftig zwei ARM-Manager Teil von Arduino-Unternehmen. Ian Ferguson und Manish Narula von ARM werden Teil des Verwaltungsrates der Arduino AG und der Geschäftsführung von BCMI Industries SA. Sie sind nicht alleinvertretungsberechtigt.

Die Zusammenarbeit von ARM und dem Arduino-Team von Massimo Banzi begann 2016 und ermöglichte die Beilegung des Konfliktes um die Arduino-Namensrechte und die Arduino-Infrastruktur. Im Juli 2017 übernahm das Unternehmen BCMI um Massimo Banzi die Arduino AG, die vorher unter dem Namen Arduino S.R.L. mit dem Team um Banzi seit 2015 um die Rechte stritt. Die dafür erforderlichen Kapitalmittel in unbekannter Höhe wurden anscheinend von ARM bereitgestellt.

ARM selbst wurde im September 2016 von dem japanischen Telekommunikationskonzern Softbank übernommen.



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