Arduino 101: Intel stellt auch das letzte Bastler-Board ein

Intels Ausflug in die Bastlerszene scheint vorerst beendet: Das Mikrocontroller-Board Arduino 101 wird eingestellt. Es ist das letzte, noch verbliebene Mikrocontroller-Board von Intel gewesen, das sich besonders an Bastler und Anfänger richtete.

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Arduino 101 mit Curie-Modul
Arduino 101 mit Curie-Modul (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Intel hat mit einer Product Change Notification (PDF) die Einstellung des Arduino 101 bekanntgegeben. Bestellungen für das Arduino-kompatible Mikrocontroller-Board nimmt das Unternehmen noch bis zum 17. September 2017 entgegen. Alle für den Arduino 101 online verfügbaren Dokumentationen und Software auf der Intel-Webseite sollen bis Mitte Juni 2020 verfügbar bleiben, freie Software-Komponenten gibt es weiterhin auf Github.

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Laut eines Foren-Beitrages sucht Intel aber nach einem neuen Hersteller für das Arduino-101-Board. Da allerdings auch der Prozessor des Boards eingestellt wird, wird es sich dann um ein neues Board unter gleichem Namen handeln. Bereits Mitte des Jahres kündigte Intel die Einstellung der ebenfalls Arduino-kompatiblen Mikrocontroller-Board-Serien Edison und Galileo an. Damit hat Intel vorerst keine Produkte für die Bastlerszene mehr im regulären Angebot.

Abschied nach kaum zwei Jahren

Der Arduino 101 wurde im Oktober 2015 auf der Maker Faire Rom erstmalig vorgestellt. Aufgrund eines damals laufenden Markenrechtsstreits hieß er außerhalb der USA Genuino 101. Das Mikrocontroller-Board basiert auf Intels Curie-Modul und verfügt deshalb über einen Gyroskop- und Beschleunigungssensor. Außerdem beherrscht das Board Bluetooth-Low-Energy.

Im Gegensatz zu den vorherigen Mikrocontroller-Boards von Intel, dem Edison und dem Galileo, ist die Kompatibilität des Arduino 101 zu den originalen Arduinos sowohl aus Hard- als auch aus Software-Sicht besser. Zudem war er preiswerter. Als wir den Arduino 101 ausprobierten, waren wir positiv beeindruckt.

Verbleibendes Angebot eher unattraktiv

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Bastler, die weiterhin an Intel-Technik interessiert sind, können auf die Evaluation-Boards C1000 und D2000 für Intels Quark-SoCs zurückgreifen. Allerdings sind beide preislich nur bedingt attraktiv und setzen Intel-Software zur Programmierung voraus.

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