Arduboy Nano: Mini-Game-Boy ist nicht größer als ein Daumen

Der Arduboy Nano ist winzig. Dennoch kann auf der Spielekonsole ein vollwertiges Spiel gezockt werden - mit etwas Feingefühl.

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Der Arduboy Nano ist kleiner als 2,54 cm.
Der Arduboy Nano ist kleiner als 2,54 cm. (Bild: Arduboy)

Die Macher des Arduboy haben eine neue Minikonsole im Eigenbau vorgestellt. Der Arduboy Nano ist buchstäblich winzig und soll weniger als 2,54 Zentimeter groß sein. Auf einigen Bildern liegt der Prototyp neben einer Vierteldollar-Münze und sieht dabei sehr klein aus.

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Auf dem 0,49 Zoll großen LC-Display können Spiele in 64 x 32 Pixeln und mit einer Farbe (Weiß auf Schwarz) dargestellt werden. In einem Youtube-Video wird das Spiel Space Trash gezeigt - eine Art Sidescrolling-Arcade-Shooter. Die Spiele werden vom Microcontroller Atmega 32u4 gerendert. Dieser wird etwa auch beim normal großen Arduboy genutzt.

Auf der Unterseite des kleinen Mainboards ist ein Lithium-Polymer-Akku mit 25 mAh verlötet. Dieser hält etwa eine Stunde durch. Darüber befindet sich ein winziger Piezo-Lautsprecher, der aufgrund seiner Größe allerdings recht leise ist.

Gehäuse aus dem 3D-Drucker

Unterhalb des Displays befinden sich die Schalter für die verschiedenen Aktionsbuttons des Arduboy Nano. Wie bei einem Game Boy von Nintendo - der hier das offensichtliche Vorbild ist - sind ein Steuerkreuz und zwei weitere Aktionstasten vorhanden. Allerdings fehlen Systembuttons wie Start und Select. Ein Power-Kippschalter ist an der Oberseite der Platine angebracht.

  • Arduboy Nano (Bild: Arduboy)
  • Arduboy Nano (Bild: Arduboy)
  • Arduboy Nano (Bild: Arduboy)
  • Arduboy Nano (Bild: Arduboy)
Arduboy Nano (Bild: Arduboy)
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Die Hardware stecken die Macher in ein 3D-gedrucktes graues Kunststoffgehäuse. Auch das Steuerkreuz und die Aktionstasten stammen aus einem 3D-Drucker - offenbar ein Filamentdrucker. Einige Community-Mitglieder und Interessierte haben bereits vorgeschlagen, das Gehäuse mit einem SLA-Harzdrucker zu erstellen. Diese erzeugen bei kleinen Objekten detailliertere Ergebnisse. Zudem könnten so Schichtunebenheiten vermindert werden.

Der Arduboy Nano ist zunächst sowieso erst einmal ein Prototyp. Er soll nicht als fertiges Produkt verkauft werden. Sollte der Anklang des Miniatur-Handhelds groß sein, könnte sich das laut den Arduboy-Entwicklern aber auch ändern. "Will jemand einen Schlüsselanhänger?", schreibt der Projektbastler (Kevin) in seinem Blogpost.

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