Abo
  • IT-Karriere:

ARD/ZDF: Rundfunkbeitrag dürfte langfristig deutlich steigen

Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) will den Rundfunkbeitrag erst einmal leicht senken. In einigen Jahren sollen jedoch jährlich 229,20 Euro von jedem Haushalt verlangt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Pinar Atalay bei den Tagesthemen
Pinar Atalay bei den Tagesthemen (Bild: NDR)

Der Rundfunkbeitrag könnte ab dem Jahr 2021 auf 19,10 Euro im Monat, beziehungsweise 229,20 Euro im Jahr, steigen. Das sagte Heinz Fischer-Heidlberger, Vorsitzender der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF), am 13. April 2016. Die KEF stellte in ihrem 20. Bericht für 2017 bis 2020 einen Überschuss der Rundfunkanstalten von 542,2 Millionen Euro fest. Die Kommission empfahl eine Absenkung des Rundfunkbeitrags um 30 Cent auf monatlich 17,20 Euro.

Stellenmarkt
  1. Universität der Bundeswehr München, Neubiberg
  2. S. Siedle & Söhne Telefon- und Telegrafenwerke OHG, Furtwangen im Schwarzwald

KEF-Geschäftsführer Tim Schönborn sagte Golem.de auf Anfrage: "Die Erhöhung war Gegenstand interner Beratungen mit den Ländern, und da Teil einer Szenarienrechnung der KEF anhand angenommener Parameter. Da wurde ganz grob geschaut, wo die Reise hingehen könnte. Das ist noch mit aller Vorsicht zu genießen." Heinz Fischer-Heidlberger sagte dagegen laut Medienberichten: "Es wird auf jeden Fall richtig teuer werden ab 2021." Wenn der Beitrag jetzt um 30 Cent gesenkt würde, könne der Rundfunkbeitrag dann sogar 19,40 Euro im Monat betragen.

Kosten von DAB+

Die Kommission erkannte für das Entwicklungsprojekt Digitaler Hörfunk (DAB+) bei der ARD einen Bedarf von 89,4 Millionen Euro und beim Deutschlandradio von 63,6 Millionen Euro. Bei der ARD wurde die Bedarfsanmeldung um 33,3 Millionen Euro, beim Deutschlandradio um 10,1 Millionen Euro gekürzt. Die Kommission stellte fest, dass es nicht wirtschaftlich sei, zwei Verbreitungswege für den Hörfunk über die von ARD und Deutschlandradio geplante Zeitdauer parallel zu betreiben. Der Umstieg auf das im Vergleich zu UKW kostengünstigere Digitalradio könne nicht gelingen, wenn es nicht zu klaren Festlegungen von Bund und Ländern zu DAB+ komme und ein realistischer Abschaltzeitpunkt für UKW beschlossen werde.

Im Jahr 2012 betrugen die Beitragszahlungen rund 7,5 Milliarden Euro. Durch die Umstellung auf die Haushaltsgebühr im Jahr 2014 waren es 8,3 Milliarden Euro. "4,5 Millionen Beitragskonten waren am Stichtag 31. Dezember 2014 in Mahnverfahren oder Vollstreckung", sagte Christian Greuel, Sprecher der Beitragskommunikation von ARD/ZDF/Deutschlandradio der Welt am Sonntag.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

BilboB. 18. Apr 2016

Ja. Zumindest in der Gegend, in der ich wohne. Die Abwassergebühren sind üblicherweise an...

Subsessor 18. Apr 2016

Wenn man sich die Welt macht, wie sie einem gefällt, dann merkt man auch nicht, wenn man...

MabuseXX 18. Apr 2016

Findest du nicht das sich die Urteile etwas widersprechen? Und genau das bestätigt mich...

MabuseXX 18. Apr 2016

Da alles Staatspropaganda ist: nein.

MabuseXX 18. Apr 2016

Nur weil es nicht deiner Meinung entspricht, ist es nicht gleich absurd. Du bist...


Folgen Sie uns
       


Bose Frames im Test

Die Sonnenbrille Frames von Bose hat integrierte Lautsprecher, die den Träger mit Musik beschallen können. Besonders im Straßenverkehr ist das offene Konzept praktisch.

Bose Frames im Test Video aufrufen
Faire IT: Die grüne Challenge
Faire IT
Die grüne Challenge

Kann man IT-Produkte nachhaltig gestalten? Drei Startups zeigen, dass es nicht so einfach ist, die grüne Maus oder das faire Smartphone auf den Markt zu bringen.
Von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Smartphones Samsung und Xiaomi profitieren in Europa von Huawei-Boykott
  2. Smartphones Xiaomi ist kurz davor, Apple zu überholen
  3. Niederlande Notrufnummer fällt für mehrere Stunden aus

Google Maps: Karten brauchen Menschen statt Maschinen
Google Maps
Karten brauchen Menschen statt Maschinen

Wenn Karten nicht mehr von Menschen, sondern allein von Maschinen erstellt werden, erfinden diese U-Bahn-Linien, Hochhäuser im Nationalpark und unmögliche Routen. Ein kurze Liste zu den Grenzen der Automatisierung.
Von Sebastian Grüner

  1. Kartendienst Google bringt AR-Navigation und Reiseinformationen in Maps
  2. Maps Duckduckgo mit Kartendienst von Apple
  3. Google Maps zeigt Bikesharing in Berlin, Hamburg, Wien und Zürich

Zephyrus G GA502 im Test: Das Gaming-Notebook, das auch zum Arbeiten taugt
Zephyrus G GA502 im Test
Das Gaming-Notebook, das auch zum Arbeiten taugt

Mit AMDs Ryzen 7 und Nvidia-GPU ist das Zephyrus G GA502 ein klares Gaming-Gerät. Überraschenderweise eignet es sich aber auch als mobiles Office-Notebook. Das liegt an der beeindruckenden Akkulaufzeit.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Vivobook (X403) Asus packt 72-Wh-Akku in günstigen 14-Zöller
  2. ROG Swift PG35VQ Asus' 35-Zoll-Display nutzt 200 Hz, HDR und G-Sync
  3. ROG Gaming Phone II Asus plant neue Version seines Gaming-Smartphones

    •  /