Abo
  • Services:
Anzeige
ARD und ZDF: Neuer Rundfunkbeitrag bringt 500 Millionen Euro mehr
(Bild: Dominique Faget/AFP Photo)

ARD und ZDF Neuer Rundfunkbeitrag bringt 500 Millionen Euro mehr

Nach Berechnungen der Gebührenkommission KEF machen ARD und ZDF gewaltige Überschüsse durch den neuen Rundfunkbeitrag. Jetzt spricht die Union von einer Gebührensenkung.

Anzeige

Der neue Rundfunkbeitrag bringt ARD und ZDF offenbar sehr viel höhere Einnahmen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Der Spiegel unter Berufung auf die Gebührenkommission KEF. Vor allem wegen der neuen Regelung zu Betriebsstätten würden die öffentlich-rechtlichen Sender bis zu 500 Millionen Euro mehr einnehmen.

Die Betriebsstättenabgabe richtet sich nach der Beschäftigtenzahl. Pro Autoradio eines Autoverleihers werden beispielsweise 5,99 Euro pro Monat berechnet. Die ARD betont laut Spiegel dagegen, dass erst am Jahresende 2013 eine seriöse Bewertung möglich sei.

Die Prüfer der KEF (Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten) hätten bei der ARD rund 300 Millionen Euro an Eigenmitteln und Einnahmemöglichkeiten gefunden, die erst einmal realisiert werden müssten, bevor Beitragsgelder genutzt werden dürften, so der Bericht.

ARD, ZDF und Deutschlandradio nahmen zuletzt mit der alten Rundfunkgebühr fast 7,5 Milliarden Euro pro Jahr ein. Die Haushaltsgebühr muss jeder zahlen, auch Menschen, die kein Rundfunkgerät besitzen.

Der Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Kultur und Medien, Marco Wanderwitz, hat wegen des Überschusses von 500 Millionen Euro angeregt, über eine Gebührensenkung nachzudenken. "Wenn man über den Durst eingenommen hat, könnte man darüber nachdenken, mit den Gebühren runterzugehen", sagte er dem Kölner Stadt-Anzeiger. Der Überschuss sei "schön. Andersherum wäre es schlechter." Wenn der Überschuss nicht einmalig sei, sondern strukturelle Gründe habe, wäre eine Gebührensenkung zu erwägen.

Mehr als drei Millionen Euro pro Jahr soll der Autovermieter Sixt für den Beitragsservice von ARD und ZDF zahlen. Das Unternehmen hatte erklärt, dagegen den Rechtsweg auszuschöpfen und durch alle Instanzen bis vor das Bundesverfassungsgericht zu gehen.

Die Drogeriekette Rossmann hatte bereits im Januar 2013 beim Bayerischen Verfassungsgerichtshof Klage gegen den neuen Rundfunkbeitrag eingereicht. Das Unternehmen erwartet, dass es statt bisher 39.500 Euro künftig Rundfunkabgaben in Höhe von rund 200.000 Euro pro Jahr zahlen muss.


eye home zur Startseite
neocron 19. Nov 2013

welche logischen Argumente? Er hat missverstanden worauf sich mein Beispiel bezog ... da...

miks 12. Nov 2013

Für was benötige ich Skyfall in den Öffentlichen? Warum muss man die Champions League...

Accolade 12. Nov 2013

Das total Irre daran ist. Überall gibts gegenwind. Ich kenn keinen einzigen Menschen...

Michael H. 12. Nov 2013

Na zum glück ist Bildung "erlernbar" und die Mathematik an sich weitläufig bekannt...

Kasabian 12. Nov 2013

und trotzdem verweisen diese auf Facebook. Jetzt sollten sich die Internet-User doch...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. TUI InfoTec GmbH, Hannover
  2. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  3. Zürich Beteiligungs-Aktiengesellschaft, Köln
  4. Schwarz Dienstleistung KG, Neckarsulm


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. MSI Z370 SLI Plus für 111€ + 5,99€ Versand und Nitro Concepts S300 Gaming-Stuhl...
  2. 59,90€ + 5,99€ Versand (Vergleichspreis 84,53€)
  3. 35,99€

Folgen Sie uns
       


  1. LTE

    Taiwan schaltet nach 2G- auch 3G-Netz ab

  2. Two Point Hospital

    Sega stellt Quasi-Nachfolger zu Theme Hospital vor

  3. Callya

    Vodafones Prepaid-Tarife erhalten mehr Datenvolumen

  4. Skygofree

    Kaspersky findet mutmaßlichen Staatstrojaner

  5. World of Warcraft

    Schwierigkeitsgrad skaliert in ganz Azeroth

  6. Open Source

    Microsoft liefert Curl in Windows 10 aus

  7. Boeing und SpaceX

    Experten warnen vor Sicherheitsmängeln bei Raumfähren

  8. Tencent

    Lego will mit Tencent in China digital expandieren

  9. Beta-Update

    Gesichtsentsperrung für Oneplus Three und 3T verfügbar

  10. Matthias Maurer

    Ein Astronaut taucht unter



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Sgnl im Hands on: Sieht blöd aus, funktioniert aber
Sgnl im Hands on
Sieht blöd aus, funktioniert aber
  1. Displaytechnik Samsung soll faltbares Smartphone auf CES gezeigt haben
  2. Digitale Assistenten Hey, Google und Alexa, mischt euch nicht überall ein!
  3. MX Low Profile im Hands On Cherry macht die Switches flach

EU-Urheberrechtsreform: Abmahnungen treffen "nur die Dummen"
EU-Urheberrechtsreform
Abmahnungen treffen "nur die Dummen"
  1. Leistungsschutzrecht EU-Kommission hält kritische Studie zurück
  2. Leistungsschutzrecht EU-Staaten uneins bei Urheberrechtsreform
  3. Breitbandausbau Oettinger bedauert Privatisierung der Telekom

Security: Das Jahr, in dem die Firmware brach
Security
Das Jahr, in dem die Firmware brach
  1. Wallet Programmierbare Kreditkarte mit ePaper, Akku und Mobilfunk
  2. Fehlalarm Falsche Raketenwarnung verunsichert Hawaii
  3. Asynchronous Ratcheting Tree Facebook demonstriert sicheren Gruppenchat für Apps

  1. Re: Mortalität darf deutlich im Prozentbereich sein.

    plutoniumsulfat | 04:08

  2. Viele Worte - Keine Fakten...

    ve2000 | 03:23

  3. Re: Weg mit den Deutschen SIMs - so mache ich es...

    backdoor.trojan | 03:20

  4. Re: Sinnlos

    HorkheimerAnders | 03:12

  5. Re: Kaspersky... als könnte man denen vertrauen

    HorkheimerAnders | 03:09


  1. 19:16

  2. 17:48

  3. 17:00

  4. 16:25

  5. 15:34

  6. 15:05

  7. 14:03

  8. 12:45


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel