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ARD-Talk "Hart aber fair": Warum keine anonymen Zuschauerbeiträge mehr zugelassen sind

Als er intensiv das Online-Gästebuch durchgelesen habe, sei "ihm die Hutschnur geplatzt". Da fiel bei Frank Plasberg die Entscheidung, bei seiner ARD-Talkshow "Hart aber fair" keine anonymen Zuschauerbeiträge mehr zuzulassen.

Artikel veröffentlicht am ,
Frank Plasberg
Frank Plasberg (Bild: ARD)

ARD-Talkmaster Frank Plasberg hat begründet, warum er in der Sendung "Hart aber fair" keine anonymen Zuschauerbeiträge mehr in die Sendung nimmt. "Visier auf, Meinung und Name gehören zusammen", sagte der Moderator dem Medienmagazin DWDL.de.

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"'Hart aber fair' hatte immer das Motto 'Talk auf Augenhöhe' und für Augenhöhe braucht man ein offenes Visier und sollte seinen Gegner mindestens mit seinem Namen kennenlernen und ansprechen können", so Plasberg. "Wenn sich jemand Cassandra23, Miesepeter24 oder A.Donis nennt, dann zeigt das für mich einen gewissen Unwillen, mit seinem Namen oder seinem Gesicht für seine Meinung einzustehen."

Er habe es als beschämend empfunden, wenn er seinen Gesprächsgästen nicht sagen konnte, wer ihnen da gerade scharf widerspricht. "Ich hatte aber, offen gesagt, auch Angst mich gegen anonyme Kommentare auszusprechen. Ich will ja weder als Ewiggestriger gelten noch als Internet-feindlich oder gar undemokratisch den Zuschauern gegenüber. Ich glaube die Sorge hat mich lange gehemmt, aber gestört hat mich das schon länger und im Dezember, als ich noch mal intensiv das Gästebuch durchgelesen habe, ist mir die Hutschnur geplatzt."

Besonders heiß diskutiert würden bei "Hart aber fair" Themen wie Immigration und Hartz IV, auch bei kontroversen Persönlichkeiten wie Michel Friedman tauchten "mehr problematische, polemische" Netz-Beiträge zur Sendung auf als üblich.

Die Diskussionskultur zwischen seinen Studiogästen habe sich hingegen verbessert. "Ich stelle fest, dass heutzutage sehr viel mehr passieren muss, damit Menschen aus der Haut fahren. Das ist eine neue Art von Diskussionssouveränität, die sich in den vergangenen Jahren bei vielen Personen der Öffentlichkeit regelrecht ausgebildet hat", so Plasberg.

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GodsBoss 17. Mär 2014

Anderer Nutzer haben ja schon zu Recht geschrieben, dass man für frei geäußerte...

GodsBoss 17. Mär 2014

Seit wann sind Wortmeldungen von Bedeutung?

derdurden 16. Jan 2014

Ich bin absolut bei Dir! +1

Slurpee 16. Jan 2014

Warum muss überhaupt jemand den Kopf hinhalten? Wenn die unbequeme Frage gerechtfertigt...

furanku1 16. Jan 2014

Soso. Wer also seine Meinung unter einem Klarnamen äußert, ist Deiner Meinung nach also...


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